Anja Niedringhaus. Bilderkriegerin

Zum 5. Todestag der Kriegsfotografin

Anja Niedringhaus bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen. Foto: © Jerry Lampen

Nahezu ein Vierteljahrhundert berichtet Anja Niedringhaus (1965–2014) von Kriegsschauplätzen in aller Welt wie vom Balkan, aus dem Irak und immer wieder Afghanistan. Als die Fotografin dort während eines Reportage-Einsatzes am 4. April 2014 im Alter von 48 Jahren von einem Attentäter erschossen wird, hinterlässt sie ein beeindruckendes Oeuvre.

Anlässlich ihres 5. Todestages ehrt das Käthe Kollwitz Museum Köln die Fotografin und Pulitzer-Preisträgerin noch bis zum 30. Juni 2019 mit einer groß angelegten Einzelausstellung.

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ZDF plant Doku-Drama über Anja Niedringhaus

Leben der Fotojournalistin wird verfilmt

Logo: © ZDF/Corporate Design

Anja Niedringhaus war eine international hoch anerkannte und erfolgreiche deutsche Fotojournalistin. Vor fünf Jahren starb sie durch einen Anschlag in Afghanistan. Ihrem außergewöhnlichen Leben und Schaffen wird das ZDF in Koproduktion mit Ziegler Film Berlin ein Doku-Drama widmen.

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Gaston Paris. Die unersättliche Kamera

Über den Fotografen des Spektakels

Kiki de Montparnasse (1901-1953) war eine feste Größe der Pariser Bohème, Sängerin, Schauspielerin und Modell berühmter Maler. © Gaston Paris / Roger-Viollet

Gemeinsam heben die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim (rem) und das weltberühmte Centre Pompidou vom 23. März bis 30. Juni 2019 einen Schatz der Fotografiegeschichte. Mit Die unersättliche Kamera widmet sich erstmals eine Ausstellung dem facettenreichen Werk des Fotografen Gaston Paris (1905-1964).

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Günter Krawutschke. Gesichter der Arbeit

Fotografien aus Ostberliner Industriebetrieben von 1971-1986

VEB Berliner Metallhütten- und Halbzeugwerke (BMHW), 1983. Günter Krawutschke schreibt später zu dieser Szene im BMHW: „Das ist eine von den Stellen, wo es besonders hart zur Sache ging. Metall wurde gebogen, gepresst, gewalzt und gezogen, und die Maschinen waren nicht gerade das, was man heute kennt. Man sieht die Schwere der Arbeit, und wie sie da wirklich knechten mussten. Der Mann ist total erschöpft, und mit dem Arbeitsschutz war es auch nicht weit her. Wenn ich aus so einem Werk nach Hause kam, war ich immer total geläutert.“ © SDTB, Historisches Archiv / Foto: Günter Krawutschke

Bis zum Fall der Mauer 1989 gehörten Fabriken wie das Kabelwerk Oberspree (KWO) oder der VEB Elektrokohle (EKL) in Berlin-Lichtenberg zu den bedeutenden Industriebetrieben im Ostteil der  geteilten Stadt.

Ungeschönte und teils intime Einblicke in diese längst verschwundene Arbeitswelt vermittelt die Fotoausstellung Gesichter der Arbeit, die das Deutsche Technikmuseum in Berlin noch bis zum 8. März 2020 präsentiert.

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Fotografinnen an der Front. Von Lee Miller bis Anja Niedringhaus

Hommage an acht großartige Fotojournalistinnen

Das Museum Kunstpalast in Düsseldorf widmet sich mit der Ausstellung Fotografinnen an der Front noch bis zum 10. Juni 2019 dem bislang wenig beachteten Beitrag von Frauen zur Kriegsfotografie.

Gezeigt werden circa 140 Fotografien von Carolyn Cole (*1961), Françoise Demulder (1947–2008), Catherine Leroy (1944–2006), Susan Meiselas (*1948), Lee Miller (1907–1977), Anja Niedringhaus (1965–2014), Christine Spengler (*1945) und Gerda Taro (1910–1937).

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