Zoo Rostock sucht Foto des Jahres

Einsendungen ab sofort möglich

Siegerfoto Wettbewerb 2017 von Dittmar Brandt: Kleiner Erdbeerfrosch aus dem DARWINEUM ganz groß – das Foto wurde mit einem Makroobjektiv und einer Canon-Spiegelreflexkamera aufgenommen.

Alljährlich sucht der Rostocker Zoo das Foto des Jahres und gibt dafür ein Motto vor. In 2018 lautet es Tiere am und im Wasser, 2019 wird es um Lustige Tierbegegnungen gehen.

2017 kam ein kleiner Erdbeerfrosch ganz groß heraus. Das Gewinnerfoto zum Motto „Kleine Tiere ganz groß“ nahm Dittmar Brandt auf. Beteiligt hatten sich 105 Hobbyfotografen mit rund 300 Einsendungen. Von diesen sind 150 Fotos in die erste und 63 in die engere Auswahl gekommen. Von dieser wiederum wurden insgesamt 27 Fotos ausgewählt, die in der gemeinsamen Sitzung nochmal diskutiert wurden. Der keck in die Kamera schauende Erdbeerfrosch konnte sich in der letzten Runde durchsetzen.

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Rückblick auf die 10. Darmstädter Tage der Fotografie

Rund 3.000 Besucher sahen die Werke von 55 Künstler an 12 Orten

Besucher der 10. Darmstädter Tage der Fotografie / Ausstellung im Designhaus / Arbeiten von Frank Schinski © Johannes Schembs

Die 10. Darmstädter Tage der Fotografie holten erneut für ein Wochenende internationale und nationale Fotografen, Künstler, Kuratoren und Experten der Fotografieszene in die Stadt Darmstadt. Vom 20. bis 22. April 2018 zeigten renommierte Künstler und junge Fotografen ihre aktuellsten Werke und Serien – viele davon wurden zum ersten Mal öffentlich ausgestellt.

An 12 verschiedenen Orten in Darmstadt wurde eine Bandbreite fotografischer Themen verhandelt. Sie reichten von Dokumentationen über Orte rechter Gewalt in Deutschland (Philipp Böll, Schauraum im Literaturhaus) oder Mädchen in einem Dorf in Indien (Karolin Klüppel, Kunst Archiv Darmstadt) bis hin zu surrealen Bildern aus Alltagsgegenständen (Jessica Backhaus, Kunsthalle Darmstadt) oder malerisch wirkenden Stillleben (Lia Darjes, Museum Künstlerkolonie). Dabei waren klassische Bild-Präsentationen als auch großformatige Wandbilder (Kehler Berge von Christiane Engelhardt, Kunstforum der TU Darmstadt) sowie mediale Projektionen (Migration als Avant-Garde von Michael Danner, Kunstforum der TU Darmstadt) und raumgreifende Installationen (Last Chance Junction von Holger Jenss, Kunsthalle Darmstadt) vertreten.

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Kategoriesieger Wildlife Photographer of the Year disqualifiziert

Bild zeigt kein lebendes, sondern ein präpariertes Tier

The Night Raider von Marcio Cabral

Das Natural History Museum in London, Ausrichter des renommierten Fotowettbewerbs Wildlife Photographer of the Year, gab die Disqualifikation des Bildes The Night Raider von Fotograf Marcio Cabral bekannt. Die Fotografie eines Ameisenbären war ursprünglich als Sieger in der Kategorie „Tiere in ihrer natürlichen Umgebung“ ausgezeichnet worden.

Dem Museum wurde von Dritten nachgewiesen, dass es sich bei dem Tier in der ausgezeichneten Fotografie höchstwahrscheinlich um eine Präparation handelt. Das Museum veranlasste eine  gründlichen Untersuchung, die etwas über drei Wochen dauerte. Danach deuten die vorliegenden Beweise darauf hin, dass diese Behauptung wahr ist. Infolgedessen glaubt das Museum, dass das Bild die Wettbewerbsregeln verletzt. Die Regeln legen klar fest, dass „Beiträge den Betrachter nicht täuschen oder versuchen dürfen, die Realität der Natur falsch darzustellen“.

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Francesco Neri wird mit dem August-Sander-Preis 2018 ausgezeichnet

Der erste Preisträger steht fest

Francesco Neri, April 2017, © Guido Guidi

Der italienische Künstler Francesco Neri ist der Gewinner des August-Sander-Preises, der in 2018 zum ersten Mal von Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur ausgelobt wurde. Gestiftet wurde der Preis von Ulla Bartenbach und Prof. Dr. Kurt Bartenbach.

Die Namensgebung des Preises, der fortan alle zwei Jahre vergeben wird, geht – für viele bekannt – auf den bedeutenden Photographen August Sander (1876–1964) zurück.

Das August Sander Archiv, und damit der Nachlass des Fotografen, wird seit 1992 in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur betreut.

Mit der Auslobung verbindet sich die Idee, junge zeitgenössische künstlerische Ansätze im Sinne der sachlich-konzeptuellen Fotografie zu fördern, mit dem besonderen Schwerpunkt auf dem menschlichen Portrait.

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7. Merck-Preis geht an Brigitte Lustenberger

This Sense of Wonder

Brigitte Lustenberger. Birds. 2012, C-Print, 32x40cm

Im Rahmen der 10. Darmstädter Tage der Fotografie wurde zum siebten Mal der Merck-Preis vergeben. Die Jury hat sich für die Arbeit This Sense of Wonder  von der Schweizer Künstlerin Brigitte Lustenberger entschieden. Die Preisträgerin erhält neben der Trophäe ein Preisgeld in Höhe von 7.000 Euro. Die beiden anderen Nominierten Hanna Becker und Michael Schmid wurden mit einem Preisgeld in Höhe von je 1.500 Euro für ihre Leistungen geehrt. Der Merck-Preis wird von dem Darmstädter Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck gestiftet und ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.

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