2. Rezension: Die Fotoschule in Bildern. Tierfotografie

Tierfotografie Book Cover Tierfotografie
Die Fotoschule in Bildern
Lambert Heil, Julia Poker, Joachim Wimmer
Tierfotografie
Rheinwerk Verlag
27. März 2017
Softcover
318

.

Eine gelungene Einführung in die Grundlagen der Tierfotografie

Für dieses Buch haben sich

  • ein Zoopädagoge aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn, der Fotokurse im Zoo und auf Reisen nach Afrika anbietet,
  • eine gelernte Mediengestalterin, die sich auf Fotos von Haustieren spezialisiert hat und
  • ein Umweltingenieur, der Vollmitglied der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen und gerne draußen unterwegs ist,

zusammengefunden.

Alle drei betreiben Webseiten mit einem ausführlichen Portfolio ihrer Arbeit und entsprechenden Hinweisen für Workshops / Reisen oder Buchveröffentlichungen. Sie eint die Liebe zur Natur und große Erfahrung bei der Tierfotografie, die aus den zahlreichen dort platzierten Aufnahmen spricht.

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#hausderfotografie – Blick in die Sammlung Fotografie

Umfangreiche Sammlung künstlerischer und historischer Fotografie

Georg Schreiber, Teds-Treffen Köln, 1981

Anlässlich des 100. Geburtstages des Begründers des Hauses der Fotografie Dr. Robert-Gerlich-Museum eröffnet das Haus der Fotografie in Burghausen am Sonntag, den 21. Mai 2017 um 11 Uhr die zweite Ausstellung der Saison: „#hausderfotografie – Blick in die Sammlung Fotografie“. Zu sehen ist sie bis zum 30. Juli 2017.

Dr. Robert Gerlich (1917-2001) legte den Grundstock nicht nur für das Museum, sondern auch für die seit über 30 Jahren bestehende umfangreiche Sammlung künstlerischer und historischer Fotografie. Ein guter Grund die Schubladen des Fotoarchivs zu öffnen. Die Ausstellung lädt hierzu zum Streifzug durch die Sammlung ein.

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TV-Tipp: Augenblicke der Weltgeschichte

20.05.2017 / 17:35 / 26 min / ARTE
Léon Collin, ein Arzt in den Sträflingskolonien
Regie: Philippe Broussard

20.05.2017 / 18:00 / 26 min / ARTE
Wolfgang Thomas, das letzte Jahr der DDR
Regie: Jerôme Lambert, Philippe Picard

aus der Reihe: Augenblicke der Weltgeschichte
Dokumentationsreihe, Frankreich, 2015, ARTE F 

Fotografische Zeugnisse

Die Berliner Mauer ist gefallen. Der Eisenbahner Wolfgang Thomas (nicht im Bild) dokumentierte mit seinen Fotos diesen entscheidenden Wendepunkt der Weltgeschichte. © Wolfgang Thomas/Bonne Compagnie Foto: ARTE France

Das 20. Jahrhundert stand ganz im Zeichen der Fotografie. Dank der neuen Technik konnte jedermann Erinnerungen an sein Leben in Bildern festhalten. Millionen von Amateurfotografen schufen so unwillkürlich eine Chronik ihrer Zeit.  Die Reihe „Augenblicke der Weltgeschichte“ erzählt anhand fotografischer Zeugnisse Schicksale ganz gewöhnlicher Menschen. Die Aufnahmen werden aus der Sicht der Fotografen subjektiv und in fiktionsähnlichem Stil kommentiert. Ergänzend veranschaulichen Filmpassagen aus dem Archiv den historischen Kontext.

ARTE zeigt am Samstag weitere zwei Folgen der Serie. Diesmal geht es um die Zustände in den französischen Kolonialgefängnissen und die entscheidenden Monate vor dem Mauerfall 1989.
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Die fotografierte Ferne. Eine Ausstellung zur Reisefotografie

Fotografen auf Reisen (1880–2015)

Ausstellungsansicht „Die fotografierte Ferne“, Berlinische Galerie 2017, © Foto: Harry Schnitger

Die Berlinische Galerie zeigt noch bis zum 11. September 2017 eine umfassende Fotoausstellung zum Thema Reisefotografie und spannt den Bogen über insgesamt 135 Jahre.

Das Reisen ist seit mehr als 100 Jahren ein großes Thema der Fotografie. Mit Aufkommen des massenhaften Tourismus im späten 19. Jahrhundert entstand das Genre der Reisefotografie, das die Erwartungen an das Exotische in der Fremde bestätigte.

Erst seit den 1920er-Jahren ist das Reisen für Fotografen auch Anlass für die künstlerische Auseinandersetzung mit den kulturellen, politischen und sozialen Zuständen anderer Länder. Die Bilder entstehen als spontane Reaktion auf Unbekanntes oder im Zusammenhang mit vorher geplanten konzeptuellen Ideen.

Die Ausstellung vermittelt mit über 180 Bildern von 17 Fotografen eine Geschichte der künstlerischen Fotografie des 20. Jahrhunderts. Die verschiedenen Positionen veranschaulichen, wie sich Bildsprache und Wahrnehmung von der frühen Reisefotografie bis in unsere globalisierte Welt verändert haben.

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Mythos Tour de France

Internationales Ausstellungsprojekt im NRW-Forum Düsseldorf


Mythos Tour de France / Gestaltung: Happy Little Accidents

Die gewaltigen Bildwelten der Tour de France: Zum Grand Départ in Düsseldorf präsentiert das NRW-Forum mit Mythos Tour de France bis zum 30. Juli 2017 eine internationale Gruppenausstellung unter anderem mit Fotografie-Legenden wie Andreas Gursky und Robert Capa, dem Düsseldorfer Künstler Reinhard Mucha und der Kultband Kraftwerk.

Atemberaubende Landschaften, aufgeladene Orte, zu Helden stilisierte Fahrer, leidenschaftliche Fans: Die Tour de France steckt voller Mythen, Legenden und Ikonen und lockte schon immer die besten Fotografen der Welt an. Das NRW-Forum Düsseldorf wird im Sommer 2017 zum doppelten Schauplatz des sportlichen und medialen Großereignisses: Die Strecke des Grand Départ führt
nicht nur direkt am Ehrenhof vorbei, die Tour kommt auch in den Ausstellungsraum.

Fahrerporträts, Filmdokumentationen, Installationen, Landschaftsaufnahmen und Stimmungsbilder – mit über 120 Arbeiten von 20 internationalen Künstlern aus mehr als 80 Jahren Tour-Historie präsentiert die internationale Gruppenausstellung die gewaltigen Bildwelten des wichtigsten Radrennens der Welt. Sie beleuchtet die ereignisreiche Geschichte der Tour de France, zeigt ihre Ruhm- und Schattenseiten und führt vor Augen, wie Sport- und Bildereignisse einander bedingen.

Mit Arbeiten von Otto Berchem, Robert Capa, Laurent Cipriani, Andreas Gursky, Harry Gruyaert, Martin Höfer, Philipp Hympendahl, Richard Kalvar, Timm Kölln, Kraftwerk, Guy Le Querrec, Louis Malle, Nicola Mesken, Reinhard Mucha, Pascal Rivet, Kai Schäfer, Paul Smith, Olaf Unverzart, Stephan Vanfleteren und John Vink.

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