Edward Steichen – In High Fashion

Edward Steichen ist eine der Schlüsselfiguren der Fotografiegeschichte. In unserer Reihe „Große Fotografen“ haben wir ihm vor einiger Zeit einen Beitrag gewidmet. Nun eröffnet morgen eine sehenswerte Ausstellung in Wien. Wer kann: hingehen!

Edward Steichen – In High Fashion

Edit: Laufzeit verlängert bis 24.05.2015!

Greta Garbo, Marlene Dietrich, Winston Churchill, Katherine Hepburn, Charlie Chaplin, Joan Crawford, Gloria Swanson, Cecil B. De Mille, George Gershwin, Fred Astaire, Gary Cooper, Maurice Chevalier – sie alle und viele mehr hat Edward Steichen (1879-1973), einer der bedeutendsten Fotopioniere des 20. Jahrhunderts, für Vogue und Vanity Fair vor seiner Kamera in Szene gesetzt.

Das Fotomuseum WestLicht widmet sich mit der Ausstellung Edward Steichen. In High Fashion den Jahren von 1923 bis 1937, in denen Steichen als Cheffotograf des Condé Nast Verlags die Mode- und Magazinfotografie revolutionierte. Rund 200 seltene Vintage-Prints aus dem Condé Nast Archiv führen das eindrucksvoll vor Augen. Read more

Edward Steichen

Man darf ohne Übertreibung sagen, dass Edward Steichen (*27. März 1879 in Bivange / Luxemburg, † 25. März 1973 in West Redding, Connecticut / USA) eine der Schlüsselfiguren in der Geschichte der Fotografie ist.

Edward Steichen
Bild: F. Holland Day [Public domain], via Wikimedia Common

Edward Steichen und der Pictorialismus
1881 wandert die Familie Steichen nach Amerika aus. Edward Steichen absolviert eine Ausbildung zum Lithographen und studiert Malerei. Seine ersten Fotografien fertigt Steichen bereits 1895 an und macht die Bekanntschaft von Alfred Stieglitz, der ihn ermuntert und fördert. Beide gemeinsam gründen 1902 die Photo-Secession, einen Club, der sich dem Pictorialismus, also der Fotografie als Kunstform widmet. Steichen verhilft dem Pictorialismus zu einem Aufschwung: seine stimmungsvollen Bilder mit den typischen Merkmalen dieser Ausrichtung (Landschaften, Portaits und Aktfotografie mit geringer Konturenschärfe, diffusem Licht und fließenden, unscharfen Übergängen) werden vielfach in der Clubzeitschrift Camera Work veröffentlicht.
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