TVTipp: Todeszug in die Freiheit

23.01.2019 / 20:15 / 45 min / 3SAT
25.01.2019 / 20:15 / 45 min / ARD-Alpha
Todeszug in die Freiheit
Ein Film von Andrea Mocellin und Thomas Muggenthaler
Dokumentation, ARD/BR

Zum Holocaust Gedenktag

KZ-Häftlinge des Zuges am Rande der Strecke. Foto: © BR/Mittelböhmisches Museum/unbekannt

Der Film erzählt die einzigartige Geschichte eines KZ Transports aus dem Frühjahr 1945. Die Gefangenen sollten vom KZ Außenlager Leitmeritz zum KZ Mauthausen gebracht werden. Unter deutscher Besatzung lief die Route für den Transport durch das damalige Protektorat Böhmen und Mähren. Die tschechische Bevölkerung zeigte eindrucksvoll Mitmenschlichkeit – und sie dokumentierte mit Fotografien und Film das Geschehen.

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Maria Austria 1915 – 1975

Eine Amsterdamer Fotografin des Neorealismus

Maria Austria, Het Achterhuis, Raum der Familie Pels, Prinsengracht 263, Amsterdam 1954 © Maria Austria / Maria Austria Instituut

DAS VERBORGENE MUSEUM in Berlin widmet sich noch bis zum 10. März 2019 dem Leben und Werk der niederländischen Fotografin Maria Austria. Zu sehen sind ca. einhundert Schwarz-Weiß-Fotografien und Dokumente: Bilder vom Leben auf der Straße in den 1950er und 1960er-Jahren, Szenen von den Bühnen der Experimentaltheater und – zum ersten Mal zu sehen -Aufnahmen vom Achterhuis, dem Versteck der Familie von Anne Frank während der Zeit ihrer Verfolgung.

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Maks Dannecker. Where Contemporary Alchemists Dwell

Die Gretchen-Frage nach den Werten und dem Reichtum

Bild: Maks Dannecker, courtesy Galerie Norbert Nieser

Maks Dannecker nennt eine ihrer Werkserien Where Contemporary Alchemists Dwell. Darin zeigt die Fotokünstlerin Editionen in Form von Digitaldrucken auf Leinwand. Die Galerie Nieser in Stuttgart präsentiert ihre beeindruckenden Fotografien noch bis zum 1. März 2019.

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TVTipp: Wir sind Fashion!

22.01.2019 / 02:05 / 53 min / ARTE
Wir sind Fashion!
Dokumentation, Deutschland, 2015, RBB      
Regie: Kira Pohl, Nicola Graef

Die neue Macht der Modeblogger

Der Modeblogger Scott Schuman fotografiert auf der Londoner Fashion Week: Er brachte den Streetstyle ins Internet. © Lona media Foto: rbb

Scott Schuman begann vor gut einem Jahrzehnt, Menschen auf der Straße zu fotografieren und die Bilder auf seiner Website zu veröffentlichen. Er brachte den Streetstyle ins Internet. „Damals wussten die Leute nicht, was wir da online eigentlich machen“, erzählt er. Heute gehören Blogger zu den wichtigen Meinungsmachern im Modegeschäft.

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Moderne am Main 1919–1933

Bauhaus und mehr in Frankfurt

„Die Neue Wohnung und ihr Innenausbau“, Frühjahrsmesse 1927. Versch. Gestalter, Messetypografie: Hans Leistikow © Archiv Messe FFM

Zum 100. Jubiläum des Bauhauses richtet das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt noch bis zum 14. April 2019 seinen Blick auf die Geschichte Frankfurts in den Jahren zwischen 1919 und 1933.

Hier konstituiert sich ein beispielloses Programm baulicher, gestalterischer und kultureller Erneuerung, das unter dem Namen Neues Frankfurt in die Kulturgeschichte eingeht. Die Stadt entwickelt sich nach dem ersten Weltkrieg zum Archetyp der modernen Großstadt, der weit über die Stadtgrenzen hinaus Beachtung findet. Zwar gilt das Bauhaus heute vielen als die Wiege der Moderne im 20. Jahrhundert. Doch die berühmte Kunst- und Gestaltungsschule ist nicht der alleinige Brennpunkt neuartiger Gestaltung in Deutschland und Europa. Zum Ausgang der 1920er Jahre hat sich Frankfurt am Main als ein dem Bauhaus gleichwertiges, weltbekanntes Zentrum der Avantgarde etabliert.

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