FORUM 049: Sebastian Riemer. Archivarische Empathie

Über die Macht der Bilder


li: Abandoned (Soccer), 2016, Pigmentprint |re: Wetzler Boy, 2016/19, 165 x 125 cm, Silbergelatine-Print | beide: © Sebastian Riemer

In seinen Fotografien geht der Düsseldorfer Künstler Sebastian Riemer (geb. 1982 in Oberhausen) den spezifischen Eigenschaften von Fotografien auf den Grund. Ausgangspunkt ist häufig eine historische Aufnahme, die mitunter sogar aus der Anfangszeit der Fotografie stammt.

Das Münchner Stadtmuseum zeigt die spannende Fotoausstellung in der Reihe FORUM noch bis zum 25. August 2019. FORUM ist das hauseigene und sehr erfolgreiche Ausstellungsformat für junge Fotografie.

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#portrait. Geschichte der inszenierten Personenfotografie

Fotoausstellung im Deutschen Technikmuseum in Berlin

Schwarz-Weiß-Porträts einer jungen Frau, erstellt als Fotostreifen im Fotoautomaten „Photomaton“ an der Berliner Friedrichstraße, um 1930. © SDTB, Historisches Archiv

Ein Porträt ist heute schnell gemacht: Das Smartphone oder die Digitalkamera ist immer mit dabei. Ein Klick und das Foto kann gedruckt, versendet und geteilt werden. Aber nicht immer war Fotografie so alltäglich und leicht zugänglich.

Das Deutsche Technikmuseum in Berlin zeigt vom 15. Mai bis zum 20. Oktober 2019 in der Sonderausstellung #portrait eine Auswahl aus 160 Jahren Personenfotografie. Präsentiert werden rund 250 Schwarz-Weiß- und Farb-Aufnahmen, die eine faszinierende Motiv-Vielfalt in diesem Genre widerspiegeln.

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Cuxhaven. Eine historische Bilderreise

Eröffnung am 7. April 2019

Die „Cobra“ an der Seebäderbrücke. Foto: Julius Simonsens, courtesy Stadt Cuxhaven

Das Museum Windstärke 10 zeigt mit Cuxhaven – eine historische Bilderreise vom 8. April bis zum 15. September 2019 Fotografien von Julius Simonsens aus den 1920/30er-Jahren, einen aktuellen Fotovergleich sowie Visionen zum Alten Fischereihafen. Im Rahmen der Eröffnung am Sonntag, den 7. April 2019 um 11:00 Uhr wird gleichzeitig ein entsprechender Bildband erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

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Édouard Baldus. Transit und Monument

Über die Bahnreise eines Fotografen mit schillernder Biografie

Édouard Baldus. Viaduc de St. Chamas, Albuminabzug, aus dem Album: Chemins de fer de Paris à Lyon et à la Méditerranée, 1861–1863. Courtesy Fotosammlung OstLicht, Wien

Anlässlich des 180. Geburtstags der Fotografie unternimmt WestLicht in Wien bis zum 21. Juli 2019 eine Reise in die Frühzeit des Mediums: Mit dem deutsch-französischen Pionier Édouard Baldus (1813–1889), der als einer der ersten professionellen Architekturfotografen gilt, wird eine Schlüsselfigur der Fotografie im 19. Jahrhundert gewürdigt.

Die Ausstellung eröffnet den Blick in sein fulminantes Werk Chemins de fer de Paris à Lyon et à la Méditerranée aus dem Jahr 1863. Es zählt zu den bedeutendsten Fotobüchern der Geschichte. Weltweit sind lediglich acht vollständige Exemplare des Albums bekannt. Das jetzt gezeigte befindet sich im Besitz der Fotosammlung OstLicht in Wien.

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Frobenius. Die Kunst des Forschens

Ethnographische Bilder, Fotografien, Nachzeichnungen

Agnes Schulz, Ruth Cuno und Leo Frobenius in der Sahara, Libyen, 1932 © Frobenius-Institut

Das Frobenius-Institut für kulturanthropologische Forschung an der Goethe-Universität Frankfurt besitzt die weltweit bedeutendste Sammlung an Nachzeichnungen prähistorischer Felsbildkunst und einen faszinierenden ethnographischen Bildbestand an Zeichnungen, Werken in Öl sowie Fotografien. Dieser Bilderschatz stammt von Zeichnerinnen und Zeichnern, die den Institutsgründer, den Ethnologen Leo Frobenius (1873–1938), auf seine Expeditionen nach Afrika, Indonesien, Südamerika, Australien sowie Nord- und Südeuropa begleiteten.

Das Museum Giersch in Frankfurt zeigt bis zum 14. Juli 2019 eine Ausstellung mit mehr als 200 Werken dieses herausragenden Bilderschatzes.
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