Andreas Mühe. Pathos als Distanz

Ein Deutschlandbild

Andreas Mühe: Kreidefelsen, 2014 aus der Serie: Neue Romantik © VG Bildkunst Bonn 2017

Mit Andreas Mühe (*1979 Karl-Marx-Stadt) stellt das Haus der Photographie der Deichtorhallen noch bis zum 20. August 2017 erstmals das junge, vielversprechende OEuvre des deutschen Fotografen vor, dessen ästhetische Wahrnehmung von der Welt des Theaters, der Inszenierung und der Verwandlung geprägt ist.

Die in enger Zusammenarbeit zwischen Andreas Mühe und Ingo Taubhorn, Kurator des Hauses der Photographie, inszenierte Ausstellung »Pathos als Distanz« unternimmt den Versuch eines Deutschlandbildes aus den Augen des Künstlers. Arbeiten aus allen Werkkomplexen Andreas Mühes finden im vom »Großen Festsaal« des Hamburger Rathauses inspirierten Hauptraum der Ausstellung im Zentrum des Hauses der Photographie in einer einzigartigen Inszenierung zusammen.

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Xiomara Bender. North Korea. The Power of Dreams

Die Galerie Paul Sties zeigt Arbeiten der Fotografin Xiomara Bender

© Xiomara Bender

Die Galerie Paul Sties präsentiert noch bis zum 16. Juni 2017 ausgewählte Werke von den vier Nordkorea Reisen der mehrfach ausgezeichneten Fotografin Xiomara Bender.

Sensibel emphatisch zeigt uns Xiomara Bender mit ihren Nordkorea Arbeiten Menschen in Alltagssituationen. Unprätentiös. Authentisch. Effekthaschende Inszenierung ist ihr fremd, Respekt umso wichtiger. Die Menschen auf ihren Bildern begegnen dem Betrachter so stets als Individuen voller Persönlichkeit.
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#hausderfotografie – Blick in die Sammlung Fotografie

Umfangreiche Sammlung künstlerischer und historischer Fotografie

Georg Schreiber, Teds-Treffen Köln, 1981

Anlässlich des 100. Geburtstages des Begründers des Hauses der Fotografie Dr. Robert-Gerlich-Museum eröffnet das Haus der Fotografie in Burghausen am Sonntag, den 21. Mai 2017 um 11 Uhr die zweite Ausstellung der Saison: „#hausderfotografie – Blick in die Sammlung Fotografie“. Zu sehen ist sie bis zum 30. Juli 2017.

Dr. Robert Gerlich (1917-2001) legte den Grundstock nicht nur für das Museum, sondern auch für die seit über 30 Jahren bestehende umfangreiche Sammlung künstlerischer und historischer Fotografie. Ein guter Grund die Schubladen des Fotoarchivs zu öffnen. Die Ausstellung lädt hierzu zum Streifzug durch die Sammlung ein.

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Die fotografierte Ferne. Eine Ausstellung zur Reisefotografie

Fotografen auf Reisen (1880–2015)

Ausstellungsansicht „Die fotografierte Ferne“, Berlinische Galerie 2017, © Foto: Harry Schnitger

Die Berlinische Galerie zeigt noch bis zum 11. September 2017 eine umfassende Fotoausstellung zum Thema Reisefotografie und spannt den Bogen über insgesamt 135 Jahre.

Das Reisen ist seit mehr als 100 Jahren ein großes Thema der Fotografie. Mit Aufkommen des massenhaften Tourismus im späten 19. Jahrhundert entstand das Genre der Reisefotografie, das die Erwartungen an das Exotische in der Fremde bestätigte.

Erst seit den 1920er-Jahren ist das Reisen für Fotografen auch Anlass für die künstlerische Auseinandersetzung mit den kulturellen, politischen und sozialen Zuständen anderer Länder. Die Bilder entstehen als spontane Reaktion auf Unbekanntes oder im Zusammenhang mit vorher geplanten konzeptuellen Ideen.

Die Ausstellung vermittelt mit über 180 Bildern von 17 Fotografen eine Geschichte der künstlerischen Fotografie des 20. Jahrhunderts. Die verschiedenen Positionen veranschaulichen, wie sich Bildsprache und Wahrnehmung von der frühen Reisefotografie bis in unsere globalisierte Welt verändert haben.

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Mythos Tour de France

Internationales Ausstellungsprojekt im NRW-Forum Düsseldorf


Mythos Tour de France / Gestaltung: Happy Little Accidents

Die gewaltigen Bildwelten der Tour de France: Zum Grand Départ in Düsseldorf präsentiert das NRW-Forum mit Mythos Tour de France bis zum 30. Juli 2017 eine internationale Gruppenausstellung unter anderem mit Fotografie-Legenden wie Andreas Gursky und Robert Capa, dem Düsseldorfer Künstler Reinhard Mucha und der Kultband Kraftwerk.

Atemberaubende Landschaften, aufgeladene Orte, zu Helden stilisierte Fahrer, leidenschaftliche Fans: Die Tour de France steckt voller Mythen, Legenden und Ikonen und lockte schon immer die besten Fotografen der Welt an. Das NRW-Forum Düsseldorf wird im Sommer 2017 zum doppelten Schauplatz des sportlichen und medialen Großereignisses: Die Strecke des Grand Départ führt
nicht nur direkt am Ehrenhof vorbei, die Tour kommt auch in den Ausstellungsraum.

Fahrerporträts, Filmdokumentationen, Installationen, Landschaftsaufnahmen und Stimmungsbilder – mit über 120 Arbeiten von 20 internationalen Künstlern aus mehr als 80 Jahren Tour-Historie präsentiert die internationale Gruppenausstellung die gewaltigen Bildwelten des wichtigsten Radrennens der Welt. Sie beleuchtet die ereignisreiche Geschichte der Tour de France, zeigt ihre Ruhm- und Schattenseiten und führt vor Augen, wie Sport- und Bildereignisse einander bedingen.

Mit Arbeiten von Otto Berchem, Robert Capa, Laurent Cipriani, Andreas Gursky, Harry Gruyaert, Martin Höfer, Philipp Hympendahl, Richard Kalvar, Timm Kölln, Kraftwerk, Guy Le Querrec, Louis Malle, Nicola Mesken, Reinhard Mucha, Pascal Rivet, Kai Schäfer, Paul Smith, Olaf Unverzart, Stephan Vanfleteren und John Vink.

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