3. Rezension: Bastian Werner. Fotografieren mit Wind und Wetter

Fotografieren mit Wind und Wetter: Wetter verstehen und spektakulär fotografieren! Book Cover Fotografieren mit Wind und Wetter: Wetter verstehen und spektakulär fotografieren!
Bastian Werner
Landschaftsfotografie, Wetterfotografie
Rheinwerk Verlag
27. Februar 2017
Hardcover
356

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Für den gezielten Einsatz

Der Autor ist Hobby-Fotograf und Segelflieger. Durch die fliegerische Ausbildung hat er sich meteorologisches Wissen angeeignet.

Bastian Werner vermittelt einem zunächst die meteorologischen Grundkenntnisse. Anschließend werden 11 Wetterlagen / -phänomene wie zum Beispiel „Abendrot und Morgenrot“, „Blaue Stunde“ und „Nebel“ besprochen. Ihnen sind jeweils eigene Kapitel gewidmet. Inhaltlich geht es hier um deren meteorologische Hintergründe, optimale Bedingungen, Vorhersagen und fototechnische Besonderheiten.

Das Buch richtet sich primär an jene Fotografen, die gezielt Wetterlagen in ihre Landschaftsfotos einbauen wollen. Die Betonung liegt hier auf GEZIELT. Wetter ist kein Zufall, sondern kann vorhergesagt werden. Mit dem hier vermittelten Wissen kann man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und das richtige Wetter für sein Bild einfangen.

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2. Rezension: Wolfgang Rau. Recht für Fotografen

Recht für Fotografen Book Cover Recht für Fotografen
Wolfgang Rau
Fotorecht, Urheberrecht
Rheinwerk Verlag
26. Juni 2017
Hardcover
477

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Den Spaß an der Fotografie behalten

Passionierter Fotograf aus Leidenschaft zu sein und sich professionell mit den rechtlichen Aspekten und Fallstricken der Fotografie zu beschäftigen, das können zwei schwer miteinander zu vereinbarende Herangehensweisen sein. Der Autor unterwirft sich in der nun dritten, aktualisierten und erweiterten Auflage dem Anliegen, die interessierte Leserschaft für die rechtlichen Grundlagen und Regelungen der Fotografie zu sensibilisieren.

Sich der Gefahr bewusst, mit rechtlichen Abhandlungen und Einschränkungen bei einigen Fotografen auf die „Spaßbremse“ zu treten, behandelt er umfassend und sehr fundiert die rechtlichen Vorgaben und die aktuelle Rechtsprechung. Explizites Ziel des Autors ist es, in Kenntnis des Möglichen und Erlaubten – manchmal auch des nur Geduldeten – den Spaß am Fotografieren zu behalten. Und dies gerade dadurch, dass man vermeidbaren, zeitraubenden oder teils auch sehr kostspieligen Ärger aus dem Wege geht.

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fotoespresso 04/2017 ist da!

Reiseberichte, Filmen mit der Systemkamera, Tipps für Lightroom

… und vieles mehr hält der neue fotoespresso unseres Partner dpunkt.verlag für euch bereit! Das unabhängige Online-Fotomagazin ist wie immer kostenlos.

Dennoch möchten wir die Bitte der Redaktion an euch weiterleiten: damit der fotoespresso auch weiterhin in gewohnter Qualität und möglichst werbefrei erscheinen kann, gibt es die Möglichkeit einer freiwilligen Spende. Informationen dazu findet ihr im Magazin.

Und das ist drin:

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Rezension: Axel Hansmann. Lost Places

Lost Places Book Cover Lost Places
Edition ProfiFoto
Axel Hansmann
mitp Verlag
31. Mai 2017
Softcover
240

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For HDR-Fans only

Axel Hansmann fotografiert seit seiner Jugend und kennt sowohl den analogen als auch digitalen Workflow. In seinem Vorwort legt der diplomierte Soziologe Wert darauf, fotografischer Autodidakt zu sein. Fotografie bedeutet für ihn „…das Einfangen eines Augenblickes, die Abbildung eines aktuellen Zustandes, der sich nicht wiederholen wird.“ Sein Spezialgebiet sind verlassene Orte, die er hauptsächlich in Deutschland und Russland ausfindig macht. In Russland konnte er mit seinen Bildern schon mehrere Ausstellungen ausrichten.

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Rezension: Das Polaroid-Projekt

Das Polaroid-Projekt: Die Eroberung durch die Kunst Book Cover Das Polaroid-Projekt: Die Eroberung durch die Kunst
Sofortbildfotografie, Fotografiegeschichte
Hirmer Verlag
1. Juni 2017
Hardcover
288

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Klare Empfehlung, mit allen Risiken und Nebenwirkungen

Zahlreiche Köpfe und Hände zeichnen für die Entstehung dieses Buches verantwortlich. Das Buch entstand begleitend zur internationalen Wanderausstellung „The Polaroid Project: At the Intersection of Art and Technology“. Ein Titel, der dem Projekt und allen begleitenden Medien um Längen besser gerecht wird als der in gleichem Maße bemüht und sinnfrei klingende deutsche Untertitel „Die Eroberung durch die Kunst“.

Dessen ungeachtet konnte eine offensichtlich hochkarätige und engagierte Gruppe von Ausstellungs- und Verlagsverantwortlichen für das Projekt gewonnen werden. Das Buch ist schlicht und ergreifend herausragend. Sollte es Konzeption und Inhalte der Ausstellung auch nur einigermaßen adäquat widerspiegeln – wovon ausgegangen werden kann-, so kann nur jedem, der die Gelegenheit hat, dringend empfohlen werden, sich die Ausstellung anzusehen.

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