Wildlife Photographer of the Year: die Gewinner

Brent Stirton gewinnt mit bewegendem Nashorn-Bild

Memorial to a species © Brent Stirton Wildlife Photographer of the Year 2017, Grand title winner

Die Gewinner des Wildlife Photographer of the Year Wettbewerbes wurden gestern Abend im Rahmen einer Zeremonie im Natural History Museum in London, das den jährlichen Wettbewerb abhält, gekürt.Fotojournalist Brent Stirton gewann für sein Bild „Mahnmal für eine Spezies“ die Auszeichnung als Naturfotograf des Jahres. Sein Bild wurde zum eindrucksvollsten und denkwürdigsten Foto des gesamten Wettbewerbs gekürt. Es zeigt ein gewildertes Nashorn im südafrikanischen Hluhluwe Imfolozi-Park, dessen Horn bestialisch abgehauen wurde.

Einst eine der zahlreichsten Nashornarten sind schwarze Nashörner nun durch die Wilderei und den illegalen internationalen Handel mit Nashörnern gefährdet. Für den Fotografen war der Schauplatz dieses Verbrechens einer von mehr als als dreißig Orten, die er im Zuge seiner Reportage über dieser tragischen Geschichte aufsuchte.

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Leica auf der Oldtimermesse Classic Expo in Salzburg

Fotomotive satt und Leica-Produkte testen

Vom 20. bis zum 22. Oktober 2017 findet im Messezentrum Salzburg die nunmehr 13. Oldtimermesse Classic Expo statt. In zehn Hallen und auf mehr als 40.000 Quadratmetern finden Besucher alles rund um historische Automobile.

Ein besonderer Hingucker an diesem Wochenende sind die vielfältigen Sonderschauen 70 Jahre Ferrari, 70 Jahre Motorradrennen auf dem Autobahndreieck Liefering sowie die Geburt des österreichischen Puch 500 vor 60 Jahren.

Die Leica Camera AG ist mit ihrem Produktportfolio an einem Stand in Halle 1 (Standnummer 203) vertreten. Besucher können sich dort beraten lassen und alle Produkte testen. Zudem ist am Leica Stand eine Fotoausstellung mit rund 20 Aufnahmen von Modellen des Karosseriebauers Zagato zu sehen.

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#städte_erleben. Instagram-Fotos analog

Instagram-Fotos aus und in Berlin und Nürnberg


#stadtoasen_erleben | li: © berlinerpost / Museum für Kommunikation Berlin | re: © suzamj / Museum für Kommunikation Nürnberg

Vom Smartphone ins Museum heißt es bis zum 26. November 2017 in den Museen für Kommunikation in Nürnberg und Berlin. Beide Häuser präsentieren zum ersten Mal gemeinsam die Ausstellung „#städte_erleben. Instagram-Fotos analog“. Gezeigt werden die Siegerfotos aus einem Fotowettbewerb, der im vergangenen Sommer an Pegnitz und Spree stattfand.

Zu den sieben Hashtags (thematischen Schlagwörtern) #stadtoasen_erleben, #architektur_erleben, #stadtteil_erleben, #stadtbeinacht_erleben, #reflexion_erleben, #mobilität_erleben, #kultur_erleben posteten Teilnehmer zwischen 18 und 60 Jahren Fotografien auf Instagram. 224 Aufnahmen aus Bundeshauptstadt und Frankenmetropole wurden von lokalen Jurys für die Ausstellung ausgewählt. Hier verändert sich die Perspektive: Anstatt der Wiedergabe auf einem kleinen Smartphone-Display schaut der Betrachter nun eine 20 mal 20 Zentimeter große Reproduktion auf Papier an.

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Wunsch & Wirklichkeit. Der Einfluss der Fotografie auf das Porträt

Berühmte Gemälde treffen auf historische Fotografien


Franz von Stuck, Bildnis der Tochter Mary mit Hut, um 1916, Öl auf Karton/Holz, Dauerleihgabe aus Privatbesitz seit 2007. Vergleichsfoto: Mary mit dunklem Hut, 1915, Fotograf: Mary oder Franz von Stuck (zugeschrieben), Gelatine-Entwicklungspapier / 58,0 x 40,0 cm / © Museum Villa Stuck, München

»Wir wissen alle, dass Kunst nicht Wahrheit ist. Kunst ist eine Lüge, die uns die Wahrheit begreifen lehrt, wenigstens die Wahrheit, die wir als Menschen begreifen können. Der Künstler muss wissen, auf welche Art er die anderen von der Wahrhaftigkeit seiner Lügen überzeugen kann.« Pablo Picasso

Gut 100 Millionen Fotos – ein Großteil davon Porträts – werden täglich über das soziale Netzwerk Instagram geteilt, um schöne Momente festzuhalten und zu teilen oder um dem Drang nach Aufmerksamkeit und Selbstdarstellung nachzugehen. Dabei besteht das dem Menschen eigene Bedürfnis nach makelloser Selbstdarstellung im Sinne kommerziell verbreiteter Schönheitsideale keineswegs erst seit der Erfindung digitaler Medien.

Die Ausstellung im Clemens Sels Museum Neuss widmet sich daher noch bis zum 18. Februar 2018 der Frage nach dem Einfluss der Fotografie auf die Entwicklung des künstlerischen Porträts des 19. und 20. Jahrhunderts.

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