Sebastian Schneider: Journalistenpreis Humanitäre Hilfe

Aktion Deutschland Hilft kürt Reportage über Geflüchtete in Griechenland

Bei der Preisverleihung des Journalistenpreises Humanitäre Hilfe zeichnete Aktion Deutschland Hilft Sebastian Schneider für humanitären Journalismus aus (v.l.): Manuela Roßbach (Geschäftsführender Vorstand Aktion Deutschland Hilft), Sebastian Schneider (Preisträger Journalistenpreis Humanitäre Hilfe 2018) und Dr. Bärbel Kofler (Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe). Foto: Aktion Deutschland Hilft/ Birte Zellentin

Bei der Vergabe des Journalistenpreises Humanitäre Hilfe zeichnete Aktion Deutschland Hilft den Journalisten Sebastian Schneider für humanitären Journalismus aus: Die Jury bewertete seine Arbeit über Geflüchtete in Griechenland als beste digitale Story zu humanitärer Hilfe. Mit dem Preis werden bereits zum zweiten Mal Journalistinnen und Journalisten geehrt, die neue Wege der Berichterstattung über humanitäre Hilfe in internationalen Krisen finden.

„Sebastian Schneider bewegt sich nah am Geschehen, schreibt professionell und offen“, begründet Juror Jörg Sadrozinski in seiner Laudatio die Juryentscheidung. „Ihm gelingt es mit seiner Reportage, dem Leser das Thema humanitäre Hilfe nahe zu bringen und zu demonstrieren, was diese in Griechenland und anderswo auch mit uns zu tun hat“, sagt Sadrozinski weiter.

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Helmut Schmidt. Hanseat – Staatsmann – Weltbürger

Fotoausstellung zum 100. Geburtstag

Wahlabend. Schmidt, Wehner und Brandt verfolgen die Auszählung am Fernseher. Bonn, 19. 11.1972 ©J.H. Darchinger Fotoarchiv, Friedrich-Ebert-Stiftung

Helmut Schmidt wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Nicht zuletzt durch seine Zeit als Bundeskanzler (1974 bis 1982) hat er die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland nachhaltig geprägt.

In Erinnerung an den Staatsmann und Weltbürger Helmut Schmidt zeigt der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. in Berlin noch bis zum 6. Januar 2019 eine Fotodokumentation zu seinem Leben.

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TV-Tipp: ttt über Véronique de Viguerie

11.11.2018 / 23:05 / 45 min / ARD
Kriegsfotografin aus Überzeugung – Véronique de Viguerie
in: ttt - titel thesen temperamente 
Moderation: Max Moor

Kriegsfotografin aus Überzeugung

TV-Tipp: ttt über Véronique de Viguerie
By (CC) Olivier EZRATTY / , CC BY 2.0, Link

ttt – titel thesen temperamente ist ohnehin immer eine empfehlenswerte Sendung.

Diesmal jedoch ganz besonders, denn es geht auch um Fotografie: ttt trifft die Fotografin Véronique de Viguerie.

Somalia, Afghanistan, Jemen.

Seit Jahren arbeitet sie in den Kriegs- und Krisengebieten dieser Welt und ist eine der wenigen Frauen in einer Männerdomäne: Véronique de Viguerie.

ttt hat mit der Fotografin über die Menschen gesprochen, die in Krisengebieten jeden Tag ums Überleben kämpfen, und darüber, warum sie selbst immer wieder an diese Orte zurückkehrt.
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Berlin in der Revolution 1918/19

Fotografie, Film, Unterhaltungskultur

Willy Römer. Demonstration der Soldaten für die sofortige Demobilisierung: Karl Liebknecht spricht vor dem Ministerium des Innern, 4.1.1919 © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek – Photothek Willy Römer / Willy Römer

Die Ausstellung im Museum für Fotografie in Berlin zeigt noch bis zum 3. März 2019 gleichermaßen eine fotografische Bildgeschichte der Revolution 1918/19 in Berlin wie ein Panorama der Unterhaltungskultur dieser unruhigen Monate. Präsentiert werden über 300 Fotografien, Postkarten, Plakate, Notentitelblätter, Zeitungen und Illustrierte, Filmausschnitten, Wochenschauen und Audiostationen.

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Walter Bosshard, Robert Capa. Wettlauf um China

Ein Jahrzehnt Reportagefotografie in China

Walter Bosshard: Chinesische Fliegertruppe, Doppelbelichtung, um 1930 © Fotostiftung Schweiz / Archiv für Zeitgeschichte

Walter Bosshard (1892–1975) ist der erste Schweizer Fotojournalist, der mit seinen Reportagen international berühmt wurde. Schon um 1930 erreichten seine Bildberichte ein Millionenpublikum. Ab 1931 konzentrierte sich Bosshard auf China: Fotografierend und schreibend verfolgte er den verheerenden Krieg mit Japan und den Machtkampf zwischen Nationalisten und Kommunisten, er widmete sich aber auch dem Alltag und dem Leben auf der Strasse.

Die Ausstellung der Fotostiftung Schweiz in Winterthur präsentiert noch bis zum 10. Februar 2019 neben Klassikern auch viele unbekannte Fotografien, die erst in jüngster Zeit zum Vorschein gekommen sind. Diese werden den China-Bildern des Starreporters Robert Capa gegenübergestellt. Capa arbeitete an denselben Orten wie sein Freund Walter Bosshard und wetteiferte mit ihm um Auftritte in der Zeitschrift Life.

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