Die heißeste Preisverleihung des Jahres

DGPh vergibt den Bildungspreis 2018 in Passau

Der Vorstand der Sektion Bildung, umringt von glücklichen Preisträgerinnen. Foto: © Michael Ebert

Am 31. Juli vergab die Sektion Bildung der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) in Passau ihren mit 1.000 Euro dotierten Preis an das fotografische Seminar Philosophieren über Fotografie, konzipiert und realisiert von Martina Zöls, Kunstlehrerin am Gymnasium Untergriesbach.

Die Passauer Galeristin Eva Riesinger unterstützte das Schulprojekt und richtete auch die Preisverleihung aus. Aus diesem Anlass wurden die fotografischen Arbeiten der SchülerInnen, von ihnen eigenverantwortlich kuratiert, in der Soiz Galerie präsentiert.

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DGPh Kulturpreis 2018 geht an Wolfgang Kemp

An der Basis der Theorie und Geschichte der Fotografie

Wolfgang Kemp, © Wolfgang Kemp

Mit Wolfgang Kemp zeichnet die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) einen der seit Jahrzehnten profiliertesten Historiker und Theoretiker der Fotografie mit dem DGPh Kulturpreis aus.

Als Kunsthistoriker hat er durch Standardwerke wie seine »Theorie der Fotografie« und die »Foto-Essays« Grundlagen dafür gelegt, das Medium als Forschungsgegenstand der Kunstgeschichte und Kulturwissenschaften zu etablieren und er setzt bis heute neue Themen, die er so intellektuell anregend wie stilistisch brillant verfolgt. Die Verleihung des Kulturpreises 2018 findet am 29. September im Museum für Angewandte Kunst in Köln statt.

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DGPh bietet Hochschulen zur Photokina ein Präsentationsforum

Streaming Pictures – Hochschulen stellen sich vor

Eine Junge Frau fährt auf einem Pickup in Hormoz zum Strand. Sie kommt aus Teheran und trägt die traditionelle Kleidung von Frauen aus Hormoz. Diya © Shirin Abedi (Hochschule Hannover)

Parallel zur Photokina 2018, der weltgrößten Fotografiemesse, bietet die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) den Hochschulen auch in diesem Jahr in Köln wieder ein Forum zur Präsentation. Am 28. September 2018 wird eine Bildprojektion mit mehreren Beamern im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) studentische Fotopositionen aus ganz Deutschland zeigen. Alle Hochschulen mit einem Angebot in der Fotografie sind eingeladen, ihre Arbeiten einzureichen.
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Projekt „Philosophieren über Fotografie“ gewinnt DGPh-Bildungspreis

Ganzheitliches Vermittlungskonzept an Gymnasium überzeugt

Dionysos, © Laura Kaiser

Die Jury hat entschieden, das fotografische Seminar „Philosophieren über Fotografie“ von Martina Zöls am Gymnasium Untergriesbach mit dem DGPh-Bildungspreis 2018 auszuzeichnen.

Das Projekt verbindet auf vorbildliche Weise den Umgang mit dem Medium der Fotografie in Theorie und Praxis.

Den Schülern der Oberstufe des Gymnasiums wird in dem wissenschafts-propädeutischen Seminar auf vielschichtige Weise Medienkompetenz vermittelt – angefangen von der Geschichte der Fotografie, den ersten praktischen Erfahrungen des Sehens und der Vorstellung von Philosophen und Kulturkritikern bis hin zu Praxisübungen und der künstlerisch inszenierten Präsentation eigener Arbeiten.

Überzeugend fand die Jury dabei das ganzheitliche Vermittlungskonzept von Martina Zöls.

So lernen die Jugendlichen im theoretischen Teil unter anderem die Unterschiede zwischen dokumentarischer Fotografie und inszenierter Fotografie kennen, die jeweils an konkreten Beispielen verdeutlicht werden.

Im praktischen Teil erfahren sie neben dem Umgang mit der digitalen Kamera, dass die analoge Schwarzweißfotografie auch in digitalen Zeiten nichts von ihrer Faszination verloren hat.

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Interdisziplinäres Forschungskolloquium: Fotografie und Gesellschaft

Studientage für Fotografie in Marburg

24HRS in Photos, © Erik Kessels

Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) und das Deutsche Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg bieten auch in diesem Jahr wieder die „Studientage für Fotografie“ an.

Die veränderten technischen Dispositionen und andauernden Erweiterungen der Verbreitungsmöglichkeiten des Mediums haben zu einer Situation geführt, die als »Allgegenwart« der Photographie bezeichnet wird: Jeder kann immer und überall Photographien aufnehmen, bearbeiten und verteilen, sie de- und rekontextualisieren und auch bewerten. Weil die Praxis und die digitale Verbreitung von Bildern immer einfacher werden, scheinen die Beziehungen von Photographie und Gesellschaft offenkundiger denn je.

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