Fotografinnen an der Front. Von Lee Miller bis Anja Niedringhaus

Hommage an acht großartige Fotojournalistinnen

Anja Niedringhaus: Amerikanische Marineinfanteristen führen eine Razzia im Haus eines irakischen Abgeordneten im Stadtteil Abu Ghraib durch. Bagdad, Irak, November 2004. Pigmentdruck auf Barytpapier 29,7 x 42 cm. Kunstpalast © picture alliance / AP Images

Das Museum Kunstpalast in Düsseldorf widmet sich mit der Ausstellung Fotografinnen an der Front noch bis zum 10. Juni 2019 dem bislang wenig beachteten Beitrag von Frauen zur Kriegsfotografie.

Gezeigt werden circa 140 Fotografien von Carolyn Cole (*1961), Françoise Demulder (1947–2008), Catherine Leroy (1944–2006), Susan Meiselas (*1948), Lee Miller (1907–1977), Anja Niedringhaus (1965–2014), Christine Spengler (*1945) und Gerda Taro (1910–1937).

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Stephanie Sinclair erhält den Anja-Niedringhaus-Preis 2017

Ehrenvolle Erwähnungen für Louisa Gouliamaki und Nicole Tung


li: Stephanie Sinclair, Mitte: Louisa Gouliamak, re: Nicole Tung

Die International Women’s Media Foundation (IWMF) verleiht heute in Washington den Anja Niedringhaus-Preis für Photojournalismus an Stephanie Sinclair. Die Auszeichnung ehrt Fotografinnen, deren Berichterstattung durch Bilder Tapferkeit, Hingabe und Geschick zeigt. Die Auszeichnung wurde durch eine großzügige Stipendium der Howard G. Buffett-Stiftung möglich und soll die Stärke und das Engagement der Pulitzer-Preisträgerin und Associated Press-Fotografin Anja Niedringhaus würdigen, die während ihrer Berichterstattung in Afghanistan im Jahr 2014 ums Leben kam. Niedringhaus erhielt den IWMF-Courage in Journalism Award 2005.

Louisa Gouliamaki und Nicole Tung erhalten ehrenvolle Erwähnungen. Alle drei Frauen werden am Donnerstag, den 8. Juni 2017, bei einer Preisverleihung in der deutschen Botschaft in Washington, DC  ausgezeichnet. Der Anja-Niedringhaus-Preis wird zusammen mit der World Press Photo Foundation als Partner verliehen, um Fotojournalistinnen rund um den Globus zu unterstützen.

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Geliebtes Afghanistan. Fotografien von Anja Niedringhaus

130 beeindruckende Fotografien einer mutigen Fotografin

„Ich hätte mich die meiste Zeit meines Lebens von Gefahren fernhalten können, aber ich habe mich immer zu Menschen in schwierigen Situationen hingezogen gefühlt“, erklärte die renommierte Doku-mentarfotografin Anja Niedringhaus in ihrer Dankesrede 2005 bei der Preisverleihung für den IWMF Preis für Mut im Journalismus in Washington.

Im Andenken an die Courage und Hingabe der AP-Fotografin Anja Niedringhaus zeigen der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus und die Gesellschaft für Humanistische Fotografie (GfHF) die Ausstellung Geliebtes Afghanistan – Fotografien von Anja Niedringhaus.

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Rebecca Blackwell erhält lobende Erwähnung beim Anja-Niedringhaus-Award

Anja HoenenDie Preisträgerin Heidi Levine und die ebenfalls lobend erwähnte Anastasia Vlasova hatten wir Euch schon vorgestellt. Auch Rebecca Blackwell erhielt eine lobende Erwähnung beim Anja-Niedringhaus-Preis der IWMF-Foundation und das mit Recht!

Rebecca Blackwell erhält lobende Erwähnung beim Anja-Niedringhaus-Award


Rebecca Blackwell. Credit: Associated Press

Die AP-Fotografin Rebecca Blackwell lebt derzeit in Mexiko City. Von 2007 bis 2014 war Blackwell Fotografin und Fotoeditorin für AP Westafrika und deckte damit von ihrer Zentrale in Dakar, Senegal  die Berichterstattung aus über 20 Ländern in West- und Zentralafrika ab. Während der Arbeit für AP hat sie die Auswirkungen der somalischen Hungersnot und der Dürre in der Sahelzone dokumentiert, fotografierte die Fußballweltmeisterschaft und die Olympischen Spiele in London und begleitete die schwierige Reise von Migranten durch Mexiko bis in die USA. Read more

Anastasia Vlasova erhält lobende Erwähnung beim Anja-Niedringhaus-Preis

Anja HoenenIm Zuge der Berichterstattung über den Anja-Niedringhaus-Preis der IWMF-Foundation hatten wir versprochen, außer über Heidi Levine auch über die beiden anderen Preisträgerinnen zu berichten. Heute geht es um Anastasia Vlasova.

Anastasia Vlasova erhält lobende Erwähnung beim Anja-Niedringhaus-Preis

Anastasia Vlasova ist eine ukrainische Fotojournalistin und lebt in Kiew. Aktuell berichtet sie über die verschiedenen Aspekte des Konflikts in der Ost-Ukraine. Vlasova ist Fotografin der Kyiv Post, einer englischsprachigen Zeitung in Kiew und Mitarbeiterin der European Pressphoto Agency in Kiew.


Anastasia Vlasova. Bild: Evgeniy Maloletka

Sie berichtete über die ukrainische Euromaidan Revolution, die russischen Annexion der Halbinsel Krim und den Absturz von Malaysia Airlines Flug MH17 in der Nähe von Donezk in der Ukraine. Seit April 2014 konzentriert sie sich hauptsächlich auf die ost-ukrainische Region Donbass. Read more