Aktuelle Infos zum Tokina AT-X 2/14-20 mm PRO DX

Superweitwinkelzoom für Canon- und Nikon-Kameras mit APS-C Sensor

Zum Jahresende 2015 hatte Tokina sein neues Superweitwinkel angekündigt und uns auf weitere Details neugierig gemacht (wir berichteten). Jetzt sind sie da, inklusive einiger Beispielbilder:

Tokina steht für ausgereifte Spitzentechnologie in Sachen Objektivbau. Die Weitwinkelobjektive der Japaner sind legendär und haben einen festen Platz in vielen Fototaschen rund um die Welt. Das neue lichtstarke Superweitwinkelzoom-Objektiv Tokina AT-X 2/14-20 mm wurde speziell für Kameras mit APS-C-Sensor von Canon und Nikon entwickelt und besitzt als Erstes seiner Art eine durchgängige Lichtstärke von F2.0. Es ist damit eine ganze Blendenstufe lichtstärker als die Vielzahl an F2.8 Optiken in diesem Segment und eignet sich ideal für die Available-Light-Fotografie, in der Dämmerung oder bei Nacht.

Für eine bestmögliche Bildqualität besitzt das Objektiv mehrere asphärische Linsen mit verbesserter Oberflächenvergütung. Beim neuen Tokina kommt als Besonderheit erstmals eine Kunststoff-Asphäre zum Einsatz. Die geringe Nahgrenze von 28 Zentimetern ermöglicht einen maximalen Abbildungsmaßstab von 1:8,36. Schraubfilter (z.B. von Hoya, Kenko oder anderen Herstellern) mit 82 Millimeter Durchmesser können am Objektiv montiert werden und eine Sonnenblende wird gleich mitgeliefert. Für den Wechsel zwischen Autofokus und manuellem Fokus kommt der praktische Tokina Focus Clutch Mechanismus zum Einsatz.

Mit dem lichtstarken AT-X 2/14-20 mm PRO DX gelingt Tokina der optische Spagat vom Superweitwinkel- hin zum Walkaround-Objektiv, mit noch vielfältigeren Nutzungsmöglichkeiten. So wurde die optische Glaskonstruktion an die Erfordernisse von DX-Sensoren jenseits der 20 Megapixel optimiert. Neben einem zielsicheren Autofokus-Mechanismus wurde viel Wert auf die Optimierung der Farbwiedergabe, der Schärfe sowie der Verhinderung von chromatischen Aberrationen und Verzeichnungen gelegt. Das Ergebnis ist ein robustes Hightech-Objektiv, das die Vorteile von Superweitwinkelzoom-Objektiven und Standardzooms eindrucksvoll miteinander verknüpft. Es hat aufgrund seiner soliden und robusten Metall-Fassung als auch dank seiner überzeugenden optischen Qualitäten das Zeug zum Klassiker.

Hohe Lichtstärke & eindrucksvolle Bildqualität

Beispielbild

Das neue Tokina Weitwinkelzoom-Objektiv mit seiner durchgehend hohen Lichtstärke von F2 ermöglicht Landschafts-, Reportage-, Reise- und Innenaufnahmen mit bester Schärfentiefe auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen. Das auf pixelstarke DX-Sensoren abgestimmte Weitwinkelzoom mit hoher Abbildungsleistung hat einen Brennweitenbereich von 14 bis 20 Millimetern und trägt den gesteigerten Anforderungen hochauflösender APS-C-Sensoren gezielt Rechnung. Insbesondere hinsichtlich der Randschärfe, der Vermeidung von Farbsäumen aufgrund chromatischer Aberration und der Minimierung von Verzeichnungen und Helligkeitsabfall. Die Brennweite von 20 Millimetern ermöglicht einen Schulterschluss mit Normal- oder Telezoom-Objektiven.

Hochwertige Mechanik und Verarbeitung

Beispielbild

Wie von Tokina gewohnt, sind Optik und Mechanik des Objektivs technologisch ganz auf der Höhe der Zeit. Mit einer Länge von 92 Millimetern und einem Gewicht von 560 Gramm ist das Tokina kompakt und handlich. Die Metallfassung macht es zwar etwas schwerer als eine aus Kunststoff, aber eine „Plastikfassung“ wäre dem professionellen Anspruch Tokinas an Robustheit und Langlebigkeit nicht gerecht geworden. Für gute Ergonomie sorgen breite, griffig geriffelte Gummibeläge am Brennweiten- sowie am ein- und auskuppelbaren Entfernungsring (One-touch Focus Clutch genannt), der durch eine kleine axiale Verschiebung jederzeit den schnellen Wechsel zwischen Autofokus und manueller Scharfeinstellung erlaubt. Diese Funktionalität in Verbindung mit der konstanten Lichtstärke von F2.0 und den großen Drehringen macht das Objektiv auch für den Einsatz im Videobereich interessant. Liebhaber manueller Fokussierung werden die seidenweich laufende feinfühlige Untersetzung schätzen. Eine Irisblende mit 9 Lamellen sichert in allen Blendeneinstellungen eine nahezu kreisrunde Öffnung. Verbessert wurde dafür auch die Vergütung des Objektivs.

