Wildlife Photographer of the Year: die Gewinner

Brent Stirton gewinnt mit bewegendem Nashorn-Bild

Memorial to a species © Brent Stirton Wildlife Photographer of the Year 2017, Grand title winner

Die Gewinner des Wildlife Photographer of the Year Wettbewerbes wurden gestern Abend im Rahmen einer Zeremonie im Natural History Museum in London, das den jährlichen Wettbewerb abhält, gekürt.Fotojournalist Brent Stirton gewann für sein Bild „Mahnmal für eine Spezies“ die Auszeichnung als Naturfotograf des Jahres. Sein Bild wurde zum eindrucksvollsten und denkwürdigsten Foto des gesamten Wettbewerbs gekürt. Es zeigt ein gewildertes Nashorn im südafrikanischen Hluhluwe Imfolozi-Park, dessen Horn bestialisch abgehauen wurde.

Einst eine der zahlreichsten Nashornarten sind schwarze Nashörner nun durch die Wilderei und den illegalen internationalen Handel mit Nashörnern gefährdet. Für den Fotografen war der Schauplatz dieses Verbrechens einer von mehr als als dreißig Orten, die er im Zuge seiner Reportage über dieser tragischen Geschichte aufsuchte.

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LUMIX Festival erhält Kommunikationspreis

Auszeichnung für die Förderung von jungem Fotojournalismus

Rolf Nobel (l.) und Isabel Winarsch vom LUMIX Festival mit der ehemaligen Verlegerin und Chefredakteurin Angelika Jahr-Stilcken, Stifterin des Rudolf Stilcken Kultur-Kommunikationspreises. Foto: Katja Ruge

Im Rahmen einer festlichen Veranstaltung in der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg hat das LUMIX Festival für jungen Fotojournalismus den 3. Preis beim Rudolf Stilcken Kultur-Kommunikationspreis gewonnen. Die Auszeichnung ist mit 3.000 Euro dotiert. In dem Wettbewerb hat sich das LUMIX Festival gegen zahlreiche, auch sehr bekannte Kultureinrichtungen durchgesetzt.

Das LUMIX Festival wird zweijährig vom Verein zur Förderung der Fotografie in Hannover, der auch die Fotogalerie GAF betreibt, zusammen mit der Hochschule Hannover veranstaltet.

Der Rudolf Stilcken Kultur-Kommunikationspreis wird alle 2 Jahre an kulturelle Institutionen, Einrichtungen und Projekte im nordostdeutschen Raum vergeben, die »innovative Strategien der Vermittlung von kulturellen Inhalten und die Entwicklung neuer Strategien für die Verbreitung und Positionierung von Kultur«entwickelt haben.

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ZEISS Photography Award eröffnet

Seeing Beyond – Untold Stories

Der ZEISS Photography Award geht in die dritte Runde und ruft ambitionierte Fotografinnen und Fotografen weltweit dazu auf, ihre Werke unter dem Thema Seeing Beyond – Untold Stories der internationalen Experten-Jury zu präsentieren. Bis zum 6. Februar 2018 können Fotografen hier ihre Fotoserien aus fünf bis zehn Bildern einreichen.

Das Thema Untold Stories darf im weitesten Sinne verstanden werden: Im Fokus sollen Geschichten stehen, die noch nicht (zu Ende) erzählt wurden. Die Arbeiten können Vertrautes aus einer neuen Perspektive beleuchten – oder sich Themen widmen, die bisher noch wenig beachtet wurden.

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Ina Schoenenburg erhält den Otto-Steinert-Preis 2017 der DGPh

Blickwechsel setzt sich unter 165 Bewerbungen durch

Ohne Titel; Januar 2012, Nerdin; Ostvorpommern; Deutschland, © Ina Schoenenburg

Der Otto-Steinert-Preis 2017 der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) geht an Ina Schoenenburg. In der entscheidenden Runde am 26. September fiel die Wahl auf Ina Schoenenburg, die für ihr photographisches Langzeitprojekt Blickwechsel ausgezeichnet wird.

Die Arbeit von Ina Schoenenburg hat die Jury durch ihre hohe photographische Qualität überzeugt. Ina Schoenenburg photographiert ihre Familie bereits seit sechs Jahren und tut dies mit großer emotionaler Nähe und observierender Distanz zugleich. Mit einer ungewöhnlichen Bandbreite von dokumentarischer Beobachtung bis hin zu einer manchmal fast theatralen Inszenierung lässt uns die Photographin teilhaben an ihrem sowie dem Leben und den Emotionen ihrer Eltern und ihrer Tochter.

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DGPh führt Aktivitäten von Netzwerk Fotoarchive fort

Initiative zur Sicherung photographischer Nachlässe

Startseite Website Netzwerk Fotoarchive. Copyright: Pia Poll­manns und Thies Rätzke

Netzwerk Fotoarchive e.V. war 2011 auf Anregung von Photonews als gemeinnütziger Verein gegründet worden, um Initiativen und photographische Verbände zur Sicherung photographischer Nachlässe zu bündeln. Neben der DGPh gehörten Verbände wie BFF, FREELENS und BVPA sowie die Deutsche Fotothek in Dresden zu den Gründungsmitgliedern. Damit wurde auf die ungewisse Zukunft vieler photographischer Archivbestände reagiert. Die STIFTUNG KULTURWERK der VG BILD-KUNST förderte das Projekt 2011.

Die Webseite www.netzwerk-fotoarchive.de informiert seither über institutionell bereits gesicherte Photoarchive, über Veranstaltungen zum Thema und klärt Photographen oder Erben bzw. Nachlassverwalter mit einem Merkblatt über die wichtigsten Aspekte für das Angebot eines Photobestandes auf.

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