Miron Zownir: BERLIN NOIR

Bilder einer Stadt zwischen 1978 und 2016

Bis zum 27. Mai 2017 zeigt die Kölner Hardhitta Gallery eine neue Einzelausstellung des deutschen Künstlers Miron Zownir, einem der radikalsten Fotografen der Gegenwart.

In seinem neuen Buch BERLIN NOIR, aus dem die gleichnamige Ausstellung kuratiert wird, dokumentiert Zownir anhand von Stadtlandschaften und Porträts die zeitlose Großstadtmelancholie und das wilde Leben Berlins in all seinen Facetten. Gleichzeitig bilden Show & Publikation eine Retrospektive aus Zownirs Fotografien, die zwischen 1978 und 2016 entstanden.

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Ken Schles / Jeffrey Silverthorne / Miron Zownir

Die Kraft des radikalen Blicks

Die aktuelle Ausstellung in den Deichtorhallen in Hamburg ist ganz sicher nichts für Zartbesaitete. Alle drei ausgestellten Fotografen sind bekannt für ihren ungeschönten und direkten Blick. Sie machen keinen Halt vor Tabus oder Dingen, „die wir lieber nicht sehen wollen“. Das ist gut so, denn es zeigt uns Teile unserer Realität, die zu unserer Gesellschaft und unserem Leben dazugehören, die wir aber doch gerne ausblenden. Insofern ergeht eine Warnung: Wer in einer Fotoausstellung nur „schöne“ Bilder betrachten will, der sollte diese nicht besuchen. Für alle anderen ist die Präsentation unserer Meinung nach eine Bereicherung, sowohl von der fotografischen Güte her als auch im Hinblick auf die Dokumentation des Großstadtlebens mit all seinen verschiedenen Facetten.

Die Großstadt als Thema mit ihren Subkulturen, Verheißungen und Gefahren eint die drei fotografischen Positionen von Ken Schles, Jeffrey Silverthorne und Miron Zownir, die im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg noch bis zum 7. August 2016 vorgestellt werden.

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