Zum 100. Geburtstag des Kölner Fotografen Heinz Held

Nachlass wird im Museum Ludwig digitalisiert

Heinz Held: Selbstbildnis, Düsseldorf, 1957 © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Am 3. Mai 2018 wäre Heinz Held (1918–1990) 100 Jahre alt geworden. Ein guter Anlass, um an den Kölner Fotografen, Weltreisenden, Schreibenden, zu erinnern.

Zum runden Geburtstag zeigt das Museum Ludwig in Köln 12 Selbstbildnisse des Fotografen, darunter seine mit dem Fischaugenobjektiv aufgenommenen Kölner Straßenszenen. Das Fischaugen-objektiv lässt runde Bilder entstehen. In ihnen ist auch der Schatten des Fotografen erkennbar. Der vorbeifließende Verkehr und die vorbeiziehenden Fußgänger verraten, dass Held unbeweglich ein wenig verweilt haben muss, um die Serie aufzunehmen.

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Henri Cartier-Bresson und Heinz Held. Menschen mit Bildern

Ein fester Ort für die fotografische Sammlung

 

Das Museum Ludwig verwahrt eine hochkarätige Sammlung an Fotografien von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart; sie umfasst etwa 70.000 Werke. In einem eigens eingerichteten Fotoraum innerhalb der ständigen Sammlung wird das Museum Ludwig ab dem 24. März 2017 die Sammlung Fotografie in Ausschnitten und fortlaufend sichtbar machen. Damit ist ein fester Ort im Museum Ludwig geschaffen, der dauerhaft der Fotografie gewidmet ist.

Henri Cartier-Bresson und Heinz Held. Menschen mit Bildern lautet der Titel der ersten Präsentation, die bis zum 20. August 2017 zu sehen sein wird. Der französische Fotograf Henri Cartier-Bresson (1908–2004) und der Kölner Fotograf Heinz Held (1918–1990) sind sich mehrfach begegnet: 1956, als Cartier-Bresson nach Köln reiste, wo seine Bilder auf der Messe photokina gezeigt wurden, arbeitete Heinz Held nicht nur mit an der Ausstellung, sondern fotografierte sie auch.

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