TV-Tipp: Wilder Iran. In den heißen Süden

10.11.2018 / 16:15 / 45 min / BR
Wilder Iran - In den heißen Süden
In der Reihe natur exclusiv
Deutschland, 2011
Autor: Herbert Ostwald 

Tierfotograf Benny Rebel im Iran

Ein Leguan auf Inschriften alter Herrscher. Bild: © BR/Roland Gockel

Wüsten und große Seen, urige Laubwälder, sprudelnde Wasserfälle und schneebedeckte Berge – der Iran bietet überraschend spektakuläre Landschaften. Die abgelegenen Nationalparks des riesigen Landes beherbergen eine einzigartige Mischung von Tierarten aus Afrika, Asien und Europa, Bären neben Leoparden, Flamingos und Geiern.

Zwei junge Waldohreulen. Bild: © BR/Roland Gockel

Der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation stellt den Süden des Landes in den Mittelpunkt. Der Iran, doppelt so groß wie Deutschland und Frankreich zusammen, ist weitgehend ein weißer Fleck im Bewusstsein vieler Europäer, vor allem, was Natur- und Kulturschätze angeht.

Der Deutsch-Iraner Benny Rebel, international renommierter Tierfotograf und Umweltschützer, hat 20 Jahre lang seine Heimat nicht besucht. Nun unternimmt er eine Expedition durch das ehemalige Persien. Ausgerüstet mit professioneller Kameratechnik und seinem in vielen Bildbänden dokumentierten Talent sucht er in Nationalparks und Wildschutzgebieten nach Raritäten und Besonderheiten.

Onager Wildesel gibt es nur im Iran. Bild: © BR/Roland Gockel

Seine Reise zeigt einen anderen Iran, wie man ihn so kaum zuvor gesehen hat. Mit Erfahrung und Glück gelingen dem Naturfotografen überraschende Aufnahmen von seltenen Tieren. So trifft er in der Steppe einen der letzten Asiatischen Geparden. Nicht einmal hundert der Großkatzen gibt es noch in freier Wildbahn. In der Wüste spürt er die letzten Onager auf, eine äußerst scheue Art der Wildesel.

Benny Rebel interessiert auch das Verhältnis der Iraner zur Natur. Er besucht einen historischen Taubenturm und trifft Vogelliebhaber, die mit eigenartigen Tauben Haus und Hof verwetten. In den paradiesischen persischen Gärten findet der 43-jährige Abenteurer Pelikane, zwischen den antiken Ruinen von Persepolis spürt er Eulen, Schlangen und Echsen auf.

Bilder und Texte mit freundlicher Genehmigung des BR.

Anja Hoenen

Anja Hoenen

Marketing und Pressearbeit bei Netzwerk Fotografie
Anja betreut das Netzwerk Fotografie redaktionell und als Leiterin der Marketing- und Presseabteilung.
Anja Hoenen