PACertified: Studioexperimente mit Thomas Adorff

Lust auf Regelbrechen?

PACertified: Studioexperimente mit Thomas Adorff

Dann bist du bei diesem Workshop genau richtig, denn Thomas Adorff bricht einen Tag lang mit dir alle gängigen Regeln und Gesetzen der Fotografie. Im experimentellen Intensivworkshop mit nur 8 Teilnehmern geht es darum, die Portraitfotografie im Studio auf eine neue Ebene zu bringen.

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Raum & Fotografie

Die Darstellung von Raum in der Fotografie

Räumliches Sehen und Vorstellungen von räumlichen Dimensionen, ihrer Ausdehnung und Veränderung entsprechen eigentlich nicht der Zweidimensionalität der technischen Aufnahme. Gerade aus diesem Grund setzen sich Fotograf_innen seit den Anfängen der Fotografie mit der Darstellung von Raum auseinander. In Raum & Fotografie präsentiert das Museum der Moderne Salzburg zu dieser Thematik noch bis zum 22. April 2018 Werke von 35 Künstler_innen aus vierzehn Ländern, mit Exponaten von 1860 bis heute.

Das inhaltliche Spektrum der Ausstellung reicht von Arbeiten zu architektonischen und virtuellen Räumen, u. a. von Wolfgang Tillmans, bis hin zu Fotografien zu sozialen, ökonomischen und konzeptuellen Themen etwa von Santu Mofokeng.

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Rezension: Haje Jan Kamps. Die Regeln der Fotografie … und wann man sie brechen sollte

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Kann helfen, sich von Ballast zu befreien

Der Klappentext weist Haje Jan Kamps als technologiebegeisterten Fotografen aus. 1981 in den Niederlanden geboren, wuchs Kamps in Norwegen und England auf. Er lebt und arbeitet heute in San Francisco. Kamps gilt als Erfinder von Triggertrap, einer Software, die sowohl in externen Geräten als auch als Smartphone-App vertreiben wird und die in der Lage ist, Kameras über Licht- und Soundsignale zu steuern. Er ist Autor zahlreicher Bücher zur Fotografie und betreibt Websites sowie Accounts auf Instagram und Flickr.

„Die Regeln der Fotografie und wann man sie brechen sollte“ ist ein cooles Buch. Mattschwarzes Softcover mit großer Typographie auf dem Titel. Der „gute“ Teil des Titels ist in weißer, reiner Schrift gehalten, der „böse“ Teil dagegen in teuflischem Rot. Papierqualität und Bindung sind perfekt, das Layout verwendet abwechselnd weiße und schwarze Hintergründe, Anordnung und Zusammenstellung der Seiten sind frech, variabel, laut und eine optisch insgesamt stimmige Interpretation des Titels. Das Buch macht sich gut als Provokation auf dem Coffee-Table. Kaum einer wird die Finger davon lassen können.

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Rezension: Manfred Kriegelstein. Die Kunst des Sehens

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Kein Lehrbuch im klassischen Sinne

Manfred Kriegelstein ist erfolgreicher und vielfach ausgezeichneter Fotograf, Seminarleiter sowie Jurymitglied bei Fotowettbewerben. Er weiß sehr gut, was ein gutes Foto ausmacht.

Im ersten Teil „Die Essenz der Fotografie“ konzentriert er sich auf die handwerklichen Aspekte des Fotografierens: Gestaltung, Achtsamkeit, Kreativität und Ausgestaltung von Fotos.

Diese Themen befassen sich mit dem fotografischen Sehen. Das viel mehr ist als nur das kognitive Erfassen einer Situation. Es geht auch darum, aus der Wahrnehmung eine Bildidee und darauf aufbauend ein Konzept für die Aufnahme herzuleiten. Und natürlich muss ein Motiv „betrachtergerecht“ aufbereitet werden. Daher ist der Bildgestaltung ein eigenes Kapitel gewidmet.

Die hier vorgestellten Techniken / Methoden sind für die Fotografie absolut grundlegend. Und gerade weil sie so essenziell für die Fotografie sind, braucht es dafür nur wenig Technik (Ausrüstung, Bildbearbeitung). Kriegelstein verzichtet daher weitestgehend auf entsprechende Passagen.

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Rezension: Monika Andrae. Die sieben Todsünden der Fotografie

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Viele Anregungen und Ideen für bessere Fotos

Dieses Buch hat mich überrascht. Ich hatte, bevor es bei mir ankam, das Inhaltsverzeichnis im Internet nicht gelesen und erwartete ein Buch, das die üblichen Fehler, die ich alle so mache, beschreibt und vielleicht erklärt, was man tun muss, um sie nicht zu machen. Also dachte ich, wird da über den ewig schiefen Horizont, die stürzenden Linien, die störenden weißen Flecken und die Schärfe an der falschen Stelle gesprochen.

Und dann blättere ich in dem Buch und sehe eine völlig andere Art und Weise, die Todsünden der Fotografie zu erklären. Es geht tatsächlich um die sieben Todsünden, die da sind: Hochmut, Geiz, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Faulheit.

Jeder dieser Todsünden ist ein Kapitel gewidmet, das jeweils mit einer Erklärung der Todsünde selbst beginnt. Dann werden die Fehler, die man macht und Dinge, die man noch gar nicht beachtet, jeweils einer Todsünde zugeordnet und erklärt, was man anders machen könnte.

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