Ina Schoenenburg erhält den Otto-Steinert-Preis 2017 der DGPh

Blickwechsel setzt sich unter 165 Bewerbungen durch

Ohne Titel; Januar 2012, Nerdin; Ostvorpommern; Deutschland, © Ina Schoenenburg

Der Otto-Steinert-Preis 2017 der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) geht an Ina Schoenenburg. In der entscheidenden Runde am 26. September fiel die Wahl auf Ina Schoenenburg, die für ihr photographisches Langzeitprojekt Blickwechsel ausgezeichnet wird.

Die Arbeit von Ina Schoenenburg hat die Jury durch ihre hohe photographische Qualität überzeugt. Ina Schoenenburg photographiert ihre Familie bereits seit sechs Jahren und tut dies mit großer emotionaler Nähe und observierender Distanz zugleich. Mit einer ungewöhnlichen Bandbreite von dokumentarischer Beobachtung bis hin zu einer manchmal fast theatralen Inszenierung lässt uns die Photographin teilhaben an ihrem sowie dem Leben und den Emotionen ihrer Eltern und ihrer Tochter.

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DGPh führt Aktivitäten von Netzwerk Fotoarchive fort

Initiative zur Sicherung photographischer Nachlässe

Startseite Website Netzwerk Fotoarchive. Copyright: Pia Poll­manns und Thies Rätzke

Netzwerk Fotoarchive e.V. war 2011 auf Anregung von Photonews als gemeinnütziger Verein gegründet worden, um Initiativen und photographische Verbände zur Sicherung photographischer Nachlässe zu bündeln. Neben der DGPh gehörten Verbände wie BFF, FREELENS und BVPA sowie die Deutsche Fotothek in Dresden zu den Gründungsmitgliedern. Damit wurde auf die ungewisse Zukunft vieler photographischer Archivbestände reagiert. Die STIFTUNG KULTURWERK der VG BILD-KUNST förderte das Projekt 2011.

Die Webseite www.netzwerk-fotoarchive.de informiert seither über institutionell bereits gesicherte Photoarchive, über Veranstaltungen zum Thema und klärt Photographen oder Erben bzw. Nachlassverwalter mit einem Merkblatt über die wichtigsten Aspekte für das Angebot eines Photobestandes auf.

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future talks in Worpswede: Chancen und Perspektiven

Symposium der Deutschen Gesellschaft für Photographie auf dem RAW PHOTOFESTIVAL

Durch den Paradigmenwechsel zur digitalen Photographie und netzgestützten Kommunikation hat sich das Berufsbild des Photographen grundlegend verändert.

Unter dem Motto future talks richtet die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) gemeinsam mit dem Team des RAW PHOTOFESTIVAL am 7. Oktober 2017 ein Symposium aus.

Renommierte Photographen, Verbands- und PressevertreterInnen sowie ein ausgewiesener Social Media Experte werden die Chancen und Perspektiven im Berufsbild Photographie aufzeigen und diskutieren.

Tradierte Aufgabenfelder und damit einhergehende Möglichkeiten, Einnahmen zu erzielen, sind weggebrochen.

Andere und neue Perspektiven sind zwar vorhanden, werden aber nur unzureichend wahrgenommen bzw. genutzt.

Christoph Bangert (DGPh), Katharina Mouratidi (DGPh/GfHF), Prof. Michael Jostmeier (DGPh/Technische Hochschule Nürnberg) und Sebastian Spasic (Instagram-Experte) werden in ihren Vorträgen u. a. folgende Fragestellungen behandelt:

  • Aktuelle wirtschaftliche Situation der professionellen Photographie
  • Perspektiven, neue Einkommensmöglichkeiten und Berufsfelder
  • Verschmelzung mit anderen Tätigkeitsfeldern
  • Formen des Coachings, Netzwerke und Aufgaben der Berufsverbände
  • Durchdringung professioneller und autodidaktischer Bereiche
  • Ausbildungs- und Studiumssituation.

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Tagung Photographie in Medizin und Wissenschaft der DGPh

Anmeldung bis 30. September 2017 möglich

Die Sektion Medizin – und Wissenschaftsphotographie der Deutschen Gesellschaft für Photographie DGPh richtet am 13. und 14. Oktober 2017 an der Ludwig-Maximilians-Universität München eine Tagung zu dem Thema Photographie in Medizin und Wissenschaft aus.

Die Tagung ist offen für alle Interessenten aus allen Bereichen der Photographie. Die Teilnahme ist kostenfrei. Allerdings ist eine Anmeldung bis zum 30. September 2017 erforderlich.

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US-amerikanischer Künstler Duane Michals erhält DGPh-Kulturpreis

Die Inszenierung und Steigerung von Wirklichkeitseindrücken

UpsideDown. © Duane Michals. Courtesy Galerie Clara Maria Sels.

Der in New York ansässige Duane Michals wird mit dem Kulturpreis 2017 der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) geehrt.

Damit zeichnet die Gesellschaft einen der bedeutendsten zeitgenössischen amerikanischen Künstler aus.

Die Preisverleihung findet am 21. Oktober 2017 in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur in Köln statt.

Die Laudatio wird Dr. Söke Dinkla, Direktorin des Lehmbruck-Museums in Duisburg, halten.

Mit dem seit 1959 jährlich von der DGPh vergebene Preis werden bedeutende photographische Leistungen, insbesondere auf künstlerischem, humanitärem, sozialem, technischem, pädagogischem oder wissenschaftlichem Gebiet geehrt.

Der bis heute hoch aktive Künstler Duane Michals arbeitet seit Ende der 1950er-Jahre mit dem Medium der Photographie.

1932 in McKeesport, Pennsylvania, USA geboren studierte er zwischen 1949 und 1953 Graphik-Design an der University of Denver, danach diente er in der US-Army und war unter anderem in Deutschland stationiert.

Ab 1956 erweiterte er seine Studien an der Parsons School of Design.

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