Mario Marino. Portraits

Fotografien aus den Jahren 2011 – 2016

Bild: Mario Marino

Anlässlich des 50. Geburtstages des Fotografen Mario Marino zeigt die Leica Galerie Salzburg mit einer Auswahl von 41 großformatigen Werken ein „Best-Of“ aus den Jahren 2011 bis 2016, zu sehen bis zum 30. April 2017 im Schloss Arenberg.

Im Mittelpunkt seines Werkes steht der Mensch. Genauer gesagt: Das Portrait, welches zugleich bestechend einfach und kunstvoll vieldeutig ist. Mit seiner suggestiven und direkten Fotografie versucht Marino, den von ihm portraitierten Individuen ein möglichst authentisches Bild zu entlocken. Die Kamera erscheint nicht als störender Filter, sondern vielmehr als ein offener Spiegel.

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Donaureise. Auf den Spuren von Inge Morath

Neun Frauen, acht Länder, ein Fluss

Inge Morath. Jugoslawien. Die Donau bei Smederevo. 1958 © Inge Morath

Auf wie viele Arten kann man einen europäischen Fluss fotografieren, und was können solche Bilder vermitteln? Mit der Ausstellung DONAUREISE. AUF DEN SPUREN VON INGE MORATH zeigt das FFF ein bildjournalistisches Projekt entlang an 2800 Flusskilometern – und feiert die weibliche Dokumentarfotografie.

Unter dem Titel DONAUREISE. AUF DEN SPUREN VON INGE MORATH präsentiert das Fotografie Forum Frankfurt noch bis zum 28. Mai 2017 einen fotografischen Roadtrip quer durch Europa. Und es feiert zugleich die Rolle der Frauen in der zeitgenössischen Dokumentarfotografie. Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit der Fundación Telefónica Madrid entstanden ist, zeigt mehr als 100 Arbeiten der acht internationalen Fotografinnen Olivia Arthur (GB), Lurdes R. Basolí (E), Kathryn Cook (USA/CH), Jessica Dimmock (USA), Claudia Guadarrama (MEX), Claire Martin (AUS), Emily Schiffer (USA) und Ami Vitale (USA). Alle acht sind Preisträgerinnen des »Inge Morath Awards«, der jährlich von der Magnum Foundation und der Inge  Morath Foundation an herausragende junge Fotojournalistinnen vergeben wird. Ergänzt wird die Schau mit Originalfotografien von Inge Morath (1923–2002) selbst.
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Rankin in der CWC Gallery

Faszinierende Fotoserien

Die CWC GALLERY in Berlin freut sich, bis zum 1. April 2017 eine Ausstellung von Rankin zu präsentieren. Dabei avanciert die CWC GALLERY zu einer Bühne für die immense Kreativität, den außergewöhnlichen Ideenreichtum und die hohe künstlerische Ausdruckskraft einer der am meisten geschätzten Fotokünstler der Gegenwart: Rankin. Die Ausstellung umfasst mehr als 50 Arbeiten von Rankin aus über 20 Jahren seines Schaffens. Dadurch wird ein umfassender Einblick in sein Oeuvre ermöglicht.

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2. Rezension: Die Fotoschule in Bildern. Makrofotografie

Makrofotografie Book Cover Makrofotografie
Die Fotoschule in Bildern
Eileen Hafke, Manfred Huszar, Sandra Malz
Makrofotografie
Rheinwerk Verlag
27. Dezember 2016
Hardcover
330

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Faszination der kleinen Dinge

Irgendwann kommt jeder Fotograf an diesen einen Punkt. Alles scheint schon einmal fotografiert und damit nicht mehr individuell und einzigartig zu sein. Abhilfe kann dann die Beschäftigung mit dem Makroobjektiv und diesem Lehrbuch bringen. Die Fotoschule in Bildern-Makrofotografie. Eintauchen in die Welt der kleinen Dinge, alles für sich neu entdecken. Wie anders sehen auf einmal ein Schmetterling aus, Pilze oder aber auch ein Eiskristall im Winter? Ungeahnte Möglichkeiten und andere Welten tun sich dem ambitionierten Fotografen damit auf.

Licht, Perspektive und Formen bekommen plötzlich eine ganz andere Bedeutung. Man schaut genauer hin und entdeckt auch viel mehr, mir geht es jedenfalls so. Ich liebe die Beschäftigung mit dem Makro und kann euch diesen Bereich nur empfehlen. Versucht es einmal, ihr werdet sehen es macht viel Spaß und das eine oder andere „Oh“ vom nächsten Fotobetrachter eurer Bilder ist euch sicher.

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TV-Tipp: Schockbilder – Oliviero Toscani

26.02.2017 / 23:15 / 45 min / ARD-alpha
Schockbilder - Der Mann, der mit Werbung Politik macht
Dokumentarfilm, 2010, WDR

Zum 75. Geburtstag von Oliviero Toscani

Fotograf Oliviero Toscanini bei seinem weltweiten Fotoprojekt „Raza Humana“ in Hebron. © WDR/WDR/Bildersturm Filmproduktion

Das blutdurchtränkte T-Shirt eines gefallenen Soldaten, eine Nonne, die einen Priester küsst, ein ausgemergelter junger Mann – gezeichnet von der tödlichen Immunschwächekrankheit Aids. Mit Bildern wie diesen hat die Modefirma Benetton in den 1990er-Jahren für ihre Produkte geworben. Der Italiener Oliviero Toscani hat die Kampagnen konzipiert und fotografiert. Er hat Themen wie Aids, Flüchtlingselend oder Rassismus in die Werbung geholt. Die Anzeigen und Plakate haben weltweit heftigste Proteste ausgelöst, viele sind verboten worden. Der Film porträtiert den 1942 in Mailand geborenen Fotografen.

Bilder und Texte mit freundlicher Genehmigung des BR.