image-trackers: Die Pop-Up-Galerie für Fotografie

Neue Ausstellungsmöglichkeit für Fotografen

„Du machst so tolle Fotos, stell die doch mal aus!“ Haben Sie das so oder ähnlich auch schon einmal von Bekannte, Freunden und der Familie gehört? Vielleicht haben Sie sich daraufhin schon einmal damit beschäftigt, wie man eine Fotoausstellung auf die Beine stellt – und sind dann erschrocken über all die organisatorischen und finanziellen Voraussetzungen. Vielen von uns geht es so; die meisten nehmen dann (leider!) Abstand von der Idee. Unser Community-Mitglied Dieter Doeblin will dem abhelfen. Er gehört zum Organisationsteam rund um das Projekt image-trackers, das wir Ihnen heute gerne vorstellen.

Das Projekt image-trackers bietet neue Möglichkeiten für Fotografen, ihre Bilder wieder aus der „Unendlichkeit des Digitalen“ zurückzuholen, und sie dem Betrachter wieder haptisch, also wie früher als Papierbild, erfahrbar zu machen.

Anders ausgedrückt: image-trackers will Fotos vom Monitor wieder aufs Papier bringen und diese Papier-Bilder der Öffentlichkeit präsentieren. Da die klassischen Ausstellungsorte für Fotografien wie Museen und Galerien meist den Top-Künstlern vorbehalten sind, gilt es neue Möglichkeiten für Fotoausstellungen zu generieren. Eine gar nicht so ganz neue Idee ist die Pop-Up-Galerie. In den Metropolen der Welt haben diese Pop-Up-Galerien seit einigen Jahren schon einen festen Platz in der Kulturszene gefunden. image-trackers will diese Art der Kunstausstellungen nun auch dauerhaft nach Dortmund und ins Ruhrgebiet bringen.

Was ist eine Pop-Up-Galerie?

Eine Pop-Up-Galerie ist eine temporäre Ausstellungsfläche im öffentlichen Raum, die für eine begrenzte Zeit ihre Objekte dem Publikum zugänglich macht. Die Ausstellungsflächen können Teil bestehender Präsentationsräume sein wie z. B. für die contemporary art ruhr (C.A.R.), PHOTO/MEDIA ART FAIR (auf Zollverein) oder die PHOTO POPUP FAIR im stilwerk Düsseldorf (Möbelhaus), oder in temporär ungenutzten Immobilien wie Lagerhallen, Ladenlokalen oder Büros für eine begrenzte Zeit installiert werden.

Die Bespielung temporär ungenutzter Immobilien bringt für alle Beteiligten Vorteile: Den Eigentümern/Vermietern insofern, dass die Räumlichkeiten in einer Nutzung bleiben, die dazu noch die leerstehende Immobilie werbewirksam öffentlich präsentiert. Den Künstlern, dass sie mit diesen Flächen Ausstellungsraum erhalten um ihre Kunstwerke öffentlich zu präsentieren. Eine klassische, und weitgehend risikolose Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

Was genau macht image-trackers?

Die Organisatoren suchen mietfrei temporär ungenutzte Räumlichkeiten im Großraum Dortmund, in denen sie Pop-Up-Galerien für Fotografie einrichten. Im Idealfall gelingt es, mehrere Pop-Up-Galerien im Laufe eines Jahres nacheinander zu organisieren. So könnten beispielsweise vier Ausstellungen im Jahr (pro Quartal eine) an unterschiedlichen Standorten bespielt werden.

Die Art der Präsentation und das Layout der Pop-Up-Galerie(n) sollen dabei genauso variabel bleiben wie auch die Größe der Räumlichkeiten. Die Ausstellungen werden so konzipiert, dass keine substanziellen Ein- oder Umbauarbeiten notwendig sind. Lediglich Strom und Wasser muss vorhanden sein.

Je nach Location werden zusätzliche Attraktivitäten wie Musik, Lesungen oder auch ein Fotostudio die Ausstellungen werbewirksam unterstützen. Darüber hinaus wird das Projekt natürlich auch entsprechend im Web präsent sein.

Kosten

Für die ausstellenden Fotografen entstehen lediglich die Kosten für ihre Ausstellungsfotos, Rahmung und (anteilig) die Versicherungskosten.

Erster Ausstellungstermin steht fest

Die erste Ausstellung läuft vom 3. Mai bis zum 15. Juni 2019 in Dortmund-Brechten! Das Thema ist Street-Fotografie und Stadtlandschaften im Ruhrgebiet.

Informationen und Kontakt

Wenn Sie Interesse daran haben, Ihre Fotografien in Dortmund und Umgebung auszustellen, schreiben Sie einfach an diese Emailadresse:

Bildnachweis: © Projekt image-trackers

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Anja Hoenen

Marketing und Pressearbeit bei Netzwerk Fotografie
Anja betreut das Netzwerk Fotografie redaktionell und als Leiterin der Marketing- und Presseabteilung.
Anja Hoenen