Leica. Magic Moments

Hommage an eine Kamera und ihre Besitzer

Eric Coté, Bus stop, Quebec City, Canada, 1996 ©Eric Coté, courtesy Leica Camera AG

Die Leica Camera AG präsentiert in Kooperation mit der Kulturstiftung Schloss Britz vom 16. März bis zum 16. Juni 2019 die Fotoausstellung Leica – Magic Moments im Schloss Britz in Berlin.

Zahlreiche Fotografien, die sich in das kollektive Bewusstsein eingebrannt haben, sind mit der Messsucherkamera Leica M entstanden. Es sind wichtige Momente des Weltgeschehens genauso wie kleine zufällige Begegnungen des Alltags, Porträts von prominenten Zeitgenossen ebenso wie solche von namenlosen Unbekannten.

Im Rahmen der Fotoausstellung sind Mutter Teresa, die Beatles, aber auch anonyme Reisende, spielende Kinder und flüchtige Passanten zu sehen. Jeder Fotograf hat seine eigene Bildsprache und so sind klar gestaltete Kompositionen gleichermaßen zu entdecken wie perspektivische Verrätselungen.

Die Bildauswahl aus sechs Jahrzehnten zeigt unvergessliche Momente in legendären Fotografien. Ein hochkarätiges Kaleidoskop voller Abwechslung und Überraschungen – ganz so, wie das Leben selbst. Die Ausstellung umfasst Werke von rund 40 Fotografen, darunter auch Henri Cartier-Besson, René Burri, Sebastião Salgado, Martine Franck und Herlinde Koelbl. Sie alle verbindet die Wahl ihres Handwerkzeuges miteinander: Die Leica M.

Fabio Ponzio, Albania, 1991 ©Fabio Ponzio, courtesy Leica Camera AG

Elliott Erwitt sprach liebevoll von seiner „kleinen Freundin“ und drückte damit aus, wie persönlich die Wahl der „richtigen“ Kamera ist, der man dann in vielen Fällen auch ein Leben lang treu bleibt. Als Handwerkzeug bestimmt die gewählte Kamera das künstlerische Arbeiten entscheidend mit und ist ein essentieller Teil des kreativen Prozesses.

Dank ihrer relativ geringen Größe und des leisen Auslösers kann das Gegenüber die Kamera leicht übersehen. Das waren und sind Vorzüge, die die Chronisten des Zeitgeschehens zu schätzen wissen. Immer wieder gelang es Fotografen, mit der Leica M den einen richtigen, den magischen Moment zu erkennen und festzuhalten.

Im Rahmen der Ausstellung auf Schloss Britz wird der Blick zurück auf die großen Erfolge der Analogfotografie geworfen. Am Beginn der Kleinbildfotografie steht ebenfalls eine Leica. 1914 erfand Oskar Barnack, Mitarbeiter der Optischen Werke Ernst Leitz in Wetzlar, die „Ur-Leica“. Die Ausstellung würdigt auch den Pionier der Fotografie.

Die Firmengeschichte von Leica (Leitz Camera) ist eng mit der Stadt Wetzlar verbunden. Heute hat die Leica Camera AG in dieser Stadt wieder ihren Hauptsitz und seit 60 Jahren ist Wetzlar Partnerstadt von Berlin-Neukölln.

Besucherinformationen

Kulturstiftung Schloss Britz
Alt-Britz 73, D-12359 Berlin
Tel +49 (0)30 609 79 23 0

Ausstellungsdauer: 6. März bis 16. Juni 2019
Öffnungszeiten: Di bis So 11-18 Uhr
Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 5 Euro, Schulkinder 1 Euro, bis 12 Jahre frei

Bilder und Texte mit freundlicher Genehmigung von Leica Camera AG.

Unsere chronologische Übersicht aktueller Fotoausstellungen im deutschsprachigen Raum.

image_pdfimage_print
Anja Hoenen

Anja Hoenen

Marketing und Pressearbeit bei Netzwerk Fotografie
Anja betreut das Netzwerk Fotografie redaktionell und als Leiterin der Marketing- und Presseabteilung.
Anja Hoenen