Johanna Diehl. Ukraine Series

Sakralräume, die keine mehr sind

Johanna Diehl, Horodenka I, 2013, C-print, gerahmt, 126×159 cm. Courtesy: GALERIE WILMA TOLKSDORF

Die Galerie Wilma Tolksdorf in Frankfurt zeigt noch bis zum 30. März 2019 27. April 2019 (verlängert!) die Fotoausstellung Ukraine Series der Künstlerin Johanna Diehl.

Johanna Diehls umfangreiche Werkgruppe beschäftigt sich mit dem gegenwärtigen Erscheinungsbild einstiger Synagogen in der Ukraine. Bereits in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen wurden diese im Zuge der antireligiösen Politik der Sowjetunion enteignet und teilweise in kommunale Zentren wie Kinos, Sporthallen und Klubs umgewandelt, deren Funktion sie häufig bis heute erfüllen.

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Stefanie Bürkle. Atelier + Labor

Werkstätten des Wissens

Ob künstlerische Werke oder Forschungsergebnisse – sowohl in der Wissenschaft als auch in der Kunst sind stets nur die Ergebnisse des Schaffensprozesses sichtbar. Was hinter den verschlossenen Türen der Labore und Ateliers geschieht, bleibt dabei so unsichtbar wie geheimnisvoll.

Stefanie Bürkle (*1966), Künstlerin und Professorin für Bildende Kunst an der Technischen Universität Berlin, hat sich dieser Orte der Kreation angenommen und Berliner Labore und Künstlerateliers mit analogen Großbild- und Mittelformatkameras fotografiert. Die Fotoausstellung ist noch bis zum 3. März 2019 im Museum für Fotografie in Berlin zu sehen.

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Emanuele Scorcelletti. Das Glück der Erde…

Schwarzweiß-analoger Traum

Die Bilder des französisch-italienischen Leica-Fotografen Emanuele Scorcelletti reichen von Streetfotografie über Mode, Reportage und das Who ist Who der Filmszene auf dem roten Teppich in Cannes. Die Leica Galerie Salzburg präsentiert noch bis zum 6. April 2019 eine beeindruckende Auswahl in einer Fotoausstellung.

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Rezension: Monika Andrae, Chris Marquardt. Absolut analog

Absolut analog Book Cover Absolut analog
Monika Andrae, Chris Marquardt
Analogfotografie
dpunkt.verlag
10. September 2018
Hardcover
310

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Praktische Tipps und Anregungen für die eigene Dunkelkammer

Ich wusste ja nicht so Recht, was ich von diesem Buch zu erwarten hatte. Wer sich heute mit analoger Photographie beschäftigt, wer heute einen Film in eine Kamera einlegt und diesen nach der Belichtung selbst entwickelt und/oder vergrößert, der tut dies nicht um Gesehenes zu dokumentieren. Das kann eine Digitalkamera inzwischen besser und schneller; sie ist das modernere und vielseitigere Werkzeug, erlaubt insbesondere sekundenschnelle, digitale Publikation.

Wer also heute noch (oder wieder) analog photographiert, der tut dies weniger um des Ergebnis Willens, sondern weil der Weg zum Ergebnis hin einen gewissen Reiz hat. Ich glaube, man kann hier ganz klar sagen: „Der Weg ist das Ziel“, und damit beginnt auch das Buch im ersten Kapitel. Die Autoren sprechen von der „Freude am Prozess“ und gehen das Thema insgesamt undogmatisch und mit viel Freude am Experimentieren an.

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Wolfgang Peter. Tibet – vollkommen analog

Reisen auf dem Dach der Welt

Die Leica Galerie Nürnberg zeigt vom 13. Oktober bis zum 17. November 2018 Bilder aus Tibet von Wolfgang Peter, ausschließlich schwarzweiß und analog fotografiert.

Wolfgang Peter ist vom Reisen besessen. Und vom Fotografieren. Er besuchte ferne Länder in Afrika, Südamerika und Asien – anfangs mit dem Schiff als Obermaat der Bundesmarine, später gemeinsam mit seiner Frau auf dem Motorrad. Es waren abenteuerliche Reisen durch fantastische, karge Landschaften und unbekannte menschliche Lebensumgebungen – und es waren Reisen durch kulturelle Zeitabschnitte.

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