TV-Tipp: Die Weta-Heuschrecke von Neuseeland

15.09.2016 / 15:50 / 26 min / ARTE
Die Weta-Heuschrecke von Neuseeland
aus der Reihe: Tiere im Fokus
Dokumentationsreihe, Frankreich, 2015, ARTE F

Das schwerste Insekt der Welt wiegt 45 Gramm

Die Weta-Heuschrecke von Neuseeland
Eine Weta-Heuschrecke. Copyright: ARTE France / © Mazille & Les Films en Vrac & Screenshot Productions

Neuseeland besitzt eine einzigartige Flora und Fauna. Guillaume interessiert sich hier für ein seltenes Insekt: die Weta-Heuschrecke, die ausschließlich auf Neuseeland lebt. Sie ist das größte und schwerste Insekt der Welt mit einer Länge von bis zu 80 Millimetern und einem Gewicht von 45 Gramm. Wissenschaftlern zufolge sind diese Arten extrem alt, denn in Queensland wurden Fossilien mit ähnlichen Insekten gefunden, die vor 180 bis 190 Millionen Jahren gelebt haben.

Guillaume ist zuerst im Süden Neuseelands unterwegs und setzt von Picton mit dem Boot auf die unbewohnte Insel Blumine Island über, um die riesigen Heuschrecken zu fotografieren. Das ist schwieriger als gedacht, so dass Guillaume die nächste Etappe der Reise ansteuert: Es geht zu den 600 Kilometer entfernten Moeraki Boulders, einem einzigartigen Naturphänomen, kugelförmigen Steinen am Strand von Moeraki, wo Guillaume fantastische Fotos in der Brandung schießt.

Die Weta-Heuschrecke von Neuseeland
Guillaume bei den Moeraki Boulders. Copyright: ARTE France / © Les Films en Vrac & Screenshot Productions

Im nahegelegenen Dunedine, der zweitgrößten Stadt der Südinsel Neuseelands, trifft er den Biologen Keith King an der University of Otago. Er befasst sich mit den Weta-Heuschrecken und weiß, dass eine große Population in den Umbrella Mountains lebt. Um sich vor ihren Fressfeinden zu schützen, haben sich die Insekten dort in immer höhere Gegenden zurückgezogen und sind häufig unter Steinen auf den Hochebenen zu finden, auf denen ein kaltes und unwirtliches Klima herrscht. Eine perfekte Gelegenheit für Guillaume, auch die majestätischen Berglandschaften Neuseelands zu entdecken.

Bilder und Texte mit freundlicher Genehmigung von ARTE.

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