Görlitz – Auferstehung eines Denkmals

Eine Fotoausstellung von Jörg Schöner

Brüderstraße 11Nutzung der Erdgeschosszone eines Renaissancehauses als Gemüseladen, 1981 © Jörg Schöner

Der Dresdner Fotograf Jörg Schöner dokumentiert seit vier Jahrzehnten den enormen architektonischen Reichtum von Görlitz und wurde dabei zum Chronisten des Wandels der Stadt im Osten Sachsens. Historisches und Gegenwärtiges, Verfallenes und Wiederhergestelltes hielt er mit der Kamera fest und zeigt so nicht nur die herausragende Bausubstanz, sondern auch Spuren des Alltags in der Neißestadt. So entstand eine Dokumentation des scheinbar unaufhaltsamen Verfalls zu Zeiten der DDR, an dessen Stelle nach 1990 die historisch beispiellose „Auferstehung eines Denkmals“ trat.

Die Ausstellung in den Räumen der Kunstbibliothek Berlin präsentiert bis zum 5. August 2018 eine Vielzahl von großformatigen Fotos markanter Görlitzer Gebäude im Wandel der Zeit.
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Sony World Photography Awards 2018 in Berlin

Im Fokus: politische und sozial engagierte Fotografie

Candida Höfer. Hermitage St. Petersburg VIII 2014 (8719) © Candida Höfer

Bis zum 9. September 2018 zeigt der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus in Berlin die Fotoausstellung zu den Sony World Photography Awards. Zum größten Fotowettbewerb der Welt wurden insgesamt 320.000 Bilder von Fotografen aus über 200 Ländern eingereicht.

Ausgestellt werden neben rund 130 Fotografien der Teilnehmer auch drei Werke von Candida Höfer. Sie wurde bei den Sony World Photography Awards 2018 mit dem Ehrenpreis Outstanding Contribution to Photography ausgezeichnet.

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Bilder des Leica Oskar Barnack Award in Salzburg

Fotografien von Jan Grarup, Jing Huang und Patrick Willocq

Foto: © Leica Galerie Salzburg

Vom 13. Juli bis zum 4. August 2018 erwartet die Besucher der Leica Galerie Salzburg eine Gruppenausstellung ausgewählter Fotografen des Leica Oskar Barnack Award.

Bereits seit 1980 wird der renommierte Preis im Namen des Erfinders der ersten Kleinbildkamera vergeben. Eine internationale Jury verleiht den Award an Berufsfotografinnen und Berufsfotografen sowie jeweils an einen Newcomer unter 25 Jahren, deren treffsichere Beobachtungsgabe die Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt in einer Bildserie von mindestens 10-12 Aufnahmen auf anschaulichste Weise zum Ausdruck bringt. Karin Rehn-Kaufmann ist seit 2008 Jurymitglied des Leica Oskar Barnack Award und hat den renommierten Fotografiepreis maßgeblich mitgestaltet und weiterentwickelt.

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Rezension: Marcel Chassot. Architektur und Fotografie

Marcel Chassot - Architektur und Fotografie Book Cover Marcel Chassot - Architektur und Fotografie
Wolfgang Meisenheimer
Architekturfotografie
Hirmer Verlag
1. März 2018
Hardcover
374

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Visuell-ästhetische Explosion im Auge des Betrachters

Der renommierte Münchner Kunst- und Architekturverlag Hirmer legt mit Architektur und Fotografie erneut ein großformatiges und hochwertig gestaltetes Werk vor. Der Eigenanspruch, nicht geringer, als dass das Buch ein Gesamtkunstwerk sei mit einem gelungenen Wechselspiel aus brillanter Architekturfotografie, erlesener Buchgestaltung und Texten, die sich dem Thema von der geistesgeschichtlichen Seite her nähern, begegnet dem Leser unmittelbar nach dem Aufschlagen des Buchdeckels auf der inneren Seite des Schutzumschlags.

Und in der Tat, bereits beim ersten oberflächlichen Blättern im Buch wird das Auge gefangen von der gestalterischen Wirkung der meist doppelseitigen Fotografien: ein Wechselspiel von Farben und Formen, verwirrend und irritierend durch teils ungewöhnliche Perspektiven und ausdrucksstark durch Lichtkomposition und Linienführung.

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Künstler Komplex. Fotografische Porträts von Baselitz bis Warhol

Aus der Sammlung Angelika Platen

Brassaï (Gyula Halász). Henri Matisse, 1934 © bpk / RMN – Grand Palais / Brassaï

Anhand von rund 180 Arbeiten der Jahre 1917 bis 2000 zeigt die Ausstellung im Museum für Fotografie Berlin nicht nur die Vielfalt fotografischer Porträts, sie lässt auch die Kunst- und Künstlergeschichte des letzten Jahrhunderts Revue passieren.

Berühmte aber auch wenig bekannte Fotografinnen und Fotografen, darunter Berenice Abbott, Brassaï, Henri Cartier-Bresson, Helga Fietz oder Jérôme Schlomoff sind mit ikonischen Porträts von Pablo Picasso und Salvador Dalí über Frida Kahlo und Andy Warhol bis hin zu Jeff Koons und Marina Abramović vertreten. Die Werke stammen aus der Sammlung Angelika Platen.

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