Traces of Hope – die Ausstellung

Die Spuren der Hoffnung gehen auf Wanderschaft

© Jo Müller

Im letzten Jahr fand unsere Reportageserie „Traces of Hope“ von und mit Jo Müller große Aufmerksamkeit und viele Leser. Zusammen mit Gabriele Rothweiler hat Jo nun seine erste Ausstellung kuratiert. Wir gratulieren zur Premiere! Die Ausstellung ist bis zum 7. Februar 2017 in der Galerie am Maxmonument, einer kleinen Galerie für zeitgenössische Kunst in München, zu sehen.

„Traces of Hope / Zeichen der Hoffnung“ Fotografien von Jo Müller aus Kurdistan

Seit 2011 nutzt Jo Müller seinen Jahresurlaub für seine Reportage- und Dokumentationsfotografie aus den Krisenregionen dieser Welt. Im Herbst 2016 bereiste er zwei Mal Kurdistan auf der Suche nach “ Spuren der Hoffnung“. Kurdistan – ein Land, das eigentlich keines ist und dennoch geeint ist im Streben nach der eigenen Unabhängigkeit.

© Jo Müller

Krieg im nahen und mittleren Osten, Flüchtlinge überall in Europa, Terror im eigenen Land. In der Unübersichtlichkeit dieser Situation gehen wir zuweilen platten Stereotypen auf den Leim, und teilweise sind wir relativ schnell dabei, unreflektiert zu posten, liken und teilen. Meistens, und leider, im negativen Sinne. Jo Müller glaubt an einen besonnenen Diskurs und daran, was man damit erreichen kann – oder vermeiden. Allerdings fundiert Besonnenheit auf Reflexion, auf Empathie und letztendlich auf Wissen. Als Gesellschaft, die Freiheit und Frieden hochhält, sollten
wir daher immer wieder den Blick öffnen und die Augen auf Dinge richten, die eventuell nicht so sind, wie sie scheinen. Im negativen wie im positiven Sinne. Weil es Jo persönlich mehr Freude bereitet, fokussiert er seine Fotografie auf die positiven Aspekte.

Im Herbst 2016 reiste er zwei Mal nach Kurdistan, um dort vornehmlich nach positiven Aspekten, nach Spuren von Hoffnung zu suchen. Kurdistan – ein Land, das eigentlich keines ist und das dennoch geeint gegen den Terror kämpft. Und für die eigene Unabhängigkeit, die nie so realistisch und nah erschien wie in diesen Tagen.

© Jo Müller

Jo Müller: „Ich habe die Kurden als außerordentlich gastfreundlich und erfrischend tolerant, pluralistisch und gleichberechtigt kennengelernt. Die Zeit vor Ort waren vermutlich die inspirierendsten Wochen in meiner bisherigen Zeit als Reportagefotograf. In meiner Dokumentation „Traces of Hope – Zeichen der Hoffnung“ zeige ich Bilder von dem was ich vor Ort gesehen und erfahren habe.“

Über Jo Müller

Johannes Müller ist freiberuflicher Fotograf, seit 2011 mit Fokus auf Kriegs- und Krisengebiete. Über mehrere Einsätzen, teils als „Embedded Journalist“ der NATO, teils auf eigene Faust, dokumentierte er bislang vornehmlich Afghanistan und Kurdistan. In Ausstellungen und Vorträgen zeigt Johannes seine Bilder und erzählt Geschichten völlig unabhängig vom aktuellen Medieninteresse. Etwaige Publikations-Einnahmen verwendet Johannes für NGOs oder andere Institutionen, die er als sinnvoll erachtet.

Johannes ist 1975 in Norwegen geboren und lebt seit einigen Jahren in München.

Besucherinformationen

Galerie am Maxmonument
Thierschstraße 42, D-80538 München
Tel +49 (0)89 55291828
[email protected]

Ausstellungsdauer: bis 7. Februar 2017
Öffnungszeiten: Mi, Do 17-20 Uhr, Fr 15-19 Uhr, Sa 16-20 Uhr, So 15-18 Uhr

Weitere Informationen:

Die Artikelserie
Traces of Hope – Teil 1. Auf der Suche nach Hoffnung in Kurdistan
Traces of Hope – Teil 2. Eine gute Idee?
Traces of Hope – Teil 3. Die Vorbereitung
Traces of Hope – Teil 4. Das Material
Traces of Hope – Teil 5. Afghanistan 2011
Traces of Hope – Teil 6. Afghanistan 2012
Traces of Hope – Teil 7. Afghanistan 2013
Traces of Hope – Teil 8. Kurdistan 2016

Homepage von Jo Müller:  www.jomueller-photography.com

image_pdfimage_print
Anja Hoenen

Anja Hoenen

Marketing und Pressearbeit bei Netzwerk Fotografie
Anja betreut das Netzwerk Fotografie redaktionell und als Leiterin der Marketing- und Presseabteilung.
Anja Hoenen