Gladbach im Bild. Von der Momentaufnahme zur Geschichte

Sonderausstellung im Museum Schloss Rheydt

Die Villa Heiming auf dem Bökel, in der ein pensionierter Polizeiinspektor residierte. Fotografie, ca. 1901. (Copyright: Museum Schloss Rheydt/Stadtarchiv)

Fotografien sind reich – reich an Erzählungen, die sich hinter den Motiven verbergen. Ob Personen, Bauten oder stadtgeschichtliche Ereignisse, festgehalten im Bild sind sie weitaus mehr als nur ein (Ab-)Bild. Genau hier setzt Gladbach im Bild an und fragt nicht nach Bildkompositionen, sondern interessiert sich für die Geschichte hinter dem Bild.

Die Fotoausstellung im städtischen Museum Schloss Rheydt ist noch bis zum 5. August 2018 zu sehen.

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Zum 100. Geburtstag des Kölner Fotografen Heinz Held

Nachlass wird im Museum Ludwig digitalisiert

Heinz Held: Selbstbildnis, Düsseldorf, 1957 © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Am 3. Mai 2018 wäre Heinz Held (1918–1990) 100 Jahre alt geworden. Ein guter Anlass, um an den Kölner Fotografen, Weltreisenden, Schreibenden, zu erinnern.

Zum runden Geburtstag zeigt das Museum Ludwig in Köln 12 Selbstbildnisse des Fotografen, darunter seine mit dem Fischaugenobjektiv aufgenommenen Kölner Straßenszenen. Das Fischaugen-objektiv lässt runde Bilder entstehen. In ihnen ist auch der Schatten des Fotografen erkennbar. Der vorbeifließende Verkehr und die vorbeiziehenden Fußgänger verraten, dass Held unbeweglich ein wenig verweilt haben muss, um die Serie aufzunehmen.

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Meister des 20. Jahrhunderts – der andere Blick

Ein Streifzug durch die Fotografiegeschichte

Der Name des Meisters reicht – schon erscheint das ikonische Bild vor unserem geistigen Auge. Dies gilt für Diane Arbus, René Burri, Henri Cartier-Bresson, Robert Frank und Nan Goldin ebenso wie für Irving Penn, August Sander, Edward Steichen, Martin Parr, Wim Wenders oder Jeff Widener, um nur einige der Fotokünstler in der neuen Ausstellung der Photobastei zu nennen!

Sie alle und viele mehr laden vom 19. Januar bis zum 18. März 2018 zu einem Streifzug durch die Fotografiegeschichte des 20. Jahrhunderts ein. Doch das kuratorische Augenmerk der Ausstellung liegt gerade nicht in den ikonischen Bilder – sondern darin, mittels bekannteren und unbekannteren Fotografien die Meister mit einem anderem Blick neu zu entdecken.

Dank der Zusammenarbeit mit artbeau hat die Photobastei Zugriff auf verschiedene Sammlungen in Deutschland und der Schweiz und präsentiert rund 140 Arbeiten von Meistern des letzten Jahrhunderts.
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FOTO | ALBUM. Private und anonyme Fotografie

Aus der Sammlung des Werkbundarchiv – Museum der Dinge

Eigensinnig und konventionell, vertraut und doch voller Rätsel: Der Blick ungezählter, meist namenloser Fotografen spiegelt sich in der Sammlung privater und anonymer Fotografie des Werkbundarchiv – Museum der Dinge in Berlin. Diesen reichen, aber kaum bekannten Fundus zeigt die Sonderausstellung FOTO | ALBUM noch bis zum 2. April 2018. In drei Kapiteln werden Schlaglichter auf Posen und Motive, auf besondere Erzählstrukturen in Fotoalben und die sozialen Funktionen und Gebrauchsweisen von Foto-Objekten geworfen.

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Raum & Fotografie

Die Darstellung von Raum in der Fotografie

Räumliches Sehen und Vorstellungen von räumlichen Dimensionen, ihrer Ausdehnung und Veränderung entsprechen eigentlich nicht der Zweidimensionalität der technischen Aufnahme. Gerade aus diesem Grund setzen sich Fotograf_innen seit den Anfängen der Fotografie mit der Darstellung von Raum auseinander. In Raum & Fotografie präsentiert das Museum der Moderne Salzburg zu dieser Thematik noch bis zum 22. April 2018 Werke von 35 Künstler_innen aus vierzehn Ländern, mit Exponaten von 1860 bis heute.

Das inhaltliche Spektrum der Ausstellung reicht von Arbeiten zu architektonischen und virtuellen Räumen, u. a. von Wolfgang Tillmans, bis hin zu Fotografien zu sozialen, ökonomischen und konzeptuellen Themen etwa von Santu Mofokeng.

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