DELETE. Auswahl und Zensur im Bildjournalismus

Eine Ausstellung zur 7. Triennale der Photographie Hamburg

Thomas Hoepker (*1936), Werbung für Swift’s Truthähne, Houston, Texas, 1963, Silbergelatineabzug, 38 x 48,6 cm, © Thomas Hoepker/Magnum Photos

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) untersucht mit der Fotoausstellung DELETE noch bis zum bis 25. November 2018 die Produktionsbedingungen und Auswahlprozesse, die ein Bild durchläuft, bevor Zeitschriften und Magazine es drucken.

Wie werden die Arbeit der Fotografen und die Aussagekraft ihrer Bilder durch Herausgeber, Redakteure, Autoren und Grafiker beeinflusst? Unter welchen Auftragsbedingungen entstehen ihre Reportagen? Wieviel ihrer Deutungshoheit sind Fotografen bereit an die Redaktionen abzugeben? Welche Mechanismen entscheiden darüber, welche Aufnahmen gezeigt werden und welche unsichtbar bleiben? Was wird erinnert, was wird vergessen?

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Rezension: Digitale Moderne. Die Modellwelten von Matthias Zimmermann

Digitale Moderne. Die Modellwelten von Matthias Zimmermann Book Cover Digitale Moderne. Die Modellwelten von Matthias Zimmermann
Natascha Adamowsky (Hrsg)
Kunst- und Kulturgeschichte
Hirmer Verlag
1. Februar 2018
Hardcover
330

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Digitale moderne Kultur macht Spaß!

Der Einband verspricht folgendes:

„Das erste Kunstbuch über die Geschichte der Computerspiele und die digitale moderne Kultur beschäftigt sich mit der Ästhetik unserer digitalen Welt sowie deren Anwendung und Reflexion in der Kunst. Matthias Zimmermann, Schweizer Maler und Medienkünstler lässt in seinen vielschichtigen Panoramen klassisch in Acryl gemalte Bilder mit am Computer generierten Szenarien verschmelzen. Seine zentralen Sujets sind dabei Computerspiele, mittelalterliche Malerei und japanische Gärten. Texte von Kunst-, Medien- und Kulturwissenschaftlern sowie Game-Designern flankieren die faszinierenden Bilderwelten“.

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Mads Holm / Paula Duvå. I look at War

Der Krieg aus der Distanz

Mads Holm Schnöggersburg V 2016 © Mads Holm

Die Soiz Galerie in Passau zeigt noch bis zum 27. Juli 2018 beeindruckende Fotografien mit Bezug zu Krieg und Kriseneinsätzen, die jedoch geografisch weit entfernt von diesen entstanden.

Kriegsfotografen bedienen sich einer eigenen Bildsprache, ästhetisch stark aufgeladen, möglichst dramatisch und nah am Geschehen. Die dänischen Künstler Mads Holm und Paula Duvå erzählen in der Ausstellung I look at War dagegen vom Krieg aus der Distanz, von seinem Davor und Danach:

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Name der Fotografin: Aenne Biermann

Aus der Aufarbeitung des Agfa Firmenarchivs

Produktpräsentation der Firma Hauff-Leonar auf einer Messe, 1930-1933. Rechts oben: Aenne Biermann: Kinder beim Spielen, 1930. Archiv Museum Ludwig

Das Museum Ludwig in Köln zeigt bis zum 30. September 2018 bisher kaum bekannte Bilder der in den 1920er-Jahren sehr bekannten Fotografin Aenne Biermann aus der Sammlung Agfa. Ein Stück Fotografiegeschichte, das unbedingt sehenswert ist!

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