Rezension: Torsten Kieslich. Einstieg in Lightroom Classic und CC

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Interessanter Ansatz zum schnellen Einarbeiten

Torsten Kieslich ist freier Journalist und Autor. Seit vielen Jahren befasst er sich mit den Themen IT, Fotografie und Bildbearbeitung

„Einstieg in Lightroom“ ist ein handwerklich solide gemachter Wälzer in bewährter Rheinwerk-Qualität. Papier und Bindung sind tadellos, Typographie und Layout sind schlicht, klar und schnörkellos gehalten. Zahlreiche Abbildungen ergänzen den Text, farbige Kopfleisten gliedern die Artikel. Auch die Kanten der Seiten sind eingefärbt und ermöglichen das schnelle Auffinden von Kapiteln selbst beim geschlossenen Buch. Ein Lesebändchen fehlt. Das Buch liegt durch das kompakte Format sehr gut in der Hand, aufgeschlagen neben dem Rechner macht es dagegen keine so gute Figur, da die Seiten durch die Art der Bindung wieder zufallen und entweder beschwert werden müssen oder hart gespreizt, wodurch die Bindung erfahrungsgemäß auf Dauer leiden wird.

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Rezension: Winfried Seimert. Affinity Photo

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Für Einsteiger das perfekte Handbuch zur Software

Es klingelt an der Tür, der Postbote bringt ein kleines Päckchen. Ich vermutete schon, es würde das Einsteigerbuch für Affinity Photo enthalten, und ich hatte recht. Erster Eindruck: Müffelt ein wenig. Gut, kommt auch frisch aus der Druckerei, der strenge Geruch wird sich verlieren.

Wichtiger: Paperback in sehr handlichem Format, 335 Seiten. Kein „Prachtdruck“ wie beim Affinity Photo WorkBook, eher schlicht auf mattem typischen Taschenbuchpapier, was den Farbbildern die Brillanz nimmt. Dazu kommt: Screenshots sind nur ganz selten über die volle Seitenbreite gedruckt. Warum ich das extra erwähne? Es ist zwar bei den meisten Screenshots ziemlich egal – aber eben nur bei den meisten. Dort, wo komplette Bildschirmansichten mit Werkzeug-Icons gezeigt werden, sind entweder Phantasie oder – besser – eine Lupe gefragt. Menüs und die meisten Bildschirmtexte sind hingegen ausreichend gut lesbar.

Diesmal werde ich dich enttäuschen müssen. Denn das war‘s diesmal schon mit Meckern. Sonst gibt es an diesem Buch aus meiner Sicht kaum etwas zu verbessern.

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Rezension: Lightroom CC. Schnell einsteigen – effizient einsetzen

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Lässt keine Fragen offen – auch für die Nachfolgeversion Lightroom Classic CC geeignet!

Eins vorweg: ich mag Lightroom und ich halte mich für nicht ganz unbedarft in der Anwendung des Programms. Daher war ich schon erstaunt, als ich einen 600 Seiten Koloss nach dem Auspacken in den Händen hielt. „Was zum Teufel schreibt man 600 Seiten über Lightroom?“ war mein erster Gedanke, verbunden mit dem Gefühl, dass ich hier wohl viel heiße Luft kunstvoll drapiert um die wichtigen Funktionen serviert bekäme.

Weit gefehlt! Ich setze meinen Lightroom Anwender Status auf „nahezu fortgeschrittener Anwender“ und staune, welche Optionen sich in den Tiefen des Programms verbergen. Auch Funktionen für Probleme, über die ich mich bislang geärgert habe, aber keine Lösung fand.

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2. Rezension: Affinity Photo WorkBook

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Ausprobieren erforderlich

Das Programm Affinity Photo der Firma Serif erfährt gerade immer mehr Beachtung. Nachdem Adobe sein Abomodell insbesondere für Lightroom umgestellt hat, sind immer mehr Anwender auf der Suche nach Alternativen. Hier kommt Affinity Photo ins Spiel.

Prinzipiell ist Affinity kein Ersatz für Lightroom, denn es fehlt eine effektive Bildverwaltung. Das Programm richtet sich viel mehr an Photoshop Anwender – wobei auch hier eine Bildverwaltung im Sinne von Bridge fehlt.

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Rezension: Affinity Photo WorkBook

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Sehr gut für kreative Köpfe mit soliden Vorkenntnissen in der Bildbearbeitung

Adobe ist bei mir ziemlich unten durch, Alternativen sind gefragt. Klar, dass ich mich auch mit Affinity-Produkten befasse. Sehr gut passend, dass mir das WorkBook zu Affinity Photo, einer leistungsfähigen Alternative zu Adobe Photoshop, zur Rezension überlassen wurde. Prächtig anzusehen, in den starken Affinity-Farben gehalten, die auch Affinity Photo prägen.

Meine Beurteilung, das mag gleich zu Beginn gesagt werden, fällt zwiespältig aus. Zwiespältig wie meine Persönlichkeit, die mit diesem Workbook arbeitet. Auch die teilt sich in den „blutigen“ Anfänger einerseits, mit dem ich alles zu betrachten versuche, was ich testen soll, und den fortgeschrittenen, ziemlich routinierten Anwender, der ich in der Bildbearbeitung eben bin.

Der Anfänger in mir beginnt mit der Bedieneroberfläche von Affinity Photo, die im WorkBook gleich zu Beginn, ab Seite14, erklärt wird. Dieses erste Kapitel ist auch wichtig für den fortgeschrittenen Anwender in mir; die Umstellung von Photoshop auf Affinity Photo ist doch größer als zunächst vermutet. Affinity Photo arbeitet nämlich in verschiedenen Modi, bei Affinity „Personas“ genannt, höchst unterschiedlich, soweit es Bedieneroberfläche und Werkzeuge betrifft. Es ist also von Beginn an Konzentration gefordert.

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