Alfred Ehrhardt. Zwischen Schlei und Eider

Eine fotografische Bilderreise der 1930/40er Jahre

Alfred Ehrhardt, Brücke über dem Ostersielzug, Friedrichstadt, Schlei und Eider, 1930/40er Jahre, Silbergelatineabzug. © Alfred Ehrhardt Stiftung Berlin

 In den 1930er und 40er Jahren bereiste der Fotograf und preisgekrönte Kulturfilmer Alfred Ehrhardt (1901-1984) Schleswig und die Schleiregion, um dort Aufnahmen für seinen Bildband Zwischen Schlei und Eidermündung. Eine alte Welthandelsstrasse des Nordens (Hamburg 1947) und seinen Film Ad Dei Honorem. Hans Brüggemanns Bordesholmer Altar im Dom zu Schleswig 1521 (1948) zu machen. Bekannt war er zu dieser Zeit bereits aufgrund seiner eindrucksvollen Bilder vom Watt sowie von Muscheln und Korallen, die ihn zu einem herausragenden Vertreter der Neuen Sachlichkeit werden ließen.

Ursprünglich ausgebildet als Organist, studierte Ehrhardt 1928/29 am Dessauer Bauhaus und wandte sich erst nach seiner Entlassung aus dem Hochschuldienst an der Landeskunstschule Hamburg durch die Nationalsozialisten der Fotografie und dem Film zu.

Alfred Ehrhardts Schwarzweißaufnahmen für den ersten sowie den nie erschienenen zweiten Band des Buches Zwischen Schlei und Eidermündung zeigt das Stadtmuseum Schleswig in Zusammenarbeit mit der Alfred Ehrhardt Stiftung noch bis zum 10. September 2017.

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Dorf-Photographen. Die Gablenberger Fotografen Adolf und Hans Schlienz

75 Jahre lang in Gablenberg fotografiert

Fotograf Schlienz im Atelier

Von 1909 bis 1984 haben Vater und Sohn Schlienz das Leben in dem östlichen Stadtteil mit ihrer Kamera verfolgt. Ein Teil ihres Nachlasses ist durch Vermittlung von MUSE-O, dem Museumsverein Stuttgart-Ost e.V., im Stadtarchiv gelandet – eine Auswahl wird nun in einer Sonderausstellung gezeigt. Eröffnung ist am Sonntag, dem 20. August 2017. Die Ausstellung ist bis zum 19. November 2017 zu sehen.

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PACertified: Langzeitbelichtung bei Nacht und Lost Place

Im Landschaftspark Duisburg-Nord mit Olav Brehmer

Die nachts so spektakulär beleuchtete Kulisse des Landschaftsparks Duisburg-Nord wollen wir im Rahmen dieses Workshops zur Nachtfotografie am 2. September 2017 gekonnt in Szene setzen und Fotos von der traumhaften Industriekulisse erzeugen, die dank Langzeitbelichtung über den normalen Schnappschuss hinaus gehen.

Bei einer etwa einstündigen Einführung in die Theorie der Langzeitbelichtung erfährst du alles, was du zum Erstellen technisch korrekter Aufnahmen bei Nacht wissen musst. Anschließend geht es dann an die praktische Umsetzung des gerade Erlernten, denn durch die faszinierende Beleuchtung des Parks bieten sich dann ganz besonders schöne fotografische Möglichkeiten, die fantastischen Lichtinstallation vor toller Kulisse im Rahmen dieser Fotoexkursion zur Nachtfotografie zu erproben.

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3. Rezension: Bastian Werner. Fotografieren mit Wind und Wetter

Fotografieren mit Wind und Wetter: Wetter verstehen und spektakulär fotografieren! Book Cover Fotografieren mit Wind und Wetter: Wetter verstehen und spektakulär fotografieren!
Bastian Werner
Landschaftsfotografie, Wetterfotografie
Rheinwerk Verlag
27. Februar 2017
Hardcover
356

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Für den gezielten Einsatz

Der Autor ist Hobby-Fotograf und Segelflieger. Durch die fliegerische Ausbildung hat er sich meteorologisches Wissen angeeignet.

Bastian Werner vermittelt einem zunächst die meteorologischen Grundkenntnisse. Anschließend werden 11 Wetterlagen / -phänomene wie zum Beispiel „Abendrot und Morgenrot“, „Blaue Stunde“ und „Nebel“ besprochen. Ihnen sind jeweils eigene Kapitel gewidmet. Inhaltlich geht es hier um deren meteorologische Hintergründe, optimale Bedingungen, Vorhersagen und fototechnische Besonderheiten.

Das Buch richtet sich primär an jene Fotografen, die gezielt Wetterlagen in ihre Landschaftsfotos einbauen wollen. Die Betonung liegt hier auf GEZIELT. Wetter ist kein Zufall, sondern kann vorhergesagt werden. Mit dem hier vermittelten Wissen kann man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und das richtige Wetter für sein Bild einfangen.

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Peter Mathis. BERGE

Eröffnung am 19. August 2018

Aiguille du Plan 2, 2012 © Peter Mathis

Morgen, am 19. August um 19 Uhr lädt das Haus der Fotografie Burghausen zur Eröffnung der Ausstellung „Peter Mathis – BERGE“ ein.

Bizarre Bergketten in feinsten Graustufen, die Umgebung auflösende Nebelschwaden mit einem letzten Blick auf einen wuchtigen Gipfel oder die gewaltige Lichtdramaturgie der Natur beim Aufziehen von Extremwetterlagen hält der österreichische Fotograf Peter Mathis in seiner klassischen Schwarz-Weiß-Fotografie fest.

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