Rezension: Digitale Porträt- und Beautyretusche mit Photoshop Elements 14

Digitale Porträt- und Beautyretusche mit Photoshop Elements 14 Book Cover Digitale Porträt- und Beautyretusche mit Photoshop Elements 14
Edition FotoHits
Alexander Dacos
Bildbearbeitung
mitp-Verlag
8. Februar 2016
broschiert
224

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Ein nützlicher und umfassender Ratgeber

1. Anspruch

Der Titel geht auf Nummer sicher: es handelt sich um digitale Retusche und man verwendet dazu Photoshop Elements 14. Soll nachher keiner meckern, wenn keine Tipps darüber zu finden sind, wie man in der Dunkelkammer gekonnt abwedelt.

Auf der Rückseite des Umschlags steht: „Ein kompliziertes Thema einfach und nachvollziehbar erklärt. Schritt für Schritt zu softerer Haut, weißeren Zähnen oder glänzenderen Haaren.“

Eigentlich sind solche Texte eher abschreckend. Der erste Satz sagt einem relativ deutlich, dass man für das Thema eigentlich zu blöd ist und dass es zum Glück dieses Buch gibt, mit dessen Hilfe auch komplette Stümper grandiose Ergebnisse erzielen können. Und der zweite Satz erklärt das komplizierte Thema anhand dreier für jeden verständlicher Beispiele, damit auch der letzte Knipser versteht, was Beautyretusche eigentlich ist.

Aber lassen wir uns davon nicht abschrecken und schauen uns das handliche kleine Werk einmal genauer an. Allen Elements-13-Besitzern kann ich an dieser Stelle aus eigener Erfahrung bestätigen, dass 99% der Tipps auch für diese Version anwendbar sind.

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Nobuyoshi Araki. Love by Leica

Darstellung menschlicher Leidenschaften

Love by Leica 2006 © Nobuyoshi Araki

Nobuyoshi Araki (*1940 in Tokio) gehört unbestritten zu den radikalsten Fotografen unserer Zeit. In seinem Schaffen außerordentlich produktiv und innovativ, gilt er – auch jenseits der Fotografie – als eine der einflussreichsten Figuren in der aktuellen Kunstlandschaft. Mit den 66 Fotografien der Serie Love by Leica zeigt die Leica Galerie Wien noch bis zum 3. September 2016 eine seiner wichtigsten Arbeiten.

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Sichtwaisen

3 Künstler – 1 Motiv

Es gibt ja keine Zufälle. Daher ist es wohl pures Glück, dass ich beim Surfen im Internet auf das faszinierende Projekt Sichtwaisen gestoßen bin und dass just im Moment die drei Künstler eine Ausstellung aus ihren Bildern zusammengestellt haben. Ich kann Euch nur empfehlen, bis zum 30.06.2016 einmal das Mundsburg Center in Hamburg  zu besuchen und Euch diese Bilder anzusehen.

Freanze (c) Uli Pforr, Lucja Romanowska, Isabel Zettwitz

Worum geht es? Die Projektbeschreibung liest sich so: Drei Künstler – zwei aus der Fotografie, einer aus der Malerei – portraitieren zeitlich voneinander versetzt jeweils dasselbe Modell. Es entstehen also drei Arbeiten, die ein und denselben Menschen aus ganz verschiedenen Blickwinkeln zeigen. Das, was uns diese Bilder von den Porträtierten erzählen, mag sich gleichen oder ergänzen, im besten Fall aber auch im Widerspruch zueinanderstehen. Im besten Fall deshalb, weil gerade die letztgenannte Variante keine geringere Frage aufwirft als die nach dem Wahrheitsgehalt von Momentaufnahmen. Der Betrachter kann seinen Blick von a nach b, nach c und wieder zurück wandern lassen und dabei stets aufs Neue seine Wahrnehmung überprüfen, der Verunsicherung wird er nicht entkommen.

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Im Test: iPhone-App Adobe Photoshop Fix

Wundertüte für den Finger

Wir haben Euch mittlerweile schon einige Apps zur Bildbearbeitung vorgestellt, aber der Platzhirsch in der EBV war bisher noch nicht dabei. Dabei lohnt sich durchaus mehr als nur ein Blick auf Adobes Photoshop Fix. Prophoto hat die kostenlose App unter die Lupe genommen.

Adobe hat inzwischen einige Apps am Start. Die neuste Version von Photoshop Fix hat uns wirklich positiv überrascht. Eigentlich soll man damit vor allem Korrekturen machen können, aber in Wirklichkeit ist dieses Programm für das iPad eine wahre Wundertüte.

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70 Jahre Sony mit 7 Fotografen und 7 α7 Kameras

Erkundung in Japan

Sieben Fotografen aus ganz Europa haben für Sony Japan erkundet und die früheren, die heutigen und möglicherweise künftige Einflüsse auf die japanische Kultur und das Unternehmen auf ihre persönliche Art festgehalten.

Showing the Future @cirkeline, Christina Nørdam Andersen ,a7rii, FE 28mm F2

VuTheara Kham aus Frankreich, Dan Rubin aus Großbritannien, Ana Barros aus Österreich beziehungsweise Portugal, Michael Schulz aus Deutschland, Marco Gaggio aus Italien, Christina N. Anderson aus Dänemark und Bobby Anwar aus Dänemark/Schweden waren vor ein paar Wochen auf der Suche nach dem Geist Japans – und haben ihn gefunden. Jeder auf seine Weise. Ihre Bilder, die sie mit ihren α7 Kameras festgehalten haben, zeigen sieben Kernthemen, die Sony und die japanische Kultur beherrschen auf einzigartige Weise. Die Bilder werden im Laufe des Jahres schrittweise online im Blog und bei YouTube veröffentlicht. Dazu gibt es Interviews und Videos der Fotografen. Jeden Monat wird sich der Schwerpunkt von einem Thema zum nächsten verlagern. Die erste Fotoserie ist ab heute zu sehen. Wie ein roter Faden zieht sich der Hashtag „#ase7ens“ durch die Bildergeschichten.

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