Un Pueblo. Ein Film von Martin Rosswog

Erstaufführung am 16. Januar in Köln

San Martin de la Vega del Alberche, 1996 (Photographie) © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Martin Rosswog

Die Photographische Sammlung der SK Stiftung Kultur in Köln zeigt am 16. Januar 2018 die Erstaufführung des Films Un Pueblo von Martin Rosswog.

Der Fotograf und Dokumentarfilmer Martin Rosswog besuchte im Frühjahr 1992 zum ersten Mal den kleinen Ort San Martin de la Vega del Alberche unweit der Gredos, einem Gebirgsmassiv in der Mitte Spaniens. Martin Rosswog dokumentierte traditionelle ländliche Wohnungen und porträtierte die Bewohner. Weitere Reisen folgten. Es entstand ein dichtes fotografisches Porträt des Dorfes, welches in den 1990er Jahren typisch war für viele der spanischen Dörfer im Herzen Kastiliens.

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Rezension: Framing Community. Magnum Photos

Framing Community. Magnum Photos. 1947 – Present Book Cover Framing Community. Magnum Photos. 1947 – Present
Maria Antonella Pelizzari (Hrsg.)
Dokumentarfotografie, Reportagefotografie
Hirmer Verlag
26. Oktober 2017
Softcover
128

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Ausstellungskatalog mit Fotos der Extraklasse

Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums von Magnum Photos präsentiert die Hunter College Art Galleries in New York die Ausstellung Framing Community: Magnum Photos, 1947-Present. Sie beleuchtet die Geschichte der kooperativen Fotoagentur und konzentriert sich auf die Idee der “Community” – ein Thema, das für die Fotografen der Gründerjahre von zentraler Bedeutung war und auch in unserer Zeit weiterhin wichtig ist.

Die Ausstellung wurde im Rahmen eines zweisemestrigen kuratorischen Seminars unter der Leitung der Kunsthistorikerin Maria Antonella Pelizzari entwickelt und ist das Ergebnis einer außergewöhnlichen Teamarbeit der Absolventen des Advanced Curatorial Certificate am Hunter College. Neben der Ausstellung produzierte die Klasse mit dem vorliegenden Buch einen umfassenden Katalog, der im Hirmer Verlag in Englisch erschienen ist. Die Texte sind für Nicht-Muttersprachler nicht einfach zu lesen, aber wer nicht alles versteht, hat ja die Fotos.

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Fotodoks 2017 eröffnet mit Ausstellung ME:WE

Festival für aktuelle Dokumentarfotografie

Christina Werner, aus der Serie „The Boys Are Back“, 2015/16, © Bildrecht Wien/Christina Werner, 2015/2016

Fotodoks 2017 startet am 11. Oktober 2017 in München mit der Gruppenausstellung ME:WE. Die Ausstellungseröffnung ist der Auftakt für intensive Festivaltage mit Diskussionen, Vorträgen, Screenings und Workshops zum Thema Dokumentarfotografie. Das Gastland sind in diesem Jahr die USA. Parallel zur Fotodoks-Hauptausstellung ME:WE ergänzt die Ausstellung unitedstates pt.2 von Mark Steinmetz im Amerikahaus das Programm.

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Krieg der Bilder: Pressefotografie von 1945-1955

Tagung in Wien vom 4. bis 6. Oktober 2017

Basch, Johann und Fritz, Die 4 im Jeep reichen sich die Hände, 14. September 1955, Oberösterreichische Nachrichten, Archiv Brüder Basch, A 2342, Umschlag 26

Zerbombte Städte, Besatzungsmächte, heimkehrende Kriegsgefangene – Pressefotos aus der Nachkriegszeit wirken ebenso bedrückend wie faszinierend. Im Rahmen einer Tagung zum Projekt War of Pictures des Wissenschaftsfonds FWF  werfen ExpertInnen von 4. bis 6. Oktober 2017 in Wien einen spannenden Blick auf die AkteurInnen, Hintergründe und Propagandastrategien der Pressefotografie nach 1945.

Interessierte können sich bis 29. September 2017 anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos. Hier sind die Details:

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TV-Tipp: Der Vietnamkrieg – Gesichter einer Tragödie

20.09.2017 / 23:25 / 90 min / WDR
Der Vietnamkrieg - Gesichter einer Tragödie
Ein Film von Christel Fomm

Der erste “Fernsehkrieg” der Geschichte

Unter Gullideckeln verstecken sich die Kinder vor den amerikanischen Bomben. © WDR/Camera Work Berlin/Thomas Billhardt

Er war der längste Konflikt des 20. Jahrhunderts: der Vietnamkrieg. Und es war das erste Mal, dass die Medien derart über einen Krieg berichteten. Bilder haben sich tief in das Gedächtnis eingebrannt: der Abwurf von Napalmbomben – das nackte Mädchen, das schreiend vor einer Feuerwolke flieht. Die Dokumentation erzählt die Geschichte dieses Krieges aus der Sicht derer, die ihn erlebt haben, die in ihm gekämpft und die über ihn berichtet haben: Amerikanische GIs, vietnamesische Widerstandskämpfer, Medienvertreter und Antikriegs-Aktivisten.

Berührende Interviews und ungewöhnliches, bisher kaum bekanntes Archivmaterial, zum Teil aus den Nachlässen von Soldaten, machen noch einmal den tragischen Verlauf deutlich. Die Stationen eines Krieges ohne Fronten, der schließlich weltweit Proteste auslöste und ganze Gesellschaften vor eine Zerreißprobe stellte.
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