Manfred Willmann in der Albertina

Zahlreiche Details und sehr viel Blitz

Manfred Willmann. Ich träume nie – Teil 3 aus der Serie „Schwarz und Gold“, 1979-1981. Albertina Wien © Manfred Willmann

Die ALBERTINA in Wien widmet dem österreichischen Fotografen Manfred Willmann (*1952) noch bis zum 26. Mai 2019 eine umfassende monografische Ausstellung. Willmann hält in seinen über mehrere Jahre hinweg aufgenommenen Serien alltägliche Szenen aus seinem unmittelbaren Lebensumfeld in Graz und der ländlichen Südsteiermark fest.

Die Ausstellung umfasst sechs umfangreiche Werkgruppen, in denen sich Willmanns sehr direkte, subjektive Sichtweise manifestiert. Die Fotografien lassen sich sowohl als autobiografische Introspektion als auch als Studie über soziale Strukturen im ländlichen Raum lesen.

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Welt im Umbruch. Kunst der 20er Jahre

Neue Sachlicheit und Neues Sehen

Albert Renger-Patzsch (1897-1966): Gläser, vor 1928, Universität der Künste Berlin, Universitätsarchiv © Albert Renger-Patzsch/Archiv Ann und Jürgen Wilde, Zülpich/VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Bis zum 19. Mai 2019 widmet sich das Bucerius Kunst Forum in Hamburg mit Welt im Umbruch. Kunst der 20er Jahre der kurzen Epoche zwischen den Weltkriegen. Die Ausstellung beleuchtet diese Zeit der Extreme anhand von rund 40 Gemälden der Neuen Sachlichkeit und über 115 Fotografien des Neuen Sehens, die hier erstmals in direkte Beziehung zueinander gesetzt werden. In der Gegenüberstellung spürt die Ausstellung den Wechselbeziehungen zwischen den Medien nach und rückt zugleich einen Stil in den Mittelpunkt, der mit seiner sachlichen und wirklichkeitsnahen Wiedergabe zur führenden Kunstrichtung der Weimarer Republik wurde.

Gezeigt werden Werke von Künstlern wie Otto Dix, Hannah Höch, László Moholy-Nagy, Albert Renger-Patzsch, Christian Schad oder August Sander. Die Ausstellung findet im Rahmen des Jubiläumsjahres 100 jahre bauhaus statt.

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Ignacio Llamas. Schweigen des Lichts

Eine Reise in innere Welten

Foto: © Ignacio Llamas

Die Galerie 100 Kubik in Köln zeigt noch bis zum 29. März 2019 in der Fotoausstellung Schweigen des Lichts beeindruckende Fotografien von Ignacio Llamas, die zum Nachdenken und Innenhalten anregen.

Highlights der Ausstellung sind die großformatigen und spektakulären Fotografien aus der Serie Die Stille einkreisen.

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Meinrad Schade. Unresolved

Krieg ohne Krieg

Foto: © Meinrad Schade

Seit rund 20 Jahren arbeitet Meinrad Schade an dem Projekt Krieg ohne Krieg. Im Gegensatz zur klassischen Kriegsfotografie geht es ihm um Schauplätze, die sich in unterschiedlicher räumlicher und/oder zeitlicher Distanz zu den Kriegen befinden. Sein Fokus liegt nicht auf dem eigentlichen Kriegsgeschehen, sondern auf der Frage, wie sich ein Konflikt im Alltag zeigt. Gesichter und Körper, Landschaften, Dörfer und Städte, Straßen, Plätze und Wohnzimmer, Arbeitswege und Freizeitparks, Museen, Gedenktage und Theaterbühnen: Kein Bereich des Lebens bleibt von einem Konflikt unberührt – und das für lange Zeit.

Die Galerie für Fotografie (GAF) in Hannover zeigt noch bis zum 24. März 2019 die beeindruckende Fotoausstellung zum Projekt.

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