100 jahre bauhaus I: Alfred Ehrhardt

Malerei, Zeichnung, Grafik

Zum 100-jährigen Bauhaus-Jubiläum 2019 plant die Alfred Ehrhardt Stiftung vier Ausstellungen, die sich explizit mit dem Thema Bauhaus beschäftigen. Zu Beginn wird vom 12. Januar bis zum 18. April 2019 die Ausstellung Alfred Ehrhardt – Malerei, Zeichnung, Grafik gezeigt. Sie präsentiert Ehrhardt nicht als Fotografen, sondern als Grafiker und Maler. Insbesondere nimmt sie das bildnerische Werk seiner Bauhauszeit in den Fokus, das nach einer Einzelausstellung im Dessauer Meisterhaus Schlemmer 2007 nun erstmals auch in Berlin zu sehen ist.

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Vom Verschwinden und Erscheinen

Über das Ephemere in der Fotografie

 

Die Alfred Ehrhardt Stiftung in Berlin zeigt noch bis zum 9. September 2018 eine beeindruckende Gruppenausstellung, die fotografische Arbeiten zum Thema des Ephemeren, des kurzzeitigen Erscheinens und Verschwindens, des Fragilen und Transzendenten vereint.

Ihnen gemeinsam ist das durch Unschärfe, Langzeit- oder Mehrfachbelichtungen bedingte Auflösen des Bildgegenstands, der zugunsten einer bildimmanenten Stimmung in den Hintergrund tritt. Sie verweisen nicht auf etwas anderes außerhalb ihrer selbst, auch wenn wir Menschen, Räume, Landschaften oder Gegenstände darin zu erkennen vermeinen. Das, was gezeigt wird, erscheint und verschwindet zugleich. In vielen der Bilder geschieht dies mit Hilfe von Dunst oder Nebel, der eine alles umfassende Atmosphäre evoziert und somit einen emotionalen Zugang ermöglicht.

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Alfred Ehrhardt. Zwischen Schlei und Eider

Eine fotografische Bilderreise der 1930/40er Jahre

 In den 1930er und 40er Jahren bereiste der Fotograf und preisgekrönte Kulturfilmer Alfred Ehrhardt (1901-1984) Schleswig und die Schleiregion, um dort Aufnahmen für seinen Bildband Zwischen Schlei und Eidermündung. Eine alte Welthandelsstrasse des Nordens (Hamburg 1947) und seinen Film Ad Dei Honorem. Hans Brüggemanns Bordesholmer Altar im Dom zu Schleswig 1521 (1948) zu machen. Bekannt war er zu dieser Zeit bereits aufgrund seiner eindrucksvollen Bilder vom Watt sowie von Muscheln und Korallen, die ihn zu einem herausragenden Vertreter der Neuen Sachlichkeit werden ließen.

Ursprünglich ausgebildet als Organist, studierte Ehrhardt 1928/29 am Dessauer Bauhaus und wandte sich erst nach seiner Entlassung aus dem Hochschuldienst an der Landeskunstschule Hamburg durch die Nationalsozialisten der Fotografie und dem Film zu.

Alfred Ehrhardts Schwarzweißaufnahmen für den ersten sowie den nie erschienenen zweiten Band des Buches Zwischen Schlei und Eidermündung zeigt das Stadtmuseum Schleswig in Zusammenarbeit mit der Alfred Ehrhardt Stiftung noch bis zum 10. September 2017.

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Alfred Ehrhardt. Watt-Fotografien der 1930er Jahre

Chaos und Struktur

Das Wattenmeer-Besucherzentrum Cuxhaven zeigt mit den Watt-Fotografien noch bis zum 8. Januar 2017 die erfolgreichste Fotoserie von Alfred Ehrhardt, entstanden in den Jahren 1933-1936. Ehrhardt lebte zu diesem Zeitpunkt in Cuxhaven, wo er nach der Entlassung aus der Landeskunstschule Hamburg durch die Nationalsozialisten 1933 eine Stelle als Organist übernommen hatte. Bei ausgedehnten Wanderungen in der „Urlandschaft“ des Watts zwischen den Inseln Neuwerk und Scharhörn entdeckte er die Schönheit der von Wind und Wasser geformten Sandstrukturen. Ehrhardts Watt-Fotografien verbinden als ideales Ausstellungsobjekt die beiden im Jahr 2016 zu feiernden Jubiläen „200 Jahre Seebad Cuxhaven“ und „30 Jahre Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer“.

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Alfred Ehrhardt – Das Watt

Anja HoenenStruktur, Form und Inhalt machen ein  Bild aus, sagt man. Besonderen Wert legte man darauf zur Zeit der „Neuen Sachlichkeit“ . Die Fotografien von Alfred Ehrhardt, jetzt zu sehen im Landesmuseum Oldenburg, sind die beeindruckenden Ergebnisse dieser Haltung.

Alfred Ehrhardt – Das Watt

Mit rund 80 Aufnahmen des Fotografen Alfred Ehrhardt (1901–1984) aus seiner Serie „Das Watt“ zeigt das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg noch bis  zum 17. Mai 2015  einen der konsequentesten fotografischen Zyklen der Neuen Sachlichkeit im Oldenburger Schloss.

In seinen Watt-Fotografien setzt Ehrhardt abstrakt wirkende Landschaftsaufnahmen kompositorisch in Szene. Er betont die Oberflächenbeschaffenheit der Natur mit scharfem Licht, hebt Bewegung und Rhythmus der Materialstruktur hervor und macht die faszinierende Spannung zwischen geometrischer Ordnung und dynamischer Linienführung zu seinem Motiv. Read more

Alfred Ehrhardt: Das Watt (Gebundene Ausgabe)


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