Stella Polaris * Ulloriarsuaq

Das leuchtende Gedächtnis der Erde

The one to be born. Bild: Nomi Baumgartl und Sven Nieder

Mit der Sonderausstellung Stella Polaris * Ulloriarsuaq. Das leuchtende Gedächtnis der Erde ist im Museum Industriekultur in Nürnberg vom 18. Mai bis 23. Juli 2017 ein global angelegtes Fotoprojekt zu Gast, das mit atemberaubenden Nachtaufnahmen die bedrohte Landschaft des ewigen Eises Grönlands dokumentiert.

In einem Mythos der Grönländer heißt es, dass im Eis die Weisheit steckt. Umso dramatischer erscheint das Vorhaben, das Schmelzen des Eises fotografisch festzuhalten.

Mit ihrem Projekt Stella Polaris * Ulloriarsuaq, das Angaangaq Angakkorsuaq, ein Ältester der grönländischen Inuit, als spiritueller Mentor begleitet hat, wollen die Fotografen Nomi Baumgartl und Sven Nieder sowie Koordinatorin Laali Lyberth und Regisseur Yatri N. Niehaus aber nicht nur die Folgen des Klimawandels zeigen. Es soll auch Hoffnung machen. Auf zwei Expeditionen Ende 2012 und Anfang 2013 hielten sie in Langzeitbelichtungen den Wandel des einst ewig erscheinenden Eises fest. Zum Projekt gehört neben den Fotografien auch ein Bildband, der in der Ausstellung zur Ansicht ausliegt.

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