Berthold Socha. Fabrik. Denkmal. Forum

40 Jahre LWL-Industriemuseum

Die Fördermaschine der Zeche Hannover von 1893 – aufgenommen im April 1985 im Zustand der Übernahme in das Industriemuseum. Foto: © Berthold Socha

1979, als der Strukturwandel in vollem Gange war und viele Fabriken und Zechen zwischen Rhein und Weser stillgelegt wurden, beschloss der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die Gründung eines dezentralen Industriemuseums. Heute ist das LWL-Industriemuseum mit seinen acht Orten in Westfalen-Lippe wichtiger Bestandteil im kulturellen Leben der Region. Mit der Wanderausstellung Fabrik. Denkmal. Forum. 40 Jahre LWL-Industriemuseum fotografiert von Berthold Socha gibt das Landesmuseum in diesem Jahr Einblicke in die Entwicklung der ehemaligen Zechen und Fabriken zu lebendigen Orten der Industriekultur.

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Günter Krawutschke. Gesichter der Arbeit

Fotografien aus Ostberliner Industriebetrieben von 1971-1986

VEB Berliner Metallhütten- und Halbzeugwerke (BMHW), 1983. Günter Krawutschke schreibt später zu dieser Szene im BMHW: „Das ist eine von den Stellen, wo es besonders hart zur Sache ging. Metall wurde gebogen, gepresst, gewalzt und gezogen, und die Maschinen waren nicht gerade das, was man heute kennt. Man sieht die Schwere der Arbeit, und wie sie da wirklich knechten mussten. Der Mann ist total erschöpft, und mit dem Arbeitsschutz war es auch nicht weit her. Wenn ich aus so einem Werk nach Hause kam, war ich immer total geläutert.“ © SDTB, Historisches Archiv / Foto: Günter Krawutschke

Bis zum Fall der Mauer 1989 gehörten Fabriken wie das Kabelwerk Oberspree (KWO) oder der VEB Elektrokohle (EKL) in Berlin-Lichtenberg zu den bedeutenden Industriebetrieben im Ostteil der  geteilten Stadt.

Ungeschönte und teils intime Einblicke in diese längst verschwundene Arbeitswelt vermittelt die Fotoausstellung Gesichter der Arbeit, die das Deutsche Technikmuseum in Berlin noch bis zum 8. März 2020 präsentiert.

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wachgeküsst: Industriekultur als Lost Place

Industriekultur erzählen, bauen und leben

Die Arbeitskultur der Vergangenheit mit den Schuhfabriken, den Spinnereien und den Maschinen- und Papierfabriken prägte das Leben der Menschen in Rheinland-Pfalz und schenkte Identität. Bestes Beispiel ist Pirmasens, das mit 98 Fabriken wichtigstes Schuhzentrum Deutschlands um 1892 war. Aber mit dem Strukturwandel begann das Sterben spezifischer Industriezweige. Die teilweise denkmalgeschützten Paläste der Industrie standen leer und waren dem Verfall preisgegeben.

Die Ausstellung wachgeküsst des Kunstvereins Villa Streccius in Landau zeigt bis zum 7. Oktober 2018 in Fotografien, Monotypien und Skulpturen die Vergänglichkeit der Industriebauten.

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Fotoworkshop zur Industrie- und Maschinenfotografie

Am 24. März 2018 im Museum Großauheim

Die Maschinen im Museum Großauheim liefern einzigartige und ungewöhnliche Fotomotive. Foto: Detlef Sundermann, Städtische Museen Hanau

Einen Fotoworkshop für Erwachsene zur Industrie- und Maschinenfotografie bieten die Städtischen Museen Hanau im alten E-Werk des Museums Großauheim am Samstag, den 24. März 2018 an. Der Kurs beginnt um 11 Uhr und dauert drei Stunden.

Fotobegeisterte haben an diesem Tag die Möglichkeit, sich von den Maschinen und der einzigartigen Atmosphäre inspirieren zu lassen.

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Industrie als Motiv

Blick in die Sammlung der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur

Flankierend zur Ausstellung E. O. Hoppé – Unveiling a Secret präsentiert „Blick in die Sammlung: Industrie als Motiv“ Positionen von in der hauseigenen Sammlung vertretenen Lichtbildnern zum Themenfeld der Industrie und Technik ab Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1990er-Jahre.

Vom 6. April bis zum 30. Juli 2017 zeigt die Ausstellung in Köln Photographien von Erich Angenendt, Anonyme, Joachim Brohm, Bernd und Hilla Becher, Claudia Fährenkemper, Ruth Hallensleben, Heinrich Heidersberger, Horst Lang, Werner Mantz, Albert Renger-Patzsch, August Sander, Alfred Tritschler, Peter Weller, Paul Wolff und Piet Zwart.

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