Annelise Kretschmer. Entdeckungen

Photographien 1922 – 1975

Die Städtische Galerie Iserlohn zeigt bis zum 27. Oktober 2018 eine Fotoausstellung über Annelise Kretschmer, eine der bedeutendsten Fotografinnen der späten Weimarer Jahre.

Orientiert an der Neuen Sachlichkeit, jedoch mit einem eigenwilligen ästhetischen Konzept, gehörte die gebürtige Dortmunderin zu den ersten Frauen, die in Deutschland ein eigenes Fotoatelier eröffneten. Vor ihrer Kamera standen Künstler, Industrielle, Arbeiter, Bauern und immer wieder Kinder, deren Portraits zu den eindrucksvollsten Zeugnissen dieses Sujets zählen.

Gleich mit ihren ersten Arbeiten war sie auf den wichtigsten Ausstellungen ihrer Zeit in Paris, Wien und Berlin vertreten. Dennoch geriet ihr Werk während der dreißiger Jahre, als sie sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen musste, zunehmend in Vergessenheit.

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Annelise Kretschmer – Entdeckungen

Photographien 1922 bis 1975

Das Käthe Kollwitz Museum Köln setzt seine Reihe von Photographie-Ausstellungen fort und widmet Annelise Kretschmer (1903–1987) noch bis zum 27. November 2016 eine eigene Schau.

Annelise Kretschmer zählt zu den bedeutenden Portrait-Photographinnen aus der Zeit der späten Weimarer Republik. Obwohl sie gleich mit ihren ersten Arbeiten auf den wichtigsten Ausstellungen ihrer Zeit in Paris, Wien und Berlin vertreten war, geriet ihr Werk während der Zeit des Nationalsozialismus zunehmend in Vergessenheit. Doch es sind Werke, die die Zeit überdauern:

»(…) erst jetzt, aus dem Abstand fast eines Jahrhunderts, kann man die Kunst von Annelise Kretschmer (…) in eine Reihe stellen mit berühmten Kollegen wie Diane Arbus oder Walker Evans.« Catrin Lorch, Süddeutsche Zeitung, 27.8.2016

Mit mehr als 80 Vintage Prints – Leihgaben aus dem Nachlass der Künstlerin und dem Essener Museum Folkwang – präsentiert das Käthe Kollwitz Museum Köln nun ein umfangreiches Konvolut an Originalabzügen.

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