TVTipp: Gerda Taro und Robert Capa

18.04.2019 / 02:30 / 26 min / ARTE
Liebe am Werk: Gerda Taro & Robert Capa
Dokumentationsreihe, Frankreich, 2018, ARTE F
Regie: Delphine Deloget

Legendäre Künstlerpaare vor dem Hintergrund ihrer Zeit

Die glühenden Antifaschisten Gerda Taro und Robert Capa begegnen sich in Paris und verlieben sich ineinander. Beide sind überzeugt, dass eine Fotografie eine Waffe sein und den Lauf der Geschichte verändern kann. Foto: © Fred Stein Archives /Getty Images

Er war der Begründer des Fotojournalismus: Robert Capa. Für ein gutes Bild war der Kriegsfotograf bereit, jedes Risiko einzugehen und sich mitten ins Kampfgeschehen zu begeben. Die junge, talentierte und ehrgeizige Fotografin Gerda Taro war eine der ersten weiblichen Fotoreporterinnen. Als Jüdin polnischer Abstammung opponiert sie 1933 gegen Hitlers Machtübernahme.

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Fotografinnen an der Front. Von Lee Miller bis Anja Niedringhaus

Hommage an acht großartige Fotojournalistinnen

Anja Niedringhaus: Amerikanische Marineinfanteristen führen eine Razzia im Haus eines irakischen Abgeordneten im Stadtteil Abu Ghraib durch. Bagdad, Irak, November 2004. Pigmentdruck auf Barytpapier 29,7 x 42 cm. Kunstpalast © picture alliance / AP Images

Das Museum Kunstpalast in Düsseldorf widmet sich mit der Ausstellung Fotografinnen an der Front noch bis zum 10. Juni 2019 dem bislang wenig beachteten Beitrag von Frauen zur Kriegsfotografie.

Gezeigt werden circa 140 Fotografien von Carolyn Cole (*1961), Françoise Demulder (1947–2008), Catherine Leroy (1944–2006), Susan Meiselas (*1948), Lee Miller (1907–1977), Anja Niedringhaus (1965–2014), Christine Spengler (*1945) und Gerda Taro (1910–1937).

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