Künstler Komplex. Fotografische Porträts von Baselitz bis Warhol

Aus der Sammlung Angelika Platen

Brassaï (Gyula Halász). Henri Matisse, 1934 © bpk / RMN – Grand Palais / Brassaï

Anhand von rund 180 Arbeiten der Jahre 1917 bis 2000 zeigt die Ausstellung im Museum für Fotografie Berlin nicht nur die Vielfalt fotografischer Porträts, sie lässt auch die Kunst- und Künstlergeschichte des letzten Jahrhunderts Revue passieren.

Berühmte aber auch wenig bekannte Fotografinnen und Fotografen, darunter Berenice Abbott, Brassaï, Henri Cartier-Bresson, Helga Fietz oder Jérôme Schlomoff sind mit ikonischen Porträts von Pablo Picasso und Salvador Dalí über Frida Kahlo und Andy Warhol bis hin zu Jeff Koons und Marina Abramović vertreten. Die Werke stammen aus der Sammlung Angelika Platen.

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Fabio Borquez. Dramaqueen und Musenkuss

Facetten einer Muse

„Die Musen sind Teil meiner künstlerischen Arbeit.“ So beschreibt Fotograf Fabio Borquez seinen Schaffensprozess. Sie beeinflussen, verführen, fesseln und füttern den Künstler. Die Drama Queen erschien in den Fotos von Fabio Borquez und blieb.

Der in Buenos Aires geborene und in Mönchengladbach lebende Künstler eröffnet am Freitag, 29. Juni, um 19 Uhr seine Ausstellung Drama Q – Facetten einer Muse im Projektraum EA71.  Die Einführung spricht Kunsthistoriker Dr. Bernhard Jansen.

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Robert Lebeck. vis-à-vis

Unübertroffene Reportagen und Portraits

Die Photobastei in Zürich zeigt noch bis zum 15. Juli 2018 das Werk von Robert Lebeck (1929 – 2014) in einer großen Retrospektive. Lebeck hat wie kein anderer den Fotojournalismus in Deutschland geprägt.

Lange Jahre arbeitete für den Stern und zeichnete sich verantwortlich für viele Frontcover. Sein sicheres Gespür für aktuelle Themen und die Begabung, sie mit wenigen Bildern zu erfassen, haben ihn zu einem Star der Reportagefotografie gemacht. Viele seiner Fotografien stellen mittlerweile Ikonen dar und fehlen in keiner Übersicht über den Fotojournalismus.

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Fred Stein. Modern Times

Dresden – Paris – New York

Mit Fred Stein. Modern Times präsentiert das Kupferstich-Kabinett im Residenzschloss Dresden einen aus Dresden stammenden Fotografen (1909–1967), dessen Leben und Werk wesentlich von Flucht und Exil geprägt waren. Als Jude und überzeugter Sozialist musste er Deutschland nach der Machtergreifung Hitlers 1933 verlassen. Zunächst in Paris (1933–1940) und dann in New York (1941–1967) eignete er sich seine neue und teils fremde soziale Umwelt mit der Bildsprache modernistischer Fotografie an, um seine Weltsicht über verschiedene Printmedien auch einem breiteren Publikum zu vermitteln. Noch bis zum 25. Juni 2018 gibt die Fotoausstellung mit einer Auswahl von rund 30 Originalabzügen einen Einblick in Fred Steins bedeutendes Werk der Straßen- und Porträtfotografie.

Neben der kleinen Präsentation des Kupferstich-Kabinetts widmet das Stadtmuseum Dresden Fred Stein bis zum 7. Oktober 2018 die umfassende biografische Retrospektive Fred Stein. Dresden – Paris – New York, in der vor allem Modern Prints gezeigt werden. Am besten gleich beide Ausstellungen gemeinsam ansehen!

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Francesco Neri wird mit dem August-Sander-Preis 2018 ausgezeichnet

Der erste Preisträger steht fest

Francesco Neri, April 2017, © Guido Guidi

Der italienische Künstler Francesco Neri ist der Gewinner des August-Sander-Preises, der in 2018 zum ersten Mal von Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur ausgelobt wurde. Gestiftet wurde der Preis von Ulla Bartenbach und Prof. Dr. Kurt Bartenbach.

Die Namensgebung des Preises, der fortan alle zwei Jahre vergeben wird, geht – für viele bekannt – auf den bedeutenden Photographen August Sander (1876–1964) zurück.

Das August Sander Archiv, und damit der Nachlass des Fotografen, wird seit 1992 in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur betreut.

Mit der Auslobung verbindet sich die Idee, junge zeitgenössische künstlerische Ansätze im Sinne der sachlich-konzeptuellen Fotografie zu fördern, mit dem besonderen Schwerpunkt auf dem menschlichen Portrait.

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