TVTipp: Gerda Taro und Robert Capa

18.04.2019 / 02:30 / 26 min / ARTE
Liebe am Werk: Gerda Taro & Robert Capa
Dokumentationsreihe, Frankreich, 2018, ARTE F
Regie: Delphine Deloget

Legendäre Künstlerpaare vor dem Hintergrund ihrer Zeit

Die glühenden Antifaschisten Gerda Taro und Robert Capa begegnen sich in Paris und verlieben sich ineinander. Beide sind überzeugt, dass eine Fotografie eine Waffe sein und den Lauf der Geschichte verändern kann. Foto: © Fred Stein Archives /Getty Images

Er war der Begründer des Fotojournalismus: Robert Capa. Für ein gutes Bild war der Kriegsfotograf bereit, jedes Risiko einzugehen und sich mitten ins Kampfgeschehen zu begeben. Die junge, talentierte und ehrgeizige Fotografin Gerda Taro war eine der ersten weiblichen Fotoreporterinnen. Als Jüdin polnischer Abstammung opponiert sie 1933 gegen Hitlers Machtübernahme.

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Walter Bosshard, Robert Capa. Wettlauf um China

Ein Jahrzehnt Reportagefotografie in China

Walter Bosshard (1892–1975) ist der erste Schweizer Fotojournalist, der mit seinen Reportagen international berühmt wurde. Schon um 1930 erreichten seine Bildberichte ein Millionenpublikum. Ab 1931 konzentrierte sich Bosshard auf China: Fotografierend und schreibend verfolgte er den verheerenden Krieg mit Japan und den Machtkampf zwischen Nationalisten und Kommunisten, er widmete sich aber auch dem Alltag und dem Leben auf der Strasse.

Die Ausstellung der Fotostiftung Schweiz in Winterthur präsentiert noch bis zum 10. Februar 2019 neben Klassikern auch viele unbekannte Fotografien, die erst in jüngster Zeit zum Vorschein gekommen sind. Diese werden den China-Bildern des Starreporters Robert Capa gegenübergestellt. Capa arbeitete an denselben Orten wie sein Freund Walter Bosshard und wetteiferte mit ihm um Auftritte in der Zeitschrift Life.

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TV-Tipp: Der Kampf um die Freiheit

TV-Tipp: Der Kampf um die Freiheit

04.08.2015 / 08:55 / 90 min / ARTE
Der Kampf um die Freiheit
Sechs Freunde und ihre Mission - Von Budapest nach Manhattan
Dokumentarfilm
Produziert: Deutschland, 2013
Regie: Thomas Ammann

RobertCapabyGerdaTaro
Photographer Robert Capa during the Spanish civil war, May 1937. Photo by Gerda Taro. [Public domain or Public domain], via Wikimedia Commons

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verließen sechs junge Männer, die aus dem gleichen Viertel Budapests stammten und die gleiche Schule besucht hatten, ihre Heimat. Sie alle verschlug es auf der Flucht vor Diktatur und Totalitarismus ins Exil, und sie alle – vom Kriegsfotografen Robert Capa bis zum Hollywoodregisseur Michael Curtiz – wurden zu großen und einflussreichen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Read more

Krieg und Frieden. Drei Fotoausstellungen in Dresden

Anja HoenenDrei Fotoausstellungen, drei verschiedene Orte in Dresden,  dreimal ist das Thema „Krieg und Frieden“. Die drei Präsentationen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch in ihrer Aussage gleich deutlich und beeindruckend sind, kann man jetzt in Dresden besuchen.

Krieg und Frieden. Drei Fotoausstellungen in Dresden

I.    Conflict, Time, Photography
II.  Robert Capa. Kriegsfotografien 1943–1945
III. Eine Stadt im Krieg. Venedig 1915–1918

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zeigen an drei Orten drei Ausstellungen über Krieg, Bedrohung und Zerstörung im Medium der Fotografie. Fotografien von militärischer Gewalt, Zerstörung und Verwüstung bestimmen unser kulturelles Gedächtnis, sie prägen den Bildkanon des 20. und 21. Jahrhunderts.

Ob es sich um die Schutzmaßnahmen handelt, die die Venezianer im 1. Weltkrieg ergreifen, um die wichtigsten Monumente ihrer plötzlich schutzlosen Stadt gegen Luftangriffe zu schützen; ob es sich um die im unmittelbaren Erleben bereits durchkomponierten Bilder Robert Capas, des Erfinders der modernen Kriegsfotografie handelt; oder um die kurz- und langfristigen Wirkungen der Gewalt, die eine konzeptuell durchgearbeitete Fotografie offenbart wie in „Conflict, Time, Photography“. Read more