Frobenius. Die Kunst des Forschens

Ethnographische Bilder, Fotografien, Nachzeichnungen

Das Frobenius-Institut für kulturanthropologische Forschung an der Goethe-Universität Frankfurt besitzt die weltweit bedeutendste Sammlung an Nachzeichnungen prähistorischer Felsbildkunst und einen faszinierenden ethnographischen Bildbestand an Zeichnungen, Werken in Öl sowie Fotografien. Dieser Bilderschatz stammt von Zeichnerinnen und Zeichnern, die den Institutsgründer, den Ethnologen Leo Frobenius (1873–1938), auf seine Expeditionen nach Afrika, Indonesien, Südamerika, Australien sowie Nord- und Südeuropa begleiteten.

Das Museum Giersch in Frankfurt zeigt bis zum 14. Juli 2019 eine Ausstellung mit mehr als 200 Werken dieses herausragenden Bilderschatzes.
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Gaston Paris. Die unersättliche Kamera

Über den Fotografen des Spektakels

Gemeinsam heben die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim (rem) und das weltberühmte Centre Pompidou vom 23. März bis 30. Juni 2019 einen Schatz der Fotografiegeschichte. Mit Die unersättliche Kamera widmet sich erstmals eine Ausstellung dem facettenreichen Werk des Fotografen Gaston Paris (1905-1964).

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TVTipp: Im Krieg

20.03.2019 / 01:30 / 95 min / ARTE
Im Krieg
Dokumentarfilm, Deutschland
Regie: Nikolai Vialkowitsch

Historische Fotografien

Truppenspalier, Parade in Berlin. Foto: © Kulturhistorisches Museum Rostock

Mit Hilfe von noch nie veröffentlichten Fotografien erzählt der Dokumentarfilm „Im Krieg“ vom Leben und Sterben im Ersten Weltkrieg. Rund 25.000 Bilder wurden in deutschen, französischen, englischen und amerikanischen Museen und Archiven entdeckt. Als ein wahrer Schatz erwiesen sich die historischen Aufnahmen aus der Sammlung des Berliner Fotografen August Fuhrmann, die kurz nach ihrer Entstehung von Hand koloriert wurden.

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Ausstellung in Dresden: Die im Licht steh’n.

Fotografische Porträts Dresdner Bürger des 19. Jahrhunderts

Das Stadtmuseum Dresden zeigt noch bis zum 12. Mai 2019 eine beeindruckende Sammlung von Porträtfotografien bedeutender Persönlichkeiten aus dem Dresden des 19. Jahrhunderts. Das ist nicht nur Fotografiegeschichte, sondern auch eine großartiger Dokumentation der Kultur- und Stadtgeschichte. Nicht nur für Dresdner interessant!

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TVTipp: alpha-retro: Lebemänner

16.02.2019 / 20:15 / 40 min / ARD-Alpha
Die Playboys kommen erst um Acht (1962)
Reportage, Deutschland, 1962

16.02.2019 / 20:55 / 60 min / ARD-Alpha
Die geschlossene Gesellschaft von Kampen/Sylt (1972)
Reportage, Deutschland, 1972, Norddeutscher Rundfunk

beide aus der Reihe "alpha-retro: Lebemänner"

Die Schönen und die Reichen

alpha-retro: Lebemänner. Die Playboys kommen erst um Acht. Foto: © BR

ARD-Alpha zeigt in der Reihe alpha-retro: Lebemänner direkt nacheinander zwei Dokumentarfilme, die viel Fotografiegeschichte enthalten. In beiden geht es (auch) um Gunter Sachs, der nicht nur häufiges Motiv der Fotoreporter, sondern auch selbst professioneller Fotograf und Dokumentarfilmer war.

„Es handelt sich um eine modische Legende, ein entfesseltes Märchendorf am blauen Meer, wo reich gewordene Aschenbrödel und Ex-Königskinder sich auf den Spuren Casanovas tummeln.“ So beginnt der Film Die Playboys kommen erst um Acht von Corinne Pulver, den sie 1962 für den Bayerischen Rundfunk drehte. Gezeigt werden zu diesen ersten Sätzen junge Männer und Frauen in teuren Sportwägen und Cabrios, die langsam eine Strandpromenade entlang flanieren. Das Märchendorf ist, wie könnte es anders sein, das kleine Fischerdorf Saint-Tropez, zu jener Zeit der Nabel der reichen und schönen Welt in Europa.

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