Kirsten Becken. Seeing Her Ghosts

Über die Wahrnehmung psychischer Probleme

Marine Fisch/Kirsten Becken, Angela, 2017, Collage with embroidery / Mixed Media, 15 x 19 cm

Die Wahrnehmung von Menschen mit einer psychischen Erkrankung ist uns oft fremd und erscheint daher oftmals beängstigend.

Das respektvolle Einlassen auf die Bilderwelt unseres Gegenübers eröffnet jedoch auch neue Sichtweisen und kann nicht nur zu mehr Verständnis führen, sondern eine Bereicherung für uns selbst sein.

Die Berliner Galerie pavlov’s dog zeigt in diesem Zusammenhang noch bis zum 8. September 2017 eine Ausstellung von Kirsten Becken.

Mit ihrer Ausstellung Seeing Her Ghosts verarbeitet die Künstlerin die seelische Erkrankung ihrer Mutter Angela Becken.

Sie stellt Arbeiten verschiedener, internationaler Künstler zusammen, um einer neuen Wahrnehmung von psychischen Problemen eine Plattform zu bieten.

Kunst spielt für Becken hier eine entscheidende Rolle.

Neben ihren eigenen fotografischen Arbeiten, die die Aquarelle ihrer Mutter spiegeln, zeigt sie humorvolle und gesellschaftskritische Werke von David Shrigley und tiefdunkle und abgründige Fotografien von Roger Ballen.

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