TV-Tipp: Der Rote Panda im Himalaya

31.08.2016 / 14:20 / 26 min / ARTE
Der Rote Panda im Himalaya
aus der Reihe: Tiere im Fokus
Dokumentationsreihe, Frankreich, 2015, ARTE F

Seltenes Fotomotiv

Der Rote Panda im Himalaya
Jahrhundertelang wurden die Roten Pandas wegen ihres Pelzes gejagt. Heute gibt es nur noch 2.500 von ihnen. Copyright: ARTE France / © Mazille & Les Films en Vrac & Screeenshot Productions

Jahrhundertelang wurden die Roten Pandas wegen ihres Schwanzes und ihres Pelzes gejagt – mittlerweile gibt es weltweit nur noch 2.500 Exemplare, davon 600 in Nepal. Nach 18-stündiger Reise kommen Marie Schneider und Guillaume Mazille in der Hauptstadt Kathmandu an. Sie können nur kurz in den Trubel der mythischen Stadt eintauchen und ihre Ausrüstung ein letztes Mal checken, dann geht es auch schon weiter zum Himalaya.

Die Mission „Roter Panda“ beginnt im Teeanbaugebiet Ilam. Dort treffen sie das Team des Red Panda Network inmitten der Teeplantagen. Die Organisation wurde zum Schutz des Roten Pandas gegründet. Von dort aus machen sie sich auf die fünfstündige holprige Fahrt mit dem Jeep über schmale und so kurz vor dem Monsun nicht ungefährliche Pisten. Die erste Etappe der Reise liegt 300 Kilometer von Kathmandu entfernt, unweit der indischen Grenze. Dobato ist das erste Basislager des Red Panda Network. Das Team hat sich bereit erklärt, Marie und Guillaume zu begleiten – im Tausch gegen einige Fotos.

Der Rote Panda im Himalaya
Copyright: ARTE France / © Mazille & Les Films en Vrac & Screeenshot Productions

Der Rote Panda vom Himalaya ist ein äußerst seltenes Tier, das viele Fotografen gerne einmal vor die Kamera bekommen würden. Man kann sich ihm nur schwer nähern. Man muss die Himalaya-Ausläufer überqueren, denn der Panda lebt auf den über 5.000 Meter hoch gelegenen Hochebenen. Im Dörfchen Kaiyakat vertrauen sich Guillaume und Marie der Führung des Biologen und Wildhüters Tassi an: Nach einem tagelangen, anstrengenden Marsch durch Regen und Wolken stoßen sie endlich auf Rote Pandas und können die Tiere beobachten.

Bilder und Texte mit freundlicher Genehmigung von ARTE.

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