TV-Tipp: Die Unbekannte vom Monte Rosa

19.08.2017 / 09:05 / 30 min / 3SAT
Die Unbekannte vom Monte Rosa
aus der Reihe "Schweizweit"
Ein Film von Benoit Aymon

TV-Tipp: Die Unbekannte vom Monte Rosa
By Ingiro (Own work) [CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons
Der Westschweizer Gilles Renaud findet fast 100-jährige Berg-Fotos seines Urgroßvaters. Es sind Aufnahmen von hervorragender Qualität, aufgenommen 1918 im Monte Rosa Massiv.

Als Gilles die Fotos entdeckt, spürt er, dass er ungewöhnliche Dokumente in den Händen hält. Er unternimmt eine Expedition, um die historischen Bilder gemeinsam mit Freunden an den Originalschauplätzen nachzustellen.

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TV-Tipp: Zoom auf Indien

16.08.2017 / 23:55 / 110 min / ARTE
Zoom auf Indien 
23.55 Uhr: Soziale Ungleichheiten (1/4)
00.20 Uhr: Aufbruch in die Moderne (2/4)
00.50 Uhr: Persönliche Erinnerungen (3/4)
01.15 Uhr: Das unfertige Land (4/4)
Dokumentationsreihe, Frankreich, 2014, ARTE 
Regie: Emma Tassy

Schwerpunkt: Indien – Tradition, Pracht und Moderne

Eine Tamasha-Tänzerin der Nomadenstämme in der Region Maharashtra bereitet sich auf ihren Auftritt vor den Männern des Dorfes vor. © Artline Films. Foto: ARTE France

Indien ist ein Land im Aufbruch. Indien ist innovativ, exportiert seine Ingenieurdienstleistungen, investiert in Immobilien, Freizeit, Luxus und lehnt sich gegen die Traditionen einer immer noch sehr konservativen Gesellschaft auf. Wie kann man die jüngsten Entwicklungen dieser neuen Weltmacht begreifen?

Fotojournalisten aus Indien bieten persönliche Ansichten ihres Landes und beleuchten mit ihren Aufnahmen den gesellschaftlichen Wandel auf dem Subkontinent. In vier Dokumentationen gestalten die Fotografen ihr jeweils subjektives Bild von Indien, das in allen Bereichen im Umbruch begriffen ist: heilige Stätten und Tourismushochburgen, Megastädte und entlegene Dörfer, tradiertes Kastensystem und zerbröckelnde Familienstrukturen – ein unverklärter Blick auf das Indien von heute.
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TV-Tipp: Auf der Suche nach der schönen Unbekannten

25.07.2017 / 00:25 / 40 min / ARTE
Auf der Suche nach der schönen Unbekannten
Frankreich, 2013, ARTE F
Regie: Stéphane Breton

Unbewegte Bilder in Bewegung

Auf der Suche nach der schönen Unbekannten ist ein Film aus schwarz-weißen Analog-Fotografien, die Fotografen von der Agentur VU bereits zuvor aus ganz anderen Gründen aufgenommen haben. Hier eine Aufnahme von Arja Hyytiäinen. © Quark Productions Foto: ARTE France

„Auf der Suche nach der schönen Unbekannten“ ist ein Film aus schwarz-weißen Analogbildern, die Fotografen wie Michael Ackerman, Lorenzo Castore, Arja Hyytiäinen und Juan Manuel Castro Prieto (Agentur VU) bereits zuvor aus ganz anderen Gründen aufgenommen haben. Zunächst hatten diese Bilder also nichts mit der Geschichte des Films zu tun. Stéphane Breton wählte sie aus, weil sie Gefühle in ihm weckten, die in seinem Film ihren Platz hatten.

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TV-Tipp: Der Aktfotograf Günter Rössler

16.07.2017 / 22:45 / 95 min / MDR
Der Aktfotograf Günter Rössler
Film von Fred R. Willitzkat

Aktfotografie: selbstbewusst und stolz

Eine Günter Rössler-Arbeit mit Model Heidrun von 1977. © MDR/Günter Rössler

In der DDR war er ein absoluter Star unter den Fotografen: Günter Rössler. Seine Aktfotos von Models waren hochästhetisch und fern jeder Pornografie. Für alle wichtigen Modemagazine hat Rössler fotografiert.
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TV-Tipp: Die Fotografie nach der Fotografie?

09.07.2017 / 03:15 / 26 min / ARTE
Die Fotografie nach der Fotografie?
Frankreich, 2013, ARTE F
Regie: Stan Neumann

Die Fotografie ist tot, es lebe die Fotografie

Michel Campeau: „7728“ aus der Serie „Darkrooms“, 2005-2010 © Michel Campeau/ADAGP, Paris 2013/Courtesy Galerie Gsbart, Québec. Foto: ARTE France

Im 19. Jahrhundert erblickte die Fotografie das Licht der Welt. Wird sie das 21. Jahrhundert überleben? Diese Frage stellte Victor Burgin, einer der Pioniere der Fotoanalyse, in den späten 80er Jahren in seinem Werk „Adieu à la photographie“. Ausstellungen wie „Le Monde après la photographie“ („Die Welt nach der Fotografie“, 1995) und „Photography after photography“ (1996) griffen sie als Feststellung auf: Die analoge Fotografie, so hieß es, versinke immer schneller und höchstwahrscheinlich für immer im weiten Meer der digitalen Bilder.

Die Dokumentation erzählt vom langsamen Sterben einer bestimmten Art des Fotografierens – und davon, wie die heutigen Fotografen darauf reagieren. Die einen versuchen, die einstigen Grenzen der Fotografie mit Hightech-Methoden zu überwinden, die anderen kehren mit Low-Tech-Praktiken zu den Anfängen der Fotografiegeschichte zurück.
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