Rezension: Eib Eibelshäuser. Licht. Die große Fotoschule

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Durchhalten lohnt sich!

Die ersten knapp 100 Seiten sind schwierig. Das mag kein besonders schmeichelhafter Einstieg in eine Rezension sein, aber der Autor Eib Eibelshäuser beginnt mit einem kunstgeschichtlichen Exkurs, ergeht sich in schönen Betrachtungen über die Portraitmalerei der Renaissance, Lichtstimmungen im Kino der 20er Jahre und der Bildsprache irgendwelcher auflagenschwachen Zeitschriften aus den 70ern. Es fiel mir schwer mich durch diesen Teil zu arbeiten, und ich habe einen Moment lang gedacht, dass ich der falsche Rezensent für diesen Buch bin. Kunstgeschichte ist ein nutzloses „Studienfach“, um Töchter aus besserem Haus bis zur Hochzeit zu beschäftigen, ich bin Ingenieur, das Leben ist kurz. Die ersten zwei Kapitel sind wirklich nicht für mich geschrieben worden.

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2. Rezension: Streetfotografie made in Germany

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Animiert zum Selbermachen!

Die zehn Autoren sind so unterschiedlich wie die Streetfotografie selbst: einige sind Autodidakten, andere haben Fotografie erlernt oder studiert. Sie arbeiten als freie Fotografen, geben Workshops oder betätigen sich als Fotokünstler. Für einige ist Fotografie der Haupterwerb, manche sind beruflich eher in anderen Bereichen zuhause. Eins jedoch haben Kay von Aspern, Mario Cuic, Siegfried Hansen, Thorsten Köster, Marco Larousse, Christopher Reuter, Fabian Schreyer, Max Slobodda, Nicole Struppert und Martin U Waltz gemeinsam: ihre Leidenschaft für die Streetfotografie.

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Rezension: Scott Kelby. Lightroom Classic und CC für digitale Fotografie

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Für Einsteiger in Lightroom ein absolutes Muss

Scott Kelby ist als Autor diverser Bücher, die sich mit der Fotografie und der Bildbearbeitung befassen, den meisten Fotobegeisterten wohl bekannt. Seine Bücher sind meist in einem leicht lesbaren, zu weilen witzelnden und eher plaudernden Tonfall geschrieben. So auch in diesem Buch, das in fast 500 Seiten sich im Wesentlichen der Abo-Version von „Lightroom Classic CC“ und der mobilen Version „Lightroom CC“ widmet.

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Rezension: Streetfotografie made in Germany

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Du musst für tolle Streetfotos nicht nach New York fahren

10 Fotografen zeigen in 13 verschiedenen Kapiteln ihre besten Bilder, erläutern die Idee, die hinter dem jeweiligen Foto steckt und geben zahlreiche Tipps zur  Fototechnik, zum Umgang mit dem  Licht, zur Bildkomposition und zur Nachbearbeitung.

Ich will nicht jedes einzelne Kapitel aufzählen, aber nur um einen ersten Überblick zu bekommen, exemplarisch einige auflisten:

  • Der entscheidende Moment
  • Etwas zum Schmunzeln
  • Spiegelbilder
  • Geheimnisvolle Silhouetten
  • Flüchtige Bewegungen
  • Die Geometrie der Straße
  • und noch sieben weitere Kapitel

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Rezension: Kyra & Christian Sänger. Fotografieren für Einsteiger

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Punktlandung für die Zielgruppe der Einsteiger

Rund 200 Seiten in einem quasi quadratischen Format mit einem 50/50 Verhältnis von Text und Bildern – zum Preis von derzeit 16,90 Euro. Das ist ein ausgesprochen attraktives Angebot und wäre ein Volltreffer, wenn der Inhalt hält, was der Untertitel auf dem Einband verspricht: „Alles zu Technik und Praxis. Einfach richtig gut fotografieren!“

Zunächst mal gefällt mir die Aufmachung: außen Hardcover, innen angenehm griffiges, kaschiertes Papier – der Druck gibt die Farben knackig wieder, es macht Spaß durch das Buch zu blättern und von Kapitel zu Kapitel zu springen.

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