Günter Krawutschke. Gesichter der Arbeit

Fotografien aus Ostberliner Industriebetrieben von 1971-1986

VEB Berliner Metallhütten- und Halbzeugwerke (BMHW), 1983. Günter Krawutschke schreibt später zu dieser Szene im BMHW: „Das ist eine von den Stellen, wo es besonders hart zur Sache ging. Metall wurde gebogen, gepresst, gewalzt und gezogen, und die Maschinen waren nicht gerade das, was man heute kennt. Man sieht die Schwere der Arbeit, und wie sie da wirklich knechten mussten. Der Mann ist total erschöpft, und mit dem Arbeitsschutz war es auch nicht weit her. Wenn ich aus so einem Werk nach Hause kam, war ich immer total geläutert.“ © SDTB, Historisches Archiv / Foto: Günter Krawutschke

Bis zum Fall der Mauer 1989 gehörten Fabriken wie das Kabelwerk Oberspree (KWO) oder der VEB Elektrokohle (EKL) in Berlin-Lichtenberg zu den bedeutenden Industriebetrieben im Ostteil der  geteilten Stadt.

Ungeschönte und teils intime Einblicke in diese längst verschwundene Arbeitswelt vermittelt die Fotoausstellung Gesichter der Arbeit, die das Deutsche Technikmuseum in Berlin noch bis zum 8. März 2020 präsentiert.

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Greg Gorman. The Outsiders

Best of and beyond

Greg Gorman. Adam Karolyi. Tarragona, Spain, 2015 © Greg Gorman, courtesy IMMAGIS Galerie

Die Münchner Galerie IMMAGIS präsentiert noch bis zum 11. Mai 2019 die Fotoausstellung The Outsiders des amerikanischen Starfotografen Greg Gorman.

Mit Best of and beyond zeigt Gorman einen faszinierenden Querschnitt seiner Bildikonen, die international renommierte Musiker, bildende Künstler und Schauspieler abbilden.

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Ausstellung in Dresden: Die im Licht steh’n.

Fotografische Porträts Dresdner Bürger des 19. Jahrhunderts

Kulissenalbum mit Porträtfotografien von Berühmtheiten des 19. Jahrhunderts. Cartes de visite, 1860–1870. Übernahme aus Privatbesitz, Radebeul, 1980. Stadtmuseum Dresden. Foto: Stadtmuseum Dresden, Franz Zadniček

Das Stadtmuseum Dresden zeigt noch bis zum 12. Mai 2019 eine beeindruckende Sammlung von Porträtfotografien bedeutender Persönlichkeiten aus dem Dresden des 19. Jahrhunderts. Das ist nicht nur Fotografiegeschichte, sondern auch eine großartiger Dokumentation der Kultur- und Stadtgeschichte. Nicht nur für Dresdner interessant!

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Fotografien von Neurofibromatose-Betroffenen

Neurofibromatose – Na, und?

Foto: © Susanne Küch / Hans-Werner Leidemann

Die Camera Obscura in Mülheim an der Ruhr präsentiert noch bis zum 31. März 2019 großformatige Bilder des Duisburger Fotografen Hans-Werner Leidemann und der Malerin Susanne Küch.

Leidemann porträtierte in seinem Atelier Menschen, bei denen Neurofibromatose, kurz NF genannt, diagnostiziert wurde.

Hierzu durften sich acht Betroffene wünschen, wie sie dargestellt werden wollen – in persönlichen Traumrollen, der Fantasie freien Raum lassend.

Susanne Küch malte zu den freigestellten und auf Leinwand gedruckten Aufnahmen fotorealistische Kulissen.

Hans-Werner Leidemann zur Projektidee: „Ich stellte mir Menschen vor, die irgendwo auf ihrem Weg durchs Leben von jetzt auf gleich durch die Krankheit ausgebremst wurden“. Ihre Träume galt es zu visualisieren.

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Fotoreportagen von Stefan Moses

Das exotische Land

Stefan Moses, Festspielbesucherinnen in Bayreuth, 1961 © Elsa Bechteler-Moses

Vom 1. Februar bis 12. Mai 2019 widmet das Deutsche Historische Museum in Berlin dem Fotografen Stefan Moses eine beeindruckende Ausstellung. Anhand von 250 Fotografien sowie Zeitschriften und Büchern zeichnet die Ausstellung Moses‘ Weg vom umtriebigen Fotoreporter zu einem der wichtigsten Porträtfotografen und Chronisten der Bundesrepublik nach.

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