STERNENJÄGER ab 14. Juni im Kino

Atemberaubende Astrofotografie

Milchstraße über den Alma Teleskopen auf über 5000 Metern Höhe (mit Babak Tafreshi). © Babak Tafreshi

STERNENJÄGER – Abenteuer Nachthimmel ist eine außergewöhnliche Dokumentation über den sternenübersäten Nachthimmel, die technisch sehr aufwendig produziert wurde:  Mit modernster 4K Kameratechnik und hochspezialisiertem Zeitraffer-Equipment reisten fünf Kamerateams über 120.000 Kilometer, um zusammen mit international renommierten Sternenfotografen unvergessliche Bilder einzufangen. So gibt es atemberaubende Zeitrafferaufnahmen, die aus mehr als 50.000 Einzelbildern zusammengesetzt sind. Die Erzählstimme von Schauspieler Rufus Beck begleitet den Zuschauer bei dieser faszinierenden Reise zum unendlichen Nachthimmel.

Produziert wurde STERNENJÄGER – Abenteuer Nachthimmel von Taglicht Media in Koproduktion mit ZDF/ARTE, gefördert von Creative Europe MEDIA.

Nordlichter über dem winterlichen Kanada im Yellowknife Nationalpark. © Yuichi Takasaka

Inhalt

Fünf Astrofotografen, fünf Erdteile: faszinierende Landschaften und Himmelsbilder, wie sie die meisten Menschen noch nie haben sehen können, weil das Licht unserer Zivilisation die Sterne verblassen lässt. STERNENJÄGER – Abenteuer Nachthimmel lädt ab 14. Juni 2018 in unseren Kinos ein zu einer einzigartigen Reise in die Nacht.

In faszinierenden Landschaften fernab menschlicher Besiedlung in Australien, Chile, Indonesien, Norwegen und Kanada finden die fünf Protagonisten perfekte Standorte für einzigartige Fotos und Zeitrafferaufnahmen:

die Milchstraße über zerklüfteten Felsformationen, eine totale Sonnenfinsternis, Polarlichter und Meteoritenschauer, magische Bilder eines sternenübersäten Himmels, der die Menschen seit Jahrtausenden in ihren Bann zieht und uns alle verbindet.

STERNENJÄGER erzählt auch von den Mythen und Legenden, die sich um die Sterne und Himmelsphänomene ranken.

Ob die Inuit in Kanada, die Aborigines in Australien oder die Ureinwohner Chiles – alle suchten im Nachthimmel nach Erklärungen für die menschliche Existenz und bis heute zeigt uns der Blick in den Himmel, wie klein und unbedeutend unser Planet gegenüber dem Universum erscheint.

Mit ihren Aufnahmen wollen die Astrofotografen uns dazu ermutigen, wieder aufzuschauen zu den Gestirnen – und uns über den unschätzbaren Wert unseres Planeten und unseres Lebens bewusst zu werden. Dafür nehmen sie einige Strapazen auf sich, reisen in die entlegensten, dunkelsten Gegenden der Welt und verbringen Nächte einsam in der Wildnis oder bei eisiger Kälte im Schnee.

Meteorit über dem Fermundsee. © Bernd Pröschold

STERNENJÄGER begleitet fünf der besten Astrofotografen der Welt: John Goldsmith sucht im Australischen Outback nach den Sternenbildern der Aborigines. Auf der winterlichen Ice-Road geht es mit Yuichi Takasaka nach Inuvik zu den Polarlichtern Nordkanadas. Babak Tafreshi zieht durch die Atacama-Wüste und die chilenische Hochebene. Mit Bernd Pröschold geht es auf der Suche nach absoluter Dunkelheit ins winterliche Norwegen nach Narvik. Und „Schattenjäger“ Gernot Meiser und seine Partnerin Pascale Demy suchen den perfekten Platz hoch auf dem Vulkan Bromo in Indonesien, um die totale Sonnenfinsternis aufzunehmen.

Gernot Meiser erklärt indonesischen Schulkindern die Sonnenfinsternis. © Sebastian Kentner

So werden die Fotografen gewissermaßen zu modernen Nachfahren jener Priester, Astrologen, Astronomen und Seefahrer, die seit Anbeginn der Menschheit in den Himmel schauten, um ihm seine Geheimnisse zu entlocken und Erklärungen zu suchen für die Entstehung der Erde und die Begrenztheit der menschlichen Existenz.

Mit faszinierenden Aufnahmen ermöglicht der Film einen einzigartigen Blick auf grandiose Landschaften und die unendliche Weite und Schönheit des Weltalls.

Fakten zu den Dreharbeiten 

  • Fünf Kamerateams waren auf fünf Kontinenten, in acht Ländern und vier Klimazonen unterwegs
  • International anerkannte Astrofotografen aus Australien, Kanada, Iran und Deutschland
  • Ausgerüstet mit hochaktueller 4 K-Kameratechnik, Kameradrohnen und Timelapse-Equipment
  • Die Temperaturen bei den Dreharbeiten reichten von minus 30 bis plus 40 Grad Celsius
  • 20 Kameras erstellten über 150 Stunden Filmmaterial
  • Die Zeitraffer-Aufnahmen sind aus mehr als 50.000 Einzelbildern zusammengesetzt
  • Die Teams legten insgesamt mehr als 120.000 km per Flugzeug, Hubschrauber, Auto und Campingtruck zurück:
  • Von Deutschland bis in den hohen Norden Norwegens nach Narvik
  • Über die Ice-Road in Kanada von Toronto nach Inuvik
  • Quer durch Australien von Perth im Westen hoch in den Nordosten
  • Auf die Inseln Indonesiens hoch auf den Vulkan Bromo
  • In die Atacama Wüste in Chile zum größten Teleskop der Welt in 5000 Metern Höhe

Ob der Film auch in einem Kino in Ihrer Nähe gezeigt wird, können Sie kurz vor dem Starttermin bei Kino-Zeit.de nachschauen.

Die Daten
Erzählt von Rufus Beck
Buch und Regie: Christian Schidlowski, Rohan Fernando, Hannah Leonie Prinzler, Sebastian Kentner und Johannes Backes
Kinostart: 14. Juni 2018
Im Verleih von Universum Film

Anja Hoenen

Anja Hoenen

Marketing und Pressearbeit bei Netzwerk Fotografie
Anja betreut das Netzwerk Fotografie redaktionell und als Leiterin der Marketing- und Presseabteilung.
Anja Hoenen