DGPh schreibt Otto-Steinert-Preis neu aus

Olympus finanziert das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro

Serie Blickwechsel, Lunow, Brandenburg, 2016, © Ina Schoenenburg, Otto-Steinert-Preisträgerin 2017

Die Sektion Bild der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) schreibt zum 19. Mal den Otto-Steinert-Preis für den professionellen Nachwuchs in der Fotografie aus. Es handelt sich dabei um ein Arbeitsstipendium, das mit 5.000 Euro dotiert ist. Die DGPh freut sich ganz besonders, dass Olympus den Otto-Steinert-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie ab 2019 mit der Summe von 5.000 Euro unterstützt.

Seit 1979 wird der Otto-Steinert-Preis alle zwei Jahre als Stipendium ausgeschrieben und kann an einen oder mehrere Preisträger vergeben werden. Gefördert wird eine neu zu erstellende fotografische Arbeit, deren Ergebnisse innerhalb von zwei Jahren präsentiert werden müssen. Gefragt sind eigenständige fotografische Bildleistungen. Eine inhaltliche Thematik oder stilistische Ausrichtung wird nicht vorgegeben.

Bewerber, die zur Zeit ihrer Bewerbung Deutsche sind oder ihren ständigen Wohnsitz in Deutschland haben, können sich mit ihren bisherigen Leistungen, einem kurzen Exposé der geplanten Arbeit, einer Kurzbiographie sowie maximal 15 Photobeispielen vorstellen. Die Unterlagen können ab sofort bis zum 15. September 2019 online unter diesem Link eingereicht werden.

Der Preis dient dem Andenken an den Pädagogen und Fotografen Dr. Otto Steinert (1915 – 1978). Der Begründer der „subjektiven Fotografie“ prägte als Kurator und als Lehrer an der Folkwangschule Essen eine ganze Generation von Fotografen und Ausstellungsmachern.

Zu den bisherigen Preisträgern gehören Ina Schoenenburg, Georg Brückmann, Björn Siebert, Axel Hoedt, Pepa Hristova, Maziar Moradi, Lucas Roth, Dirk Gebhardt, Ralf Meyer, Axel Boesten, Katrin Thomas, Arwed Messmer, Jitka Hanzlova, Gerard Saitner, Stefan Dolfen, Ulrich Görlich, Wolfgang Zurborn, Thomas Berndt, Heiner Blum, Thomas Deutschmann, Jürgen Hocker, Gaby Winkler, Andreas Horlitz, Holger Stumpf und Hermann Stamm.

Der/ Die Preisträger/in und weitere ausgewählte Einreichungen werden im Rahmen der RAW – Phototriennale Worpswede im Frühjahr 2020 ausgestellt. Die Galerie Altes Rathaus wird vom 21. März bis zum 19. April 2020 ganz im Zeichen des Otto-Steinert-Preises der DGPh stehen.

Über die Vergabe des Preises und die Ausstellung entscheidet die Jury, die sich aus dem Vorstand der Sektion Bild der DGPh, dem/r letzten Otto-Steinert-Preisträger/in, einem/r Vertreter/in der Firma Olympus und einem/r weiteren Experten/Expertin aus dem Bereich der Fotografie zusammensetzt.

Teilnahmebedingungen

    1. Um das Stipendium können sich alle professionell tätigen Fotografen (Studenten ab dem 4. Semester) sowie mit Fotografie arbeitende Künstler bewerben, die zur Zeit ihrer Bewerbung Deutsche sind oder ihren ständigen Wohnsitz in Deutschland haben.
    2. Zur Bewerbung müssen folgende Bewerbungsunterlagen online eingereicht werden (nur vollständig ausgefüllte Bewerbungen werden akzeptiert!):
  • Kontaktdaten: Vor- und Nachname, Adresse, E-Mail, Telefon, Internet-Adresse (falls eine vorhanden).
  • ein kurzes Exposé, in dem Thema, Zielsetzung und Präsentationsform der geplanten fotografischen Arbeiten beschrieben werden; max. 1 DIN A4 Seite;
  • eine Kurzbiographie, aus der die wichtigsten persönlichen und beruflichen Stationen sowie eventuelle Publikationen und Ausstellungen hervorgehen (max. 1 DIN A4 Seite).
  • 4 bis 15 Bildbeispiele bisheriger Arbeiten (Format: JPEG, max. 1.024 KB, max 2.048 Pixel breit, nur RGB -Farbraum).
  1. Einsendeschluss: Die komplette Bewerbung muss bis zum 15. September 2019, 24 Uhr (CET), auf der Seite https://www.dgph.de/sektionen/bild/otto-steinert-preis-2019 hochgeladen sein. In einem ersten Schritt nominiert die Jury maximal 10 Bewerber und bittet diese um die Einsendung haptischer Arbeiten. Aus diesen wird in einer zweiten Runde der Gewinner ermittelt.
  2. Das Stipendium ist auf zwei Jahre befristet und ist mit 5.000 Euro dotiert, die in zwei Raten à 2.500 Euro pro Jahr ausgezahlt werden. Darüber hinaus können lobende Erwähnungen ausgesprochen werden. Über die Vergabe entscheidet die Jury, die sich aus dem Vorstand der Sektion Bild der DGPh, dem/r letzten Otto-Steinert-Preisträger/in und einem weiteren Experten/Expertin aus dem Bereich der Fotografie zusammensetzt. Die Entscheidung ist unanfechtbar.
  3. Die durch das Stipendium geförderte Arbeit muss innerhalb von zwei Jahren ab Preisvergabe abgeschlossen sein.
  4. Die Arbeitsergebnisse sollen innerhalb der nächsten zwei Jahre präsentiert werden. Im Falle einer Ausstellung stellt der Preisträger seine Fotografien dafür zur Verfügung. Für die Ausstellung bei RAW 2020 – Phototriennale Worpswede müssen ausstellungsfähige Druckdaten der eingereichten Arbeiten geliefert werden.
  5. Die DGPh ist berechtigt, die mit dem Preis oder mit Belobigungen ausgezeichneten Arbeiten ganz oder teilweise im Rahmen eigener Publikationen und in Veröffentlichungen auf Ihren Internetplattformen, die im direkten Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Ausschreibung oder die Preisvergabe stehen, honorarfrei zu veröffentlichen.

Mehr Informationen zum Otto-Steinert-Preis gibt es hier auf der Webseite der DGPh.

Bild und Text mit freundlicher Genehmigung der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh).

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Anja Hoenen

Marketing und Pressearbeit bei Netzwerk Fotografie
Anja betreut das Netzwerk Fotografie redaktionell und als Leiterin der Marketing- und Presseabteilung.
Anja Hoenen