Neue Villa Aurora-Stipendien für Berliner Künstlerinnen und Künstler

Niklas Goldbach ist erster Stipendiat für 2017

Neue Villa Aurora-Stipendien für Berliner Künstlerinnen und Künstler
Die Villa Aurora in Los Angeles wird seit 1995 als Residenz für deutsche Künstler genutzt.

Die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und die Künstlerresidenz Villa Aurora in Los Angeles starten im Jahr 2017 anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Los Angeles ein neues Stipendienprogramm für Berliner Bildende Künstlerinnen und Künstler.

„Für Berlin ist dieses neue Stipendium in der renommierten Villa Aurora, zu dem im kommenden Jahr ein zweites hinzukommen wird, ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der guten partnerschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Städten“, sagt Kultursenator Klaus Lederer.

Die neue Kooperation mit der Villa Aurora lässt Berliner Künstlerinnen und Künstler vom umfangreichen Partnernetzwerk und dem Programm der Villa Aurora in Los Angeles profitieren. Für jeweils drei Monate werden die beiden Künstlerinnen oder Künstler in der ehemaligen Exilunterkunft des Schriftstellers Lion Feuchtwanger und seiner Frau Marta in Berlins Partnerstadt Los Angeles leben und arbeiten.

Als erster Stipendiat wurde der hauptsächlich im Bereich Fotografie und Videokunst aktive Künstler Niklas Goldbach von einer fünfköpfigen Jury für das Stipendium im Jahr 2017 ausgewählt.

Kultursenator Lederer gratuliert dem Künstler und wünscht ihm für sein Vorhaben in LA viel Erfolg.

Über Niklas Goldbach

Niklas Goldbach wurde 1973 in Witten geboren und ist Künstler mit den Schwerpunkten Fotografie und Videokunst. Seine international vielfach ausgestellten Arbeiten beschäftigen sich mit gesellschaftlichen Fragestellungen. Häufig visualisiert er die Thematik mittels eines fiktiven Stellvertreters, dargestellt als typischer „moderner“ Stadtbewohner mit weißem Hemd und schwarzer Hose. Zur Homepage des Künstlers: https://www.niklasgoldbach.de/.

Über die Villa Aurora

Die Villa Aurora ist das ehemalige Wohnhaus von Lion und Marta Feuchtwanger am Pazifik. 1995 wurde sie zur Künstlerresidenz und zu einem Ort internationaler Kulturbegegnungen. Mit ihrer Arbeit gedenkt sie der Zeit des europäischen Exils und fördert den deutsch-amerikanischen Kulturaustausch durch ein Stipendien-und Alumniprogramm in den Bereichen Film, Komposition, bildende Kunst, Literatur und Performance. Im November vergangenen Jahres wurde bekannt, dass die Villa Aurora zusätzlich das durch die Bundesregierung erworbene Thomas-Mann-Haus in Los Angeles betreiben wird. Mehr Informationen gibt es unter https://www.villa-aurora.org/

Quelle: Pressemeldung Villa Aurora.

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