TVTipp: Ein Abend mit Agnès Varda

18.03.2019 / ab 20:15 / 303 min / ARTE
Filmreihe. Ein Abend mit Agnès Varda
Vogelfrei: 20.15 Uhr / 101 min / 1985 
Cléo - Mittwoch zwischen 5 und 7: 21.55 Uhr / 87 min / 1961
Agnès Varda - Publikumsgespräche 1: 23.25 Uhr / 60 min / 2018
Agnès Varda - Publikumsgespräche 2: 00.25 Uhr / 55 min / 2018

Fotografin, Regisseurin, Künstlerin

Agnès Varda am Strand von Noirmoutier. Foto: © Cine Tamaris

ARTE erinnert mit zwei Filmen und einer zweiteiligen Dokumentation an das preisgekrönte Lebenswerk von Agnès Varda.

Agnès Varda wurde 1928 als Arletta Varda geboren und ist heute 90 Jahre alt. Sie war eine der ersten und überhaupt eine der wenigen Frauen, die sich im Kontext der avantgardistischen Filmbewegung der Nouvelle Vague einen Namen machten und gilt heute als Mitbegründerin der Bewegung um Regisseure wie Jean-Luc Godard, François Truffaut, Alain Resnais und Jacques Demy.

Read more

Günter Krawutschke. Gesichter der Arbeit

Fotografien aus Ostberliner Industriebetrieben von 1971-1986

VEB Berliner Metallhütten- und Halbzeugwerke (BMHW), 1983. Günter Krawutschke schreibt später zu dieser Szene im BMHW: „Das ist eine von den Stellen, wo es besonders hart zur Sache ging. Metall wurde gebogen, gepresst, gewalzt und gezogen, und die Maschinen waren nicht gerade das, was man heute kennt. Man sieht die Schwere der Arbeit, und wie sie da wirklich knechten mussten. Der Mann ist total erschöpft, und mit dem Arbeitsschutz war es auch nicht weit her. Wenn ich aus so einem Werk nach Hause kam, war ich immer total geläutert.“ © SDTB, Historisches Archiv / Foto: Günter Krawutschke

Bis zum Fall der Mauer 1989 gehörten Fabriken wie das Kabelwerk Oberspree (KWO) oder der VEB Elektrokohle (EKL) in Berlin-Lichtenberg zu den bedeutenden Industriebetrieben im Ostteil der  geteilten Stadt.

Ungeschönte und teils intime Einblicke in diese längst verschwundene Arbeitswelt vermittelt die Fotoausstellung Gesichter der Arbeit, die das Deutsche Technikmuseum in Berlin noch bis zum 8. März 2020 präsentiert.

Read more

Fotografinnen an der Front. Von Lee Miller bis Anja Niedringhaus

Hommage an acht großartige Fotojournalistinnen

Das Museum Kunstpalast in Düsseldorf widmet sich mit der Ausstellung Fotografinnen an der Front noch bis zum 10. Juni 2019 dem bislang wenig beachteten Beitrag von Frauen zur Kriegsfotografie.

Gezeigt werden circa 140 Fotografien von Carolyn Cole (*1961), Françoise Demulder (1947–2008), Catherine Leroy (1944–2006), Susan Meiselas (*1948), Lee Miller (1907–1977), Anja Niedringhaus (1965–2014), Christine Spengler (*1945) und Gerda Taro (1910–1937).

Read more

Anett Stuth. Tiefenwirkung

Beeindruckende Kombination von Dokumentation, Collage und Zitat

PhotoWerkBerlin und Kommunale Galerie Berlin zeigen bis zum 21. April 2019 eine außergewöhnliche Fotoausstellung mit Bildern von Anett Stuth.

Anett Stuth konstruiert Bilder. Sie verbindet die Techniken der Dokumentation, der Collage und des Zitats, indem sie eigene Aufnahmen mit Bildern der Populärkultur und Kunstgeschichte verschränkt und zu Themenkomplexen verdichtet.

Read more

Bernd und Hilla Becher. Kohlebunker

Pilotprojekt im Kunstarchiv Kaiserswerth

Noch bis zum 1. September 2019 präsentiert das Kunstarchiv Kaiserswerth in einem Pilotprojekt eine Ausstellung mit Fotografien des Künstlerpaars Bernd und Hilla Becher zum Thema der Kohlebunker.

Die Alte Schule in Düsseldorf-Kaiserswerth war ab der Jahrtausendwende Wohn- und Arbeitsort von Bernd und Hilla Becher. Sie hatten dort genügend Raum, Ausstellungs- und Publikationsprojekte vorzubereiten, Probehängungen vorzunehmen und auch interessierten Besuchern Bildstrecken ausführlicher vorzustellen.

Read more