Moderne am Main 1919–1933

Bauhaus und mehr in Frankfurt

Zum 100. Jubiläum des Bauhauses richtet das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt noch bis zum 14. April 2019 seinen Blick auf die Geschichte Frankfurts in den Jahren zwischen 1919 und 1933.

Hier konstituiert sich ein beispielloses Programm baulicher, gestalterischer und kultureller Erneuerung, das unter dem Namen Neues Frankfurt in die Kulturgeschichte eingeht. Die Stadt entwickelt sich nach dem ersten Weltkrieg zum Archetyp der modernen Großstadt, der weit über die Stadtgrenzen hinaus Beachtung findet. Zwar gilt das Bauhaus heute vielen als die Wiege der Moderne im 20. Jahrhundert. Doch die berühmte Kunst- und Gestaltungsschule ist nicht der alleinige Brennpunkt neuartiger Gestaltung in Deutschland und Europa. Zum Ausgang der 1920er Jahre hat sich Frankfurt am Main als ein dem Bauhaus gleichwertiges, weltbekanntes Zentrum der Avantgarde etabliert.

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100 jahre bauhaus I: Alfred Ehrhardt

Malerei, Zeichnung, Grafik

Zum 100-jährigen Bauhaus-Jubiläum 2019 plant die Alfred Ehrhardt Stiftung vier Ausstellungen, die sich explizit mit dem Thema Bauhaus beschäftigen. Zu Beginn wird vom 12. Januar bis zum 18. April 2019 die Ausstellung Alfred Ehrhardt – Malerei, Zeichnung, Grafik gezeigt. Sie präsentiert Ehrhardt nicht als Fotografen, sondern als Grafiker und Maler. Insbesondere nimmt sie das bildnerische Werk seiner Bauhauszeit in den Fokus, das nach einer Einzelausstellung im Dessauer Meisterhaus Schlemmer 2007 nun erstmals auch in Berlin zu sehen ist.

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Rezension: Yigal Gawze. Form and Light. From Bauhaus to Tel Aviv

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Fotografischer Zugang zum Bauhaus in Tel Aviv

Die Stadt Tel Aviv, im Jahr 1909 erst gegründet und in kurzer Zeit zu einer der größten Metropolen des Nahen Osten geworden, ist mit ihren 4000 Gebäuden im Bauhausstil heutzutage das eigentliche Zentrum dieses Architekturgenres. Man bezeichnet diese Architektur der Moderne auch als „Internationale Architektur“, eine Richtung der Architektur, die ihren Ausgang in Europa genommen und sich dann in den 30er Jahren in den USA weiterentwickelt und an Bekanntheit gewonnen hat. Die sogenannte „Weiße Stadt“ bietet am Dizengoff-Platz, dem Rothschild-Boulevard, der Allenby-Road und vielen weiteren Straßen und Plätzen ein einzigartiges Ensemble von zum großen Teil denkmalgeschützten Gebäuden, die seit 2003 auch auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes stehen.

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Bauhaus und die Fotografie

Zum Neuen Sehen in der Gegenwartskunst

Das Staatliche Bauhaus spielt nicht nur eine Schlüsselrolle in der Design- und Kunstgeschichte, sondern auch für die Fotografie des 20. Jahrhunderts. Bis zum 10. März 2019 bringt die Ausstellung im NRW-Forum Düsseldorf Fotografien des Neuen Sehens in einen Dialog mit zeitgenössischen Künstlern. Die Ausstellung ist Teil des Jubiläumsprogramms 100 jahre bauhaus.

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