#womenphotographer Vol. I

Werke herausragender Fotografinnen des 20. Jahrhunderts

Bild: © Ruth Orkin Photo Archive

Frauen eroberten sich im 19. Jahrhundert das neue Medium Fotografie. Als Pionierinnen trugen sie Wesentliches zu seiner Entwicklung und zur Herausbildung neuer fotografischer Sehweisen bei. Die Zyanotypie-Fotogramme von Anna Atkins zählen zu den ersten Fotografien, die als wissenschaftliche Illustrationen veröffentlicht wurden.

f³ – freiraum für fotografie in Berlin zeigt noch bis zum 10. Februar 2019 eine wunderbare Fotoausstellung mit Bildern von Berenice Abbott, Diane Arbus, Elinor Carucci, Nan Goldin, Germaine Krull, Dorothea Lange, Vivian Maier, Inge Morath, Ruth Orkin, Dayanita Singh, u.a.

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Germaine Krull. Métal

Der Tanz der nackten Metalle

Die Pinakothek der Moderne in München zeigt noch bis zum 10. Juni 2018 die beeindruckende Serie Métal von Germaine Krull (Wilda 1897 – 1985 Wetzlar). Ihre Bedeutung als Künstlerin der Avantgarde verdankt die Fotografin diesem wegweisenden Mappenwerk, das 1928 in Paris bei A. Calavas, Librairie des Arts Décoratifs in kleiner Auflage erschien.

In 64 Lichtdrucktafeln setzt sie darin eiserne Konstruktionen wie Kräne, Brücken, Maschinen und den Eiffelturm mittels ungewöhnlicher Perspektiven und Bildausschnitte in Szene. Die Abfolge im Portfolio lässt aus den Einzelbildern einen geradezu filmisch-bewegten „Tanz der nackten Metalle“ werden und zeigt die gigantischen Metallkonstruktionen als dynamische Monumente einer modernen Zeit.

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Germaine Krull – Fotografien

Anja HoenenGermaine Krull hat beeindruckende Fotografien gemacht. Zumeist tauchen sie in Bildbänden neben denen von Man Ray und André Kertész auf. Der Martin-Gropius-Bau in Berlin widmet der großen Fotografin nun zum ersten Mal in Deutschland eine Retrospektive. Unbedingt sehenswert!

Germaine Krull – Fotografien

Germaine Krull (1897-1985) zählt zu den bedeutenden Fotografinnen im Paris der 1920er und -30er Jahre. Sie hat mit ihren experimentellen Aufnahmen und ihren Fotoreportagen für Magazine wie VU, Variété und Jazz die Geschichte der Fotografie geprägt. Sie zählt zu den Protagonisten der modernen Fotografie. Dennoch ist ihr Werk kaum erforscht und in nur wenigen Ausstellungen bisher präsentiert.

Erstmals in Deutschland stellt der Martin-Gropius-Bau in Zusammenarbeit mit dem Jeu de Paume Paris die Schwerpunkte ihrer Arbeit und ihre ästhetischen Neuerungen ins Zentrum einer Retrospektive. Mit rund 130 Originalabzügen sowie Auszügen aus Fotoillustrierten zeigt die Schau die außergewöhnliche Fülle und Innovationskraft ihres Werks. Mehr lesen