DGPh bietet Hochschulen zur Photokina ein Präsentationsforum

Streaming Pictures – Hochschulen stellen sich vor

Eine Junge Frau fährt auf einem Pickup in Hormoz zum Strand. Sie kommt aus Teheran und trägt die traditionelle Kleidung von Frauen aus Hormoz. Diya © Shirin Abedi (Hochschule Hannover)

Parallel zur Photokina 2018, der weltgrößten Fotografiemesse, bietet die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) den Hochschulen auch in diesem Jahr in Köln wieder ein Forum zur Präsentation. Am 28. September 2018 wird eine Bildprojektion mit mehreren Beamern im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) studentische Fotopositionen aus ganz Deutschland zeigen. Alle Hochschulen mit einem Angebot in der Fotografie sind eingeladen, ihre Arbeiten einzureichen.
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Projekt „Philosophieren über Fotografie“ gewinnt DGPh-Bildungspreis

Ganzheitliches Vermittlungskonzept an Gymnasium überzeugt

Dionysos, © Laura Kaiser

Die Jury hat entschieden, das fotografische Seminar „Philosophieren über Fotografie“ von Martina Zöls am Gymnasium Untergriesbach mit dem DGPh-Bildungspreis 2018 auszuzeichnen.

Das Projekt verbindet auf vorbildliche Weise den Umgang mit dem Medium der Fotografie in Theorie und Praxis.

Den Schülern der Oberstufe des Gymnasiums wird in dem wissenschafts-propädeutischen Seminar auf vielschichtige Weise Medienkompetenz vermittelt – angefangen von der Geschichte der Fotografie, den ersten praktischen Erfahrungen des Sehens und der Vorstellung von Philosophen und Kulturkritikern bis hin zu Praxisübungen und der künstlerisch inszenierten Präsentation eigener Arbeiten.

Überzeugend fand die Jury dabei das ganzheitliche Vermittlungskonzept von Martina Zöls.

So lernen die Jugendlichen im theoretischen Teil unter anderem die Unterschiede zwischen dokumentarischer Fotografie und inszenierter Fotografie kennen, die jeweils an konkreten Beispielen verdeutlicht werden.

Im praktischen Teil erfahren sie neben dem Umgang mit der digitalen Kamera, dass die analoge Schwarzweißfotografie auch in digitalen Zeiten nichts von ihrer Faszination verloren hat.

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Interdisziplinäres Forschungskolloquium: Fotografie und Gesellschaft

Studientage für Fotografie in Marburg

24HRS in Photos, © Erik Kessels

Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) und das Deutsche Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg bieten auch in diesem Jahr wieder die „Studientage für Fotografie“ an.

Die veränderten technischen Dispositionen und andauernden Erweiterungen der Verbreitungsmöglichkeiten des Mediums haben zu einer Situation geführt, die als »Allgegenwart« der Photographie bezeichnet wird: Jeder kann immer und überall Photographien aufnehmen, bearbeiten und verteilen, sie de- und rekontextualisieren und auch bewerten. Weil die Praxis und die digitale Verbreitung von Bildern immer einfacher werden, scheinen die Beziehungen von Photographie und Gesellschaft offenkundiger denn je.

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Jetzt teilnehmen am DGPh-Bildungspreis 2018

Photographie in der kulturellen Bildung

Burgers Zoo, Arnheim 2005, © Michael Ebert

Neue Impulse für die Photographie in der Bildungsarbeit – das ist das Ziel des Bildungspreises, der von der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) vergeben wird. Gefragt sind innovative und nachhaltige Projekte sowie wissenschaftliche Arbeiten mit Praxisbezug. Dazu zählen kultur- und museumspädagogische Initiativen, in denen die Photographie thematisiert oder eingesetzt wird, mediale Bildungsangebote zur Photographie sowie schulische und außerschulische Aktivitäten. Die Einreichungsfrist des mit 1.000 Euro dotierten Bildungspreises endet am 15. März 2018.

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Ina Schoenenburg erhält den Otto-Steinert-Preis 2017 der DGPh

Blickwechsel setzt sich unter 165 Bewerbungen durch

Ohne Titel; Januar 2012, Nerdin; Ostvorpommern; Deutschland, © Ina Schoenenburg

Der Otto-Steinert-Preis 2017 der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) geht an Ina Schoenenburg. In der entscheidenden Runde am 26. September fiel die Wahl auf Ina Schoenenburg, die für ihr photographisches Langzeitprojekt Blickwechsel ausgezeichnet wird.

Die Arbeit von Ina Schoenenburg hat die Jury durch ihre hohe photographische Qualität überzeugt. Ina Schoenenburg photographiert ihre Familie bereits seit sechs Jahren und tut dies mit großer emotionaler Nähe und observierender Distanz zugleich. Mit einer ungewöhnlichen Bandbreite von dokumentarischer Beobachtung bis hin zu einer manchmal fast theatralen Inszenierung lässt uns die Photographin teilhaben an ihrem sowie dem Leben und den Emotionen ihrer Eltern und ihrer Tochter.

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