Welt im Umbruch. Kunst der 20er Jahre

Neue Sachlicheit und Neues Sehen

Bis zum 19. Mai 2019 widmet sich das Bucerius Kunst Forum in Hamburg mit Welt im Umbruch. Kunst der 20er Jahre der kurzen Epoche zwischen den Weltkriegen. Die Ausstellung beleuchtet diese Zeit der Extreme anhand von rund 40 Gemälden der Neuen Sachlichkeit und über 115 Fotografien des Neuen Sehens, die hier erstmals in direkte Beziehung zueinander gesetzt werden. In der Gegenüberstellung spürt die Ausstellung den Wechselbeziehungen zwischen den Medien nach und rückt zugleich einen Stil in den Mittelpunkt, der mit seiner sachlichen und wirklichkeitsnahen Wiedergabe zur führenden Kunstrichtung der Weimarer Republik wurde.

Gezeigt werden Werke von Künstlern wie Otto Dix, Hannah Höch, László Moholy-Nagy, Albert Renger-Patzsch, Christian Schad oder August Sander. Die Ausstellung findet im Rahmen des Jubiläumsjahres 100 jahre bauhaus statt.

Read more

August Sander. Meisterwerke

Fotografien aus „Menschen des 20. Jahrhunderts“

Die aktuelle Ausstellung der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur in Köln mit über 150 Originalfotografien und zahlreichem Vitrinenmaterial zeigt einen repräsentativen Querschnitt durch das Projekt Menschen des 20. Jahrhunderts. Die Fotoausstellung ist noch bis zum 27. Januar 2019 zu sehen.

Read more

Francesco Neri wird mit dem August-Sander-Preis 2018 ausgezeichnet

Der erste Preisträger steht fest

Francesco Neri wird mit dem August-Sander-Preis 2018 ausgezeichnet
Francesco Neri, April 2017, © Guido Guidi

Der italienische Künstler Francesco Neri ist der Gewinner des August-Sander-Preises, der in 2018 zum ersten Mal von Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur ausgelobt wurde. Gestiftet wurde der Preis von Ulla Bartenbach und Prof. Dr. Kurt Bartenbach.

Die Namensgebung des Preises, der fortan alle zwei Jahre vergeben wird, geht – für viele bekannt – auf den bedeutenden Photographen August Sander (1876–1964) zurück.

Das August Sander Archiv, und damit der Nachlass des Fotografen, wird seit 1992 in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur betreut.

Mit der Auslobung verbindet sich die Idee, junge zeitgenössische künstlerische Ansätze im Sinne der sachlich-konzeptuellen Fotografie zu fördern, mit dem besonderen Schwerpunkt auf dem menschlichen Portrait.

Read more

Die Nominierten für den August-Sander-Preis

Nachwuchspreis für Porträtphotographie stieß auf internationale Resonanz

Michele Borzoni: aus der Serie „Workers byout“, 2017; © Michele Borzoni/TerraProject

Die Resonanz auf die erste Ausschreibung des von Ulla Bartenbach und Prof. Dr. Kurt Bartenbach gestifteten August-Sander-Preises für Porträtphotographie ist erfreulich groß gewesen: Über 160 Einsendungen von Künstler/-innen bis 40 Jahre aus dem In- und Ausland sind bei der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur eingegangen. Über Europa hinaus nahmen Interessierte etwa aus Amerika, Brasilien und dem Iran teil. Nach intensiven Diskussionen hat die Jury acht Werkreihen ausgewählt, aus denen der Preisträger/die Preisträgerin hervorgehen wird:

Read more

August Sander und Hanna Putz bei WestLicht

Porträt einer Gesellschaft & Porträts nach S.

Mit August Sander widmet sich das Wiener Fotomuseum WestLicht noch bis zum 20. Mai 2018 einem herausragenden Klassiker der Fotografiegeschichte. Die 70 Porträts des wegweisenden Vertreters der Neuen Sachlichkeit und Pioniers der dokumentarisch-konzeptuellen Fotografie sind in dieser Zusammenstellung zum ersten Mal in Österreich zu sehen. Es handelt sich dabei um die Wiederaufführung einer Ausstellung, die der Fotograf 1963, ein Jahr vor seinem Tod, noch selbst kuratiert hatte.

WestLicht-Vorstand Peter Coeln: „August Sander ist einer der ganz Großen und hat die Fotografie revolutioniert, vergleichbar mit Alexander Rodtschenko oder Edward Steichen. Sein Porträt einer Gesellschaft im Wandel ist gerade heute hochaktuell.“

Read more