Robert Lebeck. vis-à-vis

Unübertroffene Reportagen und Portraits

Die Photobastei in Zürich zeigt noch bis zum 15. Juli 2018 das Werk von Robert Lebeck (1929 – 2014) in einer großen Retrospektive. Lebeck hat wie kein anderer den Fotojournalismus in Deutschland geprägt.

Lange Jahre arbeitete für den Stern und zeichnete sich verantwortlich für viele Frontcover. Sein sicheres Gespür für aktuelle Themen und die Begabung, sie mit wenigen Bildern zu erfassen, haben ihn zu einem Star der Reportagefotografie gemacht. Viele seiner Fotografien stellen mittlerweile Ikonen dar und fehlen in keiner Übersicht über den Fotojournalismus.

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Robert Lebeck. 1968

Die roten Fäden des Jahres 1968

Robert Lebeck. Jackie Kennedy und ihre Schwester Lee Radziwill in der St. Patrick’s Cathedral, New York, 7./8. Juni 1968 © Archiv Robert Lebeck

Das Jahr der Studentenunruhen fand ohne mich statt“, so resümiert der deutsche Fotograf, Bildjournalist und Sammler Robert Lebeck (1929–2014) in den „Erinnerungen eines Fotoreporters“ seine Erfahrung des Jahres 1968: „Als in Paris die Barrikaden brannten, arbeitete ich in Florida an einer Serie über zwei ermordete Studentinnen; während Studenten vor dem Springer-Hochhaus demonstrierten, fotografierte ich die Taufe von Hildegard Knefs Kind; und als die Russen in Prag einmarschierten, begleitete ich gerade den Papst nach Bogotá.

Bei genauerer Betrachtung der Kontaktbogen, Fotoabzüge sowie Reportagen von Robert Lebeck, die in eben diesem epochemachenden Jahr für den Stern, eine der damals auflagenstärksten Illustrierten Deutschlands, entstanden sind, zeigt sich allerdings, wie sehr sich entgegen der Einschätzung des Fotografen die gesellschaftlichen Veränderungen in seinen pointierten Aufnahmen spiegeln.

Zu sehen sind die Werke von Robert Lebeck noch bis zum 22. Juli 2018 23. September 2018 (verlängert!) im Kunstmuseum Wolfsburg.

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Robert Lebeck. Face the Camera

Fotojournalismus vom Feinsten

Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. in Berlin zeigt bisher unveröffentlichte Bilder aus dem Nachlass des großen Fotografen Robert Lebeck.

Robert Lebeck war einer der bedeutendsten deutschen Fotojournalisten der Nachkriegszeit. Seine Fotografien von Romy Schneider, Willy Brandt und anderen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sind unvergessen.

Basierend auf intensiver Archivarbeit und einer noch zu Lebzeiten begonnenen Serie des Fotografen mit dem Titel Face the Camera hat seine Ehefrau und engste Mitarbeiterin Cordula Lebeck nun eine breitgefächerte Auswahl aus weitgehend unveröffentlichtem Material zusammengestellt.

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„Unverschämtes Glück“ – Fotos von Robert Lebeck

Anja HoenenUnverschämtes Glück hat, wer die Möglichkeit findet, sich diese herausragende Fotoausstellung in Rendsburg anzusehen!

„Unverschämtes Glück“ – Fotos von Robert Lebeck

„Durchschnitt fotografiert sich nicht.“ Wie Robert Lebeck diese Maxime umsetzte, zeigt die neue Ausstellung in den Museen im Kulturzentrum Rendsburg.

Lebeck war einer der großen Fotoreporter der Nachkriegszeit, der berühmte Zeitgenossen porträtierte und sich ebenso für Alltagsszenen interessierte. Am 28. Februar eröffneten  Bürgermeister Pierre Gilgenast und Dr. Martin Westphal, Leiter der Museen im Kulturzentrum Rendsburg  die Präsentation in Zusammenarbeit mit der Stiftung Haus der Geschichte in Bonn. Sie ist bis zum 26. April 2015 zu sehen.

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