Halt die Ohren steif! Keep A Stiff Upper Lip!

Robert Frank & Gundula Schulze Eldowy in New York


li: Robert Frank und Gundula Schulze Eldowy, New York 1990. Foto: © June Leaf | re: Robert Frank und Gundula, Leipzig 1993. Foto: © Helfried Strauss

Die Photobastei in Zürich widmet sich bis zum 7. Juli 2019 der unbekannten Seite zweier Künstler aus ehemals verfeindeten Welten, dem New Yorker Fotografen Robert Frank und der Ostberliner Fotografin Gundula Schulze Eldowy. Ihre Wege kreuzten sich erstmals am 8. Juni 1985 in Ostberlin. Die Fotografin war damals 31 Jahre, er doppelt so alt. Nachdem er ihre Fotos angesehen hatte, fragte er sie spontan, ob sie nicht in New York ausstellen wolle. Das Zusammentreffen zeigte über die Zeit große Wirkung auf das Schaffen beider Ausnahmekünstler.

Die Ausstellung Halt die Ohren steif / Keep A Stiff Upper Lip spürt dieser Begegnung nach.

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Robert Frank in der Albertina Wien

Der Humor der Schwermut

Robert Frank revolutionierte als einer der einflussreichsten Fotografen des 20. Jahrhunderts die klassische Reportage- und Street-Fotografie. In sechs Jahrzehnten erschuf der schweizerisch-amerikanische Künstler Fotografien, experimentelle Montagen, Bücher und Filme.

Die Albertina in Wien zeigt noch bis zum 21. Januar 2018 ausgewählte Werke und Serien, die Robert Franks künstlerischen Werdegang nachzeichnen: Von seinen frühen, auf Reisen in Europa entstandenen fotojournalistischen Arbeiten über die bahnbrechende Werkgruppe The Americans bis hin zu seinen späten introspektiven Bildern werden mit 110 Werken zentrale Aspekte seines OEuvre beleuchtet, das noch nie in Österreich präsentiert wurde.

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TV-Tipp: Robert Frank – Don’t blink

06.11.2016 / 11:55 / 52 min / SRF1
Robert Frank - Don't blink
Im Rahmen der Reihe "Sternstunde Kunst"
Wiederholung am gleichen Tag um 23:30 Uhr auf SRF 1
Dokumentarfilm, USA, CH, 2014

TV-Premiere zum 92. Geburtstag

Robert Frank, fotografiert von Lisa Rinzler. Copyright SRF/Assemblage Films LLC

Mit seinem Fotobuch «The Americans» erneuerte der Zürcher Robert Frank die Fotografie im 20. Jahrhundert. Der Dokumentarfilm stellt Franks fotografisches und filmisches Schaffen umfassend vor und gibt einen sehr persönlichen Einblick in dessen Kunstverständnis und Leben.
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Robert Frank: Books and Films, 1947–2016

Werke auf Zeitungsbahnen

Vor gut einem Jahr war die Ausstellung in Essen zu sehen. Jetzt wird das Werk von Robert Frank zum ersten Mal umfassend in der Schweiz vorgestellt. Die Kunsthalle Ziegelhütte in Appenzell zeigt noch bis zum 30. Oktober 2016 die beeindruckenden Bildsequenzen von Robert Frank auf außergewöhnliche Weise: auf Zeitungsbahnen gedruckt.

Appenzell, was liegt näher oder warum gibt es keinen Zufall? In gewisser Weise kehrt der Fotograf Robert Frank mit der Ausstellung Books and Films, 1947–2016 zu den Anfängen seiner Laufbahn zurück. Immerhin hatte er am 24. April 1949 im eigenen Auftrag die Landsgemeinde in Hundwil, Appenzell-Ausserrhoden, fotografisch dokumentiert.

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Impressionen zu Robert Frank, Books and Films, 1947-2014

Anja HoenenVor kurzem haben wir Euch die Ausstellung von Robert Frank im Folkwang Museum Essen angekündigt. Gerne reichen wir jetzt auch einige Impressionen und Ansichten von dieser besonderen und empfehlenswerten Ausstellung nach.

Impressionen zu Robert Frank, Books and Films, 1947-2014

Noch bis zum 16. August 2015 ist im Folkwang Museum in Essen die Ausstellung Robert Frank, Books and Films, 1947-2014 zu sehen. Wir haben Euch die Ausstellung hier vorgestellt.

Unser Community-Mitglied jazzmasterphoto war dort und hat uns Bilder und Texte mitgebracht. Herzlichen Dank, Sven!

Robert Frank widersetzt sich jedweder Kommerzialisierung seines umfangreichen Oeuvres. So entstand gemeinsam mit seinem Verleger Gerhard Steidl und dem Journalisten Alex Rühle (SZ) die Idee, eine im Acryl-Inkjet-Verfahren auf 3,50 m breitem Zeitungspapier gedruckte Werkschau zu produzieren.

Ein erster Test dieses Konzept fand in der NSCAD University in Nova Scotia statt, eine Pilotausstellung der Schau letztes Jahr in der Akademie der Bildenden Künste in München, wo sämtliche Papierbahnen an die Wände gekleistert wurden. Read more