Wirkungsvolle Vergütung

Die Frontlinse hat die schon von anderen AT-X-Objektiven bekannte Wasser und Schmutz abweisende Zusatzbeschichtung, die von Tokina als „WP Coating“ (WP steht für Water Proof) bezeichnet wird. Sie sorgt für stets klaren Blick und erleichtert die Reinigung. Weil diese Deckschicht außerdem noch extrem hart und kratzfest ist, schützt sie die Frontlinse auch mechanisch vor Kontrast mindernden mikroskopisch kleinen Kratzern.

Ganz nah ran mit dem Weitwinkel

Die Naheinstellgrenze von 28 Zentimetern in Verbindung mit dem Superweitwinkel-Effekt ermöglicht Nahaufnahmen von beeindruckender räumlicher Tiefenwirkung. Dank Innenfokussierung ändert sich beim Scharfstellen weder die Baulänge noch dreht sich das Filtergewinde, was speziell bei Verwendung von Pol- und Verlaufsfiltern vorteilhaft ist. Dieses für alle Tokina-AT-X-Objektive einheitliche 82-mm-Filtergewinde ermöglicht zudem die Verwendung eines einzigen Filtersatzes (z.B. von Hoya oder Kenko) und spart Kosten und Stauraum in der Fototasche.

Kunststofflinsen zum Schutz vor Reflexionen und Geisterbilder

Beispielbild

Beim eingebauten AF-Sensor handelt es sich um einen hochauflösenden magnetischen Sensor (GMR), der nahe dem Objektivmotor montiert wurde. Die hochpräzise Steuerung des optimierten Silent Drive-Moduls („SD-M“) sorgt dabei für eine hohe Fokussiergeschwindigkeit bei nahezu unhörbaren Bewegungsgeräuschen des Objektivmotors. Unter den in 11 Gruppen angeordneten 13 Linsen wurden zur Korrektur sphärischer Aberrationen sowie zur Optimierung von Schärfe und Kontrast bajonettseitig zwei asphärische Linsen integriert. Als Besonderheit kommt als zweite Linsengruppe eine Asphäre aus Kunststoff zum Einsatz. Diese wurde mit einer Spezialbeschichtung zum Schutz vor Reflexionen behandelt und verhindert so zuverlässig Geisterbilder. Durch ihre frei formbare Kunststofffläche können Abbildungsfehler vermieden oder vermindert werden, die bei sphärischen Linsen sonst unvermeidlich wären. Die Fertigung ist wesentlich aufwändiger als die einer asphärischen Linse aus Glas, doch im Zusammenspiel trägt sie wesentlich für die für Tokina typische knackige Schärfe und hervorragende Bildqualität dieses Objektives bei.

Während viele Weit- und Superweitwinkelobjektive und erst recht Zooms bauartbedingt mit abfallender Randschärfe, störenden Verzeichnungen und sichtbaren Helligkeitsabfall zu kämpfen haben, bereitet das neue Tokina seinen Anwendern besonders in diesen Punkten viel Freude. Es liefert gestochen scharfe Fotos, und selbst bei Minimalbrennweite 14 Millimeter fallen die unvermeidlichen, aber geringen Verzeichnungen und der leichte Helligkeitsabfall kaum ins Gewicht. Diesem hohen optischen Aufwand ist es auch zu verdanken, dass es möglich war, die Lichtstärke (F2.0) über den vollen Brennweitenbereich beim Zoomen konstant zu halten. Das ist vor allem dann ein wichtiger Vorteil, wenn nicht TTL-gesteuerte Kleinblitzgeräte oder Studioblitzanlagen eingesetzt werden, deren Blitzenergie auf einen festen Blendenwert abgestimmt ist und zur Optimierung des Bildausschnitts gezoomt wird. Ebenso ist es eine wichtige Voraussetzung, wenn der Fotograf einen separaten Belichtungsmesser zur Lichtmessung am Ort des fotografierten Gegenstandes statt der TTL-Objektmessung bevorzugt.

Technische Daten

Modell AT-X 14-20 mm F2 PRO DX
Bajonett
APS-C: Canon EF, Nikon F
Brennweitenbereich 14-20 mm
Lichtstärke (größte Blende) F2.0 (durchgängig)
Kleinste Blendenöffnung F22
Linsensystem 13 Linsen in 11 Gruppen
Anzahl Blendenlamellen 9
Naheinstellgrenze 28 cm
Bildstabilisator vorhanden nein
Autofokus vorhanden ja
Wasser-/Staubschutz nein
Filtergewinde 82 mm
Abmessungen (Durchmesser x Länge) 89 x 106 mm
Gewicht 725 g

Preis und Verfügbarkeit

UVP 999.- Euro
Canon Version: Verkaufsstart Februar 2016
Nikon Version: Verkaufsstart März 2016

 

Bilder und Texte mit freundlicher Genehmigung von HAPA Team.

Anja Hoenen

Anja Hoenen

Marketing und Pressearbeit bei Nikon-Community / Netzwerk Fotografie
Anja betreut die Nikon-Community / Netzwerk Fotografie redaktionell und als Leiterin der Marketing- und Presseabteilung.
Anja Hoenen