Welt im Umbruch. Kunst der 20er Jahre

Neue Sachlicheit und Neues Sehen

Bis zum 19. Mai 2019 widmet sich das Bucerius Kunst Forum in Hamburg mit Welt im Umbruch. Kunst der 20er Jahre der kurzen Epoche zwischen den Weltkriegen. Die Ausstellung beleuchtet diese Zeit der Extreme anhand von rund 40 Gemälden der Neuen Sachlichkeit und über 115 Fotografien des Neuen Sehens, die hier erstmals in direkte Beziehung zueinander gesetzt werden. In der Gegenüberstellung spürt die Ausstellung den Wechselbeziehungen zwischen den Medien nach und rückt zugleich einen Stil in den Mittelpunkt, der mit seiner sachlichen und wirklichkeitsnahen Wiedergabe zur führenden Kunstrichtung der Weimarer Republik wurde.

Gezeigt werden Werke von Künstlern wie Otto Dix, Hannah Höch, László Moholy-Nagy, Albert Renger-Patzsch, Christian Schad oder August Sander. Die Ausstellung findet im Rahmen des Jubiläumsjahres 100 jahre bauhaus statt.

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Albert Renger-Patzsch. Die Ruhrgebietsfotografien

Sonderausstellung auf der 12-Meter-Ebene des Ruhr Museums

Die Sonderausstellung des Ruhr Museums in Essen zeigt noch bis zum 3. Februar 2019 Klassiker und bisher unveröffentlichte Aufnahmen eines der wichtigsten Fotografen der Neuen Sachlichkeit, der für die Fotografie des Ruhrgebiets stilbildend geworden ist: Albert Renger-Patzsch. Mit etwa 100 Fotografien wird sein größtes freies Projekt, die Ruhrgebietslandschaften, aus den Jahren 1927 bis 1935 vorgestellt.

Die Aufnahmen stehen für die Entdeckung der Industrielandschaft als künstlerisches Bildmotiv und stammen aus dem Albert Renger-Patzsch Archiv der Stiftung Ann und Jürgen Wilde, Pinakothek der Moderne, München. Ergänzt werden sie durch 200 überwiegend unbekannte Auftragsfotografien aus den 1920er bis 1960er Jahren.

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Alfred Ehrhardt – Das Watt

Struktur, Form und Inhalt machen ein  Bild aus, sagt man. Besonderen Wert legte man darauf zur Zeit der „Neuen Sachlichkeit“ . Die Fotografien von Alfred Ehrhardt, jetzt zu sehen im Landesmuseum Oldenburg, sind die beeindruckenden Ergebnisse dieser Haltung.

Alfred Ehrhardt – Das Watt

Mit rund 80 Aufnahmen des Fotografen Alfred Ehrhardt (1901–1984) aus seiner Serie „Das Watt“ zeigt das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg noch bis  zum 17. Mai 2015  einen der konsequentesten fotografischen Zyklen der Neuen Sachlichkeit im Oldenburger Schloss.

In seinen Watt-Fotografien setzt Ehrhardt abstrakt wirkende Landschaftsaufnahmen kompositorisch in Szene. Er betont die Oberflächenbeschaffenheit der Natur mit scharfem Licht, hebt Bewegung und Rhythmus der Materialstruktur hervor und macht die faszinierende Spannung zwischen geometrischer Ordnung und dynamischer Linienführung zu seinem Motiv. Read more