Max-Beckmann-Preis 2019 für Cindy Sherman

Schlüsselfigur der konzeptuellen Fotografie

Cindy Sherman, US-amerikanische Fotokünstlerin, © picture alliance/dpa/EPA, Foto: Franck Robichon

Der Max-Beckmann-Preis 2019 der Stadt Frankfurt am Main geht an die US-amerikanische Künstlerin Cindy Sherman.

Das entschied ein zehnköpfiges Kuratorium, dem Oberbürgermeister Peter Feldmann vorsteht und dem Kulturdezernentin Ina Hartwig, die Vorsitzende des Kulturausschusses Nina Teufel, der Vorsteher der Stadtverordnetenversammlung Stephan Siegler, Städeldirektor Philipp Demand, die Direktorin des Frankfurter Kunstvereins Franziska Nori, die Künstlerin und stellvertretende Direktorin der Städelschule Judith Hopf, der Künstler Tobias Rehberger und der Architekt Peter Cachola Schmal angehören.

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Cindy Sherman. Works from the Olbricht Collection

Fotografiert Cindy Sherman Selfies? Ja. Und nein. Die Künstlerin ist gleichzeitig Fotografin und ihr eigenes Motiv. Streng genommen fotografiert sie sich also selbst. Was sie darstellt, sind allerdings Stereotypen, keine Selbstporträts. Der me Collectors Room in Berlin zeigt eine beeindruckende Retrospektive. Sehenswert!

Update: Verlängert bis zum 28. August 2016!

In der retrospektiv angelegten Ausstellung „Cindy Sherman – Works from the Olbricht Collection“ sind 65 Fotografien der Künstlerin im me Collectors Room zu sehen. Mit Arbeiten aus nahezu allen Schaffensperioden gewährt die Sammlung einen beachtlichen Überblick über das Gesamtwerk der Fotokünstlerin.

Ein unschuldiger Blick vom Spültisch im Schwarz-Weiß der 50er Jahre, eine goldblonde Maria lactans mit leeren Augen und Plastikbrust oder eine alternde Upper Class-Beauty mit zu viel Schmuck und viel zu viel Make-Up, Cindy Sherman (*1954 , USA) ist eine Meisterin der Maskerade. Sie agiert als Darstellerin und Fotografin, Subjekt und Objekt in Personalunion. Mehr lesen