Modell-Naturen in der zeitgenössischen Fotografie

Ausgedacht und trotzdem echt

Julian Charrière. Panorama 52° 29′ 51.18″ N 13° 22′ 17.40″ E, 2011, C-Print auf Alu-Dibond, 70×105 cm. Courtesy: DITTRICH & SCHLECHTRIEM. Copyright: Julian Charrière und VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Das Kallmann-Museum in Ismaning widmet sich mit der Fotoausstellung Modell-Naturen noch bis zum 5. Mai 2019 einem ungewöhnlichen Bereich der zeitgenössischen Landschaftsfotografie.

Präsentiert werden keine Fotografien von tatsächlichen Landschaften, sondern solche von Modellen, was man aber oft erst auf den zweiten oder dritten Blick erkennt. So spielen die Arbeiten raffiniert mit unserer Wahrnehmung und dem Verhältnis von Bild und Wirklichkeit.

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Günter Rössler. Akt und Mode

Fotografien aus vier Jahrzehnten

Gisela, Plovdiv, 1968 © Günter Rössler / Kirsten Schlegel

Die CAPITIS Studios / Berlin zeigen noch bis zum 28. April 2019 eine beeindruckende, vier Dekaden umfassende Sammlung der Fotoarbeiten von Günter Rössler.

Rössler, der „Ostblockfotograf“, der die deutsche Fotografie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts prägte, wurde 1926 in Leipzig geboren. Er studierte an der Hochschule für Grafik- und Buchkunst in Leipzig und begann ab 1951 freiberuflich als Mode- und Reportage-Fotograf zu arbeiten.

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Nullpunkt der Orientierung

Raum, Skulptur und dritte Dimension der Fotografie

Bruno Zhu. White Table with Cake and Tea, 2015, aus der Serie: Table Works

Die Ausstellung Nullpunkt der Orientierung. Fotografie als Verortung im Raum der DZ BANK Kunstsammlung in Frankfurt zeigt bis 25. Mai 2019 rund 60 Arbeiten von 18 internationalen Künstlerinnen und Künstlern, in denen Dreidimensionalität eine zentrale Rolle spielt. Die Werkauswahl nimmt die Geschichte des räumlichen Sehens seit der Camera obscura sowie aktuelle Phänomene unserer Bildkultur zum Ausgangspunkt einer umfassenden Betrachtung des Räumlichen in der Fotografie. Orientierung ist hier das Schlüsselwort.

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Ausstellung in Dresden: Die im Licht steh’n.

Fotografische Porträts Dresdner Bürger des 19. Jahrhunderts

Kulissenalbum mit Porträtfotografien von Berühmtheiten des 19. Jahrhunderts. Cartes de visite, 1860–1870. Übernahme aus Privatbesitz, Radebeul, 1980. Stadtmuseum Dresden. Foto: Stadtmuseum Dresden, Franz Zadniček

Das Stadtmuseum Dresden zeigt noch bis zum 12. Mai 2019 eine beeindruckende Sammlung von Porträtfotografien bedeutender Persönlichkeiten aus dem Dresden des 19. Jahrhunderts. Das ist nicht nur Fotografiegeschichte, sondern auch eine großartiger Dokumentation der Kultur- und Stadtgeschichte. Nicht nur für Dresdner interessant!

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Johanna Diehl. Ukraine Series

Sakralräume, die keine mehr sind

Johanna Diehl, Horodenka I, 2013, C-print, gerahmt, 126×159 cm. Courtesy: GALERIE WILMA TOLKSDORF

Die Galerie Wilma Tolksdorf in Frankfurt zeigt noch bis zum 30. März 2019 die Fotoausstellung Ukraine Series der Künstlerin Johanna Diehl.

Johanna Diehls umfangreiche Werkgruppe beschäftigt sich mit dem gegenwärtigen Erscheinungsbild einstiger Synagogen in der Ukraine. Bereits in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen wurden diese im Zuge der antireligiösen Politik der Sowjetunion enteignet und teilweise in kommunale Zentren wie Kinos, Sporthallen und Klubs umgewandelt, deren Funktion sie häufig bis heute erfüllen.

